#011 Erben und Schenken - Interview mit dem Notar, Rechtsanwalt und Mediator Dr. Lohmeyer

Shownotes

Im heutigen Interview ist der Notar, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, sowie Steuerrecht, Testamentsvollstrecker und Mediator Dr. Lohmeyer.

In unserem Interview hat er uns die Immobilienwelt aus Sicht eines Notars näher gebracht und uns einige interessante Fakten zum Thema Erben & Schenken erklärt.

Viel Spaß beim Zuhören!

Ihr habt Fragen oder Anregungen? Meldet euch einfach unter meinerg.de/kontakt

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zum R&G Zeit für Neues Immobilien und Investment

00:00:06: Podcast.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge R&G Immobilien- und Investment Podcast.

00:00:19: Heute wieder mit einer Interviewfolge, bei uns zu Gast ist der Herr Dr.

00:00:24: Lohmeyer, der war schon mal bei uns zum Gast, ist Notar in Hagen Fachanwalt für das Thema Erben und Steuern und Spezialist im ganzen Gebiet.

00:00:36: Und ich sage auch gerne dazu, dass er die unbürokratischen Phrasen ins deutsche Lebhaft

00:00:43: übersetzen kann.

00:00:45: Da liegt die Fachkompetenz auf jeden Fall!

00:00:47: Vielen Dank, dass Sie sich heute nochmal Zeit genommen haben.

00:00:49: Es soll heute um das Thema Erben und Schenken gehen, weil wir da in unseren Beratungsgesprächen ganz häufig darauf hingewiesen werden.

00:00:57: Wenn es um Immobilien geht dann geht's ja auch darum wie kriegt man die dann irgendwann mal in die nächste Generation?

00:01:02: Macht man das noch zu Lebzeiten oder soll man das lieber vererben wenn man verstorben ist also dass man es dann in der nächsten Generation weiter gibt?

00:01:10: ich glaube da sind ganz viele Fragezeichen bei den Kunden vorhanden Steuern mit im Raum stehen, wenn man größere Mobilienvermögen weitergebt.

00:01:20: Wie viel Erbschaftsteuer kommt dann auf einen zu?

00:01:22: Ganz komplexe Konstrukte.

00:01:24: Danke, dass uns da heute ein paar Einzige zugeben wollen.

00:01:27: Ja das ist ein Bereich in der Familie, indem sich die ältere Generationen... Die Eltern haben Gerechtigkeitsvorstellungen, die durchaus auch unterschiedlich sind zwischen Mutter und Vater.

00:01:42: Die haben durchaus auch manchmal eine unterschiedliche Perspektive auf die gemeinsamen Kinder, die sie sich nicht im Alltag bewusst machen, sondern die in solchen Gesprächen wie ich sie dann zur Vorberatung führe, dann auch bewusst werden.

00:01:55: Vererben, schenken – also wir leben ja noch in einer Wohlstandsgesellschaft, in der die ältere Generation über Vermögen verfügt, insbesondere über Immobilienvermögen.

00:02:09: Die Frage, die sich häufig stellt soll ich denn jetzt zu Lebzeiten schon einmal teile etwa die vermütete Eigentumswohnung an die Kinder übertragen.

00:02:19: Bin ja wie!

00:02:20: Meine Kontrollfrage ist immer und wir Notare haben ja einen doppelten gesetzlichen Auftrag der erste Auftrag den nicht genau so ernst nehmen wie den zweiten.

00:02:30: Der erste Hälfte des Auftrags ist den wahren Willen der Beteiligten zu erforschen und der zweite Hälfe ist dann recht sicher umzusetzen.

00:02:39: Und den Warenwillen zu erforschen heißt ja nicht, wohnen Sie das wirklich?

00:02:43: Sondern warum und wenn viele in unserer Gesellschaft sind getrieben von diesem Steuerproblem.

00:02:51: Ja wir müssen wegen der Erbschaftsteuer, wegen der Schengenstein müssen wir übertragen.

00:02:54: Dann erkläre ich als Fachanwalt für Steuerecht die Situation und dann stellt sich ganz oft heraus dass es aus steuerlichen Gründen nicht erfordern ist weil die Freibeträge so hoch sind gestiegen sind, aber noch in die Freibeträge passen.

00:03:11: Sondern dann stellen sich vor, Eltern gehören das Haus je zur Hälfte und haben zwei Kinder.

00:03:15: Dann haben wir eins, sechs Millionen Euro Freibeträge.

00:03:17: Nämlich jedes Kind hat nach jedem Elternteil vierhunderttausend Euro ... Also Lisa hat einer Mutter und Vater zweimal vierhundert und Paul eine Mutter und Vater.

00:03:26: also haben wir Eins, sechs Mio.

00:03:28: Euro Schenkung- und Erbschersteuerfreiheit ist derselbe Freibettach alle zehn Jahre neu so dass das nochmal bei einem Haus kein Problem ist.

00:03:37: Die zweite Kontrollfrage, die ich immer stelle um zu entstressen aber auch um die Mandanten vor sich selbst zu schützen.

00:03:47: Sind sie sicher oder anders gesagt?

00:03:50: Sie sollten nur dann zu Lebzeiten übertragen wenn sie sicher sind dass ihr die Substanz der Immobilie für ihre eigene Altersversorgung auf keinen Fall brauchen Nicht die Ferienwohnung in Cuxhaven.

00:04:03: Ich rede jetzt nicht von dem selbst genutzten Haus, das ist ein anderes Thema auch steuerlich sondern die Ferie im Wohnen in Cauxhaven.

00:04:10: Die wird vermietet und nutzt sich selbst.

00:04:13: Ja sind Sie sicher dass sie sie nicht irgendwann auch der längerlebende von ihnen bin einer gegangen ist Verkaufen wollen um näher zu den Kindern zu ziehen?

00:04:24: wie auch immer.

00:04:25: Wenn sie sagen, nein wir haben Vermögen, wir haben das Haus und da noch was dann kann man übertragen.

00:04:31: Dann hat man erstmal das Ob geklärt.

00:04:33: Wollt ihr das wirklich?

00:04:34: Und bleibt es dabei wenn ich euch erklärt habe dass ist aus steuerlichen Grundgang nicht so sein muss ja aber natürlich bei höheren Vermögens ist es so dass die Steuerfreibeträge eben alle zehn Jahre genutzt werden können.

00:04:46: Sie entstehen alle zehn jahre neu.

00:04:48: insofern hat es durchaus Sinn.

00:04:52: In dem Übertragungsvertrag, dass die erbrechliche Situation und die persönlichen Gerechtigkeitsvorstellungen der Beteiligten widerspiegeln wollen auch als nur da.

00:05:02: Sagen ja hat den Paul vielleicht schon mal was vorher gekriegt?

00:05:05: müssen wir jetzt Lisa anders bedenken?

00:05:08: dann sind es oft die Schwiegerkinder und man sagt oh die schwieger Kinder wenn sie das erben usw.

00:05:12: Da gibt es erbrechtlich flankierende Möglichkeiten diesen berechtigten Schutzbedürfnis Rechnung zu tragen.

00:05:22: Mir ist persönlich wichtig, dass die Beteiligten wenn ein Vertrag geschlossen wurde egal was für einen Vertrag das am Ende ein gutes Bauchgefühl da ist.

00:05:30: Also mir ist aufgefallen, dass wenn ich mit den Leuten zusammensitze und wir auf dieses Thema zu sprechen kommen.

00:05:37: Dass dann ganz oft als Allererstes also bevor auch diese Steuerthematik kommt das Emotional erst mal vordergründig steht.

00:05:44: weil da sind Eltern die meinetwegen zwei Kinder haben und das erste was bei denen entsteht ist Wir können die Kinder doch nicht ungerecht behandeln.

00:05:51: Wir haben jetzt aber drei mehr Familienhäuser haben alle unterschiedliche Werte.

00:05:54: wie machen wir das denn überhaupt?

00:05:55: Und wir wollen noch nicht, dass unsere Kinder sich am Ende zerstreiten Und da an der Stelle auch noch, wenn dann die Eltern darüber nachdenken.

00:06:04: Eigentlich ist es ja etwas Positives also es doch schön dass man Vermögenswerte geschaffen hat wie man jetzt in den nächsten Generationen weiter tragen kann.

00:06:11: aber die Angst die da entsteht ist eigentlich viel größer das die Eltern sogar sagen oh Gott eigentlich will ich ja gar nicht.

00:06:16: zwar eben weil ich weiß und die beiden zerstreiten sich dann und eigentlich soll's doch was Schönes sein.

00:06:21: Das ist genau der Punkt...das war´s wir Wir agieren gemeinsam vor den Bühnenbildfamilien hier.

00:06:28: Das muss ich mir auch als Notar sehr bewusst machen, das hat alles sehr viel mit Emotionen zu tun und mit bewussten und unbewussten Gefühlen.

00:06:36: unbewussten vor allem das sehe ich muss ich sehen wollen als gestalter der beziehungen.

00:06:42: und dass ist eben keine rechtstechnik kein bürokratisches spielregeln verdonnern sondern es ist wirklich das abbilden der persönlichen gerechtigkeit mithilfe des rechts.

00:06:53: so sehe ich meine aufgabe.

00:06:55: und es ist wenn ich um die vorträge die früher gehalten haben hießen früher ich halte sie heute noch aber die heiß nicht früher teilweise je nachdem mit welchem Thema durch richtige Vorsorge den Familienfrieden sichern.

00:07:08: Das ist ein ganz entscheidender Punkt, es geht nicht eben immer nur um hohe Werte und um Steuern und Geldsparen sondern es geht vor allen Dingen darum dass Sie haben es gerade angesprochen Herr Günther das der Familienfriede gesichert wird.

00:07:21: und wenn ich alles nach dem Motto Nach Medizin flut auf den Zeitpunkt verschiebe wo ich sie nicht mehr lösen kann weil ich ja auf der Wolke sitze dann habe ich versagt.

00:07:31: Dann habe ich meine Verantwortung für mein Leben, für meine Lebensleistung und meine Familie.

00:07:36: Habe ich bewusst nicht wahrgenommen!

00:07:38: Das ist eine Schwelle wie verdrängen die eigene Endlichkeit.

00:07:41: aber über diese Schwelle sollte man... wirklich gehen und sich überlegen, ja jetzt zu Lebzeiten, wenn ich das zu Lebzeit gestalte dann kann ich individuell mit Hilfe eines zugewandten Notars individuell gestalten.

00:07:55: Ich kann die Spielringen festlegen, ich kann die Kinder vor sich selbst vor Gläubigern wie auch immer schützen.

00:08:00: Das kann nicht alles zu leb sein.

00:08:02: in der Testament ist da nur Im Idealfall die Auffanglösung für das, was ich zu Lebzeiten nicht regeln wollte oder konnte.

00:08:11: Aber eine Auffangenlösungen alles nach hinten zu schieben.

00:08:14: Stellen Sie sich vor im Jahre eins errichten sie ein vernünftiges Testament aber dann läuft irgendwie in der Familie die Beziehung anders.

00:08:23: einer ist reich und gesund anderes arm und krank.

00:08:25: als ändert sich weil das Leben is voller Prognose Abweichungen.

00:08:28: Dann passt ja dass was die Zwei Tausend Eins das Bild was sie hatten hat sich ja verschoben.

00:08:33: also muss man es ändern.

00:08:35: Sollte man es ändern?

00:08:36: Machen viele nicht, weil sie sagen wir haben ja Testament.

00:08:39: Aber das Leben hat sich herausentwickelt, hat sich anders entwickelt als man das vorhersehen konnte.

00:08:44: als Eltern also muss man reagieren.

00:08:46: deswegen ist bei jedem Testament so.

00:08:49: Das Testament ist genauso wenig statisch wie das Leben.

00:08:52: aber nochmal zurück zum liebzeitigen also zum Verschenken unter Liebzeit.

00:08:58: ich kann auch sagen Um Gerechtigkeit herzustellen, gibt es ganz viele Mittel.

00:09:04: Für mich ist das rechten Kreativ Baukasten aus dem ich das nehme und das dann baue was die beteiligen, was diese Familie konkret braucht.

00:09:14: Beispiel Es kann sein dass der eine Sohn, der Sohn wohnt schon im Haus Und mit seiner Frau, die wollen auch da bleiben während Lisa in Nürnberg lebt und nicht mehr nach Altenau oder nach Hagen zurück kommt.

00:09:29: Dann kann ich sagen, Paul bekommt es aber muss ein Gleichstellungsgeld zahlen.

00:09:34: Also das Haus ist draugnert wert.

00:09:36: Wie Eltern behalten sich den Niesbrauch vor?

00:09:39: oder hat das Wohnungsrecht?

00:09:41: Dann ist es weniger wert der Schenkungswert.

00:09:43: Das Haus ist ja belastet mit einem Recht Dritter.

00:09:45: ob Wohnungsrechte an Niesbauen.

00:09:46: also ist das Haus Schenkungswert zwehundert aus.

00:09:49: Nies

00:09:49: brauche weil die Eltern noch drin wohnen.

00:09:51: Nießbrauch

00:09:52: ist auch so das Recht der Fremdnutzung.

00:09:54: Ich kann es vermieten Und ich kann selbst nutzen, wenn das Wohnungsrecht erst mal nur das Selbstnutzen ist.

00:10:01: Wohnen.

00:10:02: Also das Wohnrecht steckt immer im Nießbrauch mit drin.

00:10:06: Am Nießbauch ist mehr nämlich das Recht zu vermieten.

00:10:09: Ich kann also nach Bartölz

00:10:11: ziehen

00:10:12: und die Wohnung, also das Haus vermieten...

00:10:15: ...und der Ertrag geht dann demjenigen zu?

00:10:17: Genau!

00:10:17: Der Nieß-Braucher ist zivilrechtlich und steuerlich wirtschaftlicher Eigentümer.

00:10:22: Es bleibt also auch, wenn ich übertrage unter Nießbruchsvorbehalt reine Eigentum auf die Beschenkten über, während die wirtschaftliche Ertrag weiterhin mit Abschreibung und allem was dazu gehört.

00:10:34: Allen Kosten allen Steuern beim Nießbraucher bleibt.

00:10:37: Ich kann dann auch Paul zum Beispiel verpflichten wenn er jetzt der Schenkungswert ist an seine Schwester Lisa Die Hälfte zu zahlen sogenanntes Gleichstellungsgeld.

00:10:49: Da sagt Paul ja ich habe aber das Geld nicht jetzt gar nicht Ja!

00:10:51: Dann gestaltet man das so und macht dieses Gleichstellensgeld von hundert muss Paul an Wieser zahlen, aber erst völlig ist das erst beim Tod des längstlebenden von uns Eltern.

00:11:04: Und entweder bis dahin mit einem Prozent zu versinsen oder es kaufkauft gesichert, Inflation nicht.

00:11:11: in zwanzig Jahren sind die hundert eben keine Hundert mehr wert sondern weniger.

00:11:15: Das Haus hat sie vielleicht entwickelt.

00:11:17: da kann man sagen wir machen der Wert Sicherungsklausel rein damit Lisa in Jahrzehnten, die hundert in künftiger Kaufkraft auch als Hundert bekommt.

00:11:27: Und dann kann Paul in Ruhe überlegen Ja ich muss jetzt ja in Irgendwann dem der eins wenn meine beiden Eltern unsere beiden Eltern irdisch gegangen sind Gleichstellungsgelds haben und kann das irgendwie vorher schon mal finanzieren kann sich jedenfalls darauf einstellen.

00:11:45: und Lisa weiß ja am Ende Wenn ich es noch erleben, da bekomme ich die Hälfte sozusagen des Schenkungswertes von meinem Bruder.

00:11:54: Damit ist den Eltern geholfen.

00:11:56: Gerechtigkeit beide Kinder gleich behandeln wirtschaftlich und in der Geschwisterbeziehung.

00:12:03: im Erbfall ist auch Friede weil Paul zahlt an Lisa Und das gibt keinen Streit.

00:12:11: Es ist also dass Bauchgefühl in der Familie wenn diese sich zu Ostern wieder sehen.

00:12:16: wissen sie Wir haben es vernünftig geregelt.

00:12:19: Sie haben jetzt da schon verschiedene Möglichkeiten genannt, wie man solche gefühlten Ungerechtigkeiten oder auch ich habe das Geld einfach nicht.

00:12:28: Wie man solche Situationen lösen kann.

00:12:30: Wie würden Sie denn sagen, geht man mit so einer Situation um?

00:12:33: Wenn eins der beiden Kinder jetzt sagt ja bei der Werte Immobilie.

00:12:37: Den haben Mama und Papa jetzt auf drei Hunderttausend festgesetzt.

00:12:39: Ich weiß aber dass der Nachbar, der wird fünfhunderttaußen dafür bezahlen.

00:12:42: also da empfindet auf einmal eines der beiden Kindern ein ungerechtes Sicherheitsgefühl.

00:12:47: wie man versteht die Situation.

00:12:49: das ist dann oft wenn ich weit weg bin habe vielleicht nicht so den Kontakt wie Paul der ja mit den Eltern täglich zusammen ist.

00:12:55: Dann sollte man im Zusammenhang zur Vorbereitung dieser Transaktionen innerhalb der Familie einfach das Haus bewerten lassen.

00:13:06: Durch einen objektiven Dritten, da muss jetzt kein Sachverständigengutachten sein was zweieinhalb tausend Euro kostet und sechs bis acht monatliche Dauer bis man es hat sondern das kann auch können Sie R&G?

00:13:18: Wir machen das ja auch zusammen in solchen innerfamilären Fällen weil's nicht irgendwie ist ja keine Stresssituation, sondern man will ja nur einen objektivierten Wert haben.

00:13:27: Den sollte man... Allerdings ist meine Empfehlung gut als ihr das gefragt habt, Herr Günther.

00:13:33: Sollte man auch ermitteln?

00:13:34: Weil oft sind die Vorstellungen eben unterschiedlich!

00:13:38: Man hat dann wieder gesagt, es ist gar nichts wert.

00:13:40: wir haben hier nur hundertzwanzig tausend D-Markt und neunzeit achtundsechzig bezahlt.

00:13:44: dann nimmt man diese Immobilienentwicklung gar nicht mit.

00:13:47: Von außen in Nürnberg oder München, wo man Immobiliempreise hat die nun jenseits von gut und böse sind, ist das Haus natürlich viel mehr wert.

00:13:56: Die kennen den Hagen der alten Wohngebiete im saunändischen Markt nicht.

00:13:59: Insofern muss da sehr gut, muss einfach von dritter Seite eine Bewertung, dann hat man objektiv den Wert.

00:14:07: und an dem kann man sagen so, da es der Nies braucht er wird bewertet Und dann haben wir den Schenkungswerten.

00:14:12: Davon gibt es fünftie Prozent an die Schwester oder eben je ein Drittel, an die beiden anderen Registrieren.

00:14:18: Wenn man so dritt ist das ist überhaupt kein Problem!

00:14:20: Also ich finde das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:14:22: Das haben Sie ja auch gerade in einem Vortrag davor schon gesagt.

00:14:26: Das mit dem Bauchgefühl.

00:14:27: also gerade solche Themen kann ich mir vorstellen.

00:14:29: dass muss ja noch nicht mal eins der beiden Kinder sein aber vielleicht ändert sich mal der Lebenspartner.

00:14:36: Und das eine Kind hatte so ein kleines Unwohlsein im Bauch, jetzt kommt ein neuer Lebenspartener dazu und der sagt Mensch was hast du denn da damals unterschrieben?

00:14:43: oder warum habt ihr euch dann darauf geeinigt?

00:14:45: Das ist aber nicht fair!

00:14:46: Dann wird dieses kleine Unwohlsein auf einmal zu einem großen Umwohl sein.

00:14:50: also ich glaube es ist ganz wichtig in so einer Situation bevor man solche Verträge festlegt sozusagen dass man da eine so große Datenbeschaffung quasi für sich sicher stellt, dass man wenn man dann in die Unterschriften Situation geht.

00:15:05: Dass man da auf jeden Fall ein gutes Bauchgefühl hat und das alle Parteien ihre Bedenken im Vorfeld geklärt haben.

00:15:10: Ja

00:15:11: und deswegen ist es ganz wichtig ,dass man mit allen Beteiligten einmal gemeinsam

00:15:14: spricht.

00:15:16: Damit man also auch die Interaktion unterbeteiligt, dass alle zusammen wir als Familie sitzen jetzt hier, wir besprechen das und wir lösen sozusagen die Herausforderung Haus nach links und Geld nach rechts,

00:15:28: die

00:15:28: lösen wir!

00:15:29: so dass wir als Familie weiter wirklich zusammenbleiben.

00:15:32: Und das ist ganz, ganz wichtig, wenn man da ein gemeinsames Gespräch führt.

00:15:36: es gibt keine rechnerische Gerechtigkeit wer die sucht wird sie nie finden und es gibt nur eine gefühlte und die muss ich eben herstellen.

00:15:44: dann muss man vielleicht bewusst machen Eine Ausbildung begonnen hat mit sechzehn und mit achtzehnt ein eigenes Geld verdient.

00:15:52: Tatwern-Lisa als Sozialpädagogin fünf Jahre lang von den Eltern finanziert wurde, das ist nur Unterschied!

00:15:59: Das kann man jetzt nicht beziffern.

00:16:01: da wird auch dieses falsche sagen dass Studium hat uns Eltern X gekostet, das is zu viel.

00:16:06: aber sich bewusst machen Du hast das Studium finanziert bekommen.

00:16:10: Deswegen ist es durchaus okay, wenn du jetzt die kleinere Eigentumsohnung bekommst und Paul die größere zum Beispiel.

00:16:19: Das meinte ich vorhin, als ich gesagt habe wir agieren vor dem Bühnenbild-Familie.

00:16:24: Das muss man herausarbeiten und das geht nur im Gespräch.

00:16:28: Also genau das ist eigentlich so.

00:16:30: was was ich am schlimmsten an dieser ganzen Situation finde, ist dass, obwohl das ja etwas Positives ist... Da werden Werte weitergegeben.

00:16:38: Egal wie klein oder wie groß die sind.

00:16:39: aber es können Werte weiterhin gereicht werden und die dürfen meiner Meinung nach nicht dafür sorgen, dass dann nach dem Tod derer, die sich da ihr Leben lang für aufgeopfert haben um diese Werte überhaupt schaffen zu können, das dann die nächste Generation sich zerstreitet weil sie Ungerechtigkeiten empfinden.

00:16:57: Obwohl ja was Schönes eigentlich passiert

00:16:59: ist.

00:16:59: Ja deswegen habe ich oft in den Verträgen, dann auch die Geschwister mit dabei und die sich dann jeweils als Gleichgestellt erklären im Vertrag.

00:17:09: Dann ist damit alles geklärt.

00:17:11: Wichtig ist auch dass man die Immobilie, die Lebensleistung zu Lebzeiten vor störenden Einflüssen schützt.

00:17:19: Stellen Sie sich vor der beschenkte Sohn hat Gläubiger plötzlich kommt in den Arbeitslosengeldbezug und muss was zurückzahlen, hat Glaubiger die in das Grundstück reingehen.

00:17:33: Dann kann es sein dass er sich scheiden lässt.

00:17:36: im Rosenkrieg wird der Wert zu wachsen dann streitig und mit drüber gestritten.

00:17:42: ganz schlimm der Beschenkte stirbt vor den Eltern und vererbt es aus Sicht der Eltern falsch.

00:17:49: Das sind so diese Überschrift.

00:17:51: Störfallklauseln arbeitet man für solche nicht ausschließbaren, nicht konkret befürchteten, wenn wir gar nicht beurkunden.

00:18:00: Sondern nicht im menschlichen Leben angelegten, nicht ausschließbaren Störferle.

00:18:04: Rückforderungsrechte

00:18:06: für die Eltern ein und überlebenden Elternteil alleine für den Fall.

00:18:10: Und diese Rückforderung Rechte werden in Abteilung zweites Grundbuch durch eine Vormerkung gesichert.

00:18:17: Das ist eingetragen bevor dann drei Jahre später, zehn Jahre später die Gläubiger reingehen.

00:18:22: und die Vormerkung schützt den Rückübertragungsanspruch.

00:18:25: Mit der Folge wenn die Eltern ihn ziehen fliegen die Glläubiger wieder

00:18:29: raus

00:18:30: und das Objekt kommt unbelastet von Verstreckungsmaßnahmen der Gläube wieder an die Eltern.

00:18:35: und wenn sich der Pulver dann verzogen hat kann man es neu zuordnen Falsche auch direkt dem Enkel und sich in Wohnungsrecht, Niesbrauchsrecht zurückbehalten.

00:18:46: Also das ist ganz wichtig!

00:18:47: Und der zweite Gesichtspunkt, der unbedingt beachtet werden muss, dass wir es ganz häufig übersehen, ist auch so der Blick ins Erbrecht.

00:18:56: Das heißt ich sorge immer dafür mindestens, dass die beschenkten Kinder erklären ja diese Schenkung Lasse ich mir auf einen späteren Pflichtteilsanspruch anrechnen.

00:19:13: Die Kinder haben, wenn sie nicht erben werden, also die Eltern sich im Berliner Modell gegenseitig zu Vollerben einsetzen und die Kinder als Schlusserben haben die Kinder ihr Erbricht nach dem ersten Elter... Elternteil nicht.

00:19:26: Und das löst ein gesetzlich einen Pflichteilsanspruch aus in Höhe der halben Erbquote, Beispiel Ehepaar mit zwei Kindern, Erbquote, Ehepartner eineinhalb und die Kinder je ein Viertel.

00:19:38: Jetzt erben sie ehepartne untereinander voll Die Kinder also nicht ihr viertel.

00:19:42: dann haben Sie gesetzliche Ein-Pflichteinspruch von je ein Achtel.

00:19:47: So jetzt überlegen Sie mal In der Einschränkung hat Paul sich das anrechnen lassen und Lisa nicht So, dann machen beide Flüchter gelten.

00:19:57: Paul lässt das anrechnen, der muss sich auf seine Hundert und siebzig anrechen lassen hat noch dreißig.

00:20:02: Lisa hat es den Notar vergessen die hat sechzig gekriegt werden aber nicht angerechnet und kriegt hundert.

00:20:10: also das ist das mindeste ist die flicht als Einrichtung.

00:20:13: meistens sorge ich dafür dass die Kinder Anlässlich der Übertragung von Vermögen, dass zu Erben sicher nur eine Chance haben.

00:20:22: Die Eltern könnten ja auch immer auf der Kreuzfahrtreise vom Kreuzverstieg gar nicht mehr runkommen und alles sozusagen ausgeben, dass die Kinder auf ihr Pflichtteilsrecht ihre Ansprüche nach dem ersten Elternteil verzichten weil dann ist er überlebende geschützt vor dieser Liquiditätsbedrohung im hohen Alter wo er keinen Kredit mehr bekommt um Flüchtlingsansprüche zu erfüllen dann ausflippt und vermacht seinen Nachlass einer falschen Institution, der Scientology.

00:20:55: Dann sind die ja nicht schutzbedürftig!

00:20:57: Dann können da die Kinder ihr Pflicht als Rechtgehelfen machen.

00:21:00: also ich flankiere diesen Transfer in der Familie wegen der Verantwortung nochmal Stichwort Bühnenbildfamilie flankiere ich mit erbrechlichen Absicherungen, damit nicht eine aktuelle Gerechtigkeit dann später – Sie haben es gerade angesprochen – zu einer späteren Ungerechtigkeit wird.

00:21:19: Das ist der Hammer an was für feinen Facetten man erkennen kann!

00:21:24: wenn der eine vor dem anderen stirbt, wenn eins der Kinder vorher stirbt.

00:21:28: Was das für Konsequenzen und Auswirkungen dann für das vorher geplante Erbe sozusagen haben kann?

00:21:33: Also da sind wirklich viele Fälle... Ich glaube, dass ist ein Punkt wieder, der dazu führt.

00:21:38: Da sollte man sich wirklich jemand nehmen, der schon mal Erfahrungswerte gesammelt hat und nicht nur diesen typischen Fall ja ich will, wenn die Sterbe dann soll das passieren sondern man muss auch darüber hinaus nochmal weiter denken.

00:21:48: Ja, das ist nur Einfall.

00:21:49: was kann aber passieren, wenn das eintritt oder wenn das Eintritt?

00:21:53: wenn ich dann so meine Testaments-Regelungen erkläre, dass man die Mandaten sagen darf.

00:21:59: Darauf kann auch nur ein Notar kommen.

00:22:01: Das liegt aber daran, das man natürlich in seiner familiären Welt mit der positiven Brille lebt.

00:22:09: Ist ja völlig klar, tue ich in meiner Familie auch

00:22:11: und zum Glück...

00:22:12: Ja!

00:22:13: Wo man nicht immer diese Störfälle vor Augen hat das ist ja in der Lebenssituation bin man das nicht, soll man noch nicht.

00:22:21: aber wenn man gestaltet es ist so wie Anschnallen mit Airbags Sie kriegen also im Prinzip In einem vernünftlichen Vertrag kriegen sie Airbags für alle Stellen des Körpers und perfekte Gorte und noch überrollkäfig.

00:22:36: Wenn Sie jetzt mit dem Auto bei guten Wetter die Autobahn entlang fahren, murmeln Sie ja auch nicht mal vor sich hin wie gut das ich die Airbags habe.

00:22:43: Sondern sie haben das einmal gekauft wissen die airbags ist drin und fahren locker So um das unbewusst zu weiß wenn es kracht Haben wir die Leitblanken Die airbags und den gurt so ist das zu verstehen.

00:22:55: Das ist ein schönes bild dafür um das einmal deutlich zu machen was dahinter steckt.

00:23:01: Ich hätte noch eine Frage zu dem Thema Immobilien Investments, weil das ja auch eins was unsere Zuhörer so am meisten interessiert.

00:23:07: Deswegen hören die Leute zu wenn ich jetzt über meine Lebenszeiten größeres Immobilianvermögen aufbaue und ich komme definitiv über diese freie Grenzen und jetzt habe ich vielleicht die nächste Generationen die das Ganze irgendwann von mir weitergegeben bekommen soll.

00:23:24: An welcher Stelle würden Sie empfehlen, macht es Sinn sich mit der Gestaltung der Übertragungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen?

00:23:32: Ist das in der Aufbauphase wo ich noch meinen Immobilienbestand anhäufe sozusagen also wo ich weitere Objekte dazukaufe?

00:23:38: oder ist das vielleicht erst in einer anderen Phase wo ich... Wo würden Sie Empfehlen da einzugraben.

00:23:43: Also

00:23:43: die Antwort hört sich jetzt platt an je eher desto besser.

00:23:47: Also mein Beispiel ist dass die Eltern frühzeitig einen Stichwort Familienpool einen Rechtsträger gründen sollten, indem sie dann die Kinder behutsam aufnehmen.

00:23:58: Und das ist die gesellschaftlichen Rechts in der jetzigen und auch in der künftigen Fassung, ist das ideale Mittel um einmal das Familienvermögen aus dem persönlichen Eigentum der Betaligten zu transferieren auf einen Rechtsträger, an dem ich dann die Die Eigentümergemeinschaft, die sich ja immer sind.

00:24:20: Da gibt es wenig Spielregeln und die wir haben, sind nicht geeignet diese innerfamiliären Prozesse so abzubilden dass man ein gutes Gefühl hat.

00:24:29: Die Gesellschaft wird gar nicht in rechts.

00:24:31: der gesellschaftsvertrag.

00:24:32: Dann sind sie absolut frei und da geht es einfach um die Kreativität des Notars oder des Anwalts gefordert Nachfolgeregelung, Verträgtungsregelungen, Geschäftsführungsregeln alles in dem gesellschaftlichen Antrag zu regeln.

00:24:46: Und das ist die Ebene auf der man sichert

00:24:51: und behutsam

00:24:53: auch steuerlich differenziert.

00:24:55: alle zehn Jahre Anteile verschenken kann, aber auch die Anteilen unter Niesbrauch legt und auch bei den Anteilsverschenkungen Rückforderungsrichter einbaut.

00:25:06: Für den Fall dass ein Gläubiger des Enkels in den Anteil vollstreckt dann fliegt der Gräubige raus und der Anteil ist wieder da.

00:25:13: Darf ich einmal dazwischen fragen?

00:25:15: Also es wird eine Familien GBR gegründet wo jedes Familiemitglied Mitglied dieser GBR.

00:25:21: Aber

00:25:21: beispielsweise, ich sage jetzt mal dem Papa gehört am Anfang ein hundert Prozent und nach zehn Jahren verschiebt er seine Anteile auf die Mutter.

00:25:29: oder wie ist das?

00:25:30: Also typischerweise ist es so Sie brauchen ja für eine Gesellschaft mindestens zwei.

00:25:34: also gründen die Eltern die Gesellschaft geben sich der Gesellschaft die Verfassung, den Gesellschaftstag so wie sie sich das vorstellen.

00:25:43: Dann wird das Immobilienvermögen, dass ihn je zur Hälfte gehört oder der Frau gehört und ihm das und dann wird eingebracht.

00:25:50: Das Eigentum geht über auf die gesellschaftliche Rechts.

00:25:54: Und jetzt haben wir Werte... Jetzt müssen wir die Gesellschaftsanteile bewerten.

00:25:58: Es ergibt sich ja aus dem Werten des Immobilie-Vermögens, dass der Gesellschaft gehört.

00:26:03: und jetzt schenke ich meinen Kindern Ein Sechstel, ein Zwöftel, einen Zehntel Gesellschaftsbeteiligung.

00:26:10: Und ich habe vorher geregelt Geschäftsführer ist immer der Senior Ersatzweise seiner Frau und es kann nichts mehr als Verhältnis Es kann nichts gegen die Stimme des Seniors entschieden werden.

00:26:22: Sperrminorität Sonder-Stimmenrecht Da ist man total kreativ.

00:26:27: das heißt Sie können In diesem Modell, die Familie behutze am Schrittweise an Vermögen beteiligen

00:26:35: ohne

00:26:35: das Vermögensugeferten und ohne den Familienfrieden zu gefährden.

00:26:41: Und wenn ich jetzt Anteile innerhalb der GBR verschiebe... fällt auch keine Grunderwerbsteuer an?

00:26:47: Für

00:26:47: eine Grunderwärbsteuern, im Regelfall.

00:26:49: Es sei nennens vereinigen sich die Anteile mehr als, also, neunzig Prozent und aufwärts in einer Hand dann fährt Grunderwachssteuer ein allerdings nur unter Fremden das heißt in der Familie wiederum nicht Achtung!

00:27:00: Das ist immer grunderwerbssteuerlich zu prüfen mit Schengelsteuer zusammen.

00:27:04: Also da gibt es Reibungen zwischen den beiden Steuersystemen

00:27:08: Total spannend.

00:27:08: Also ich glaube, da gibt es Gestaltungsmöglichkeiten und auch wenn ich das jetzt richtig interpretiert habe aus dem was Sie gesagt haben in dem GBR-Vertrag kann ich wieder meinen Willen und

00:27:18: unbedingt alles

00:27:19: festhalten so dass ich als Elternteil, als derjenige der die Vermögenswerte weitergibt trotzdem noch die Möglichkeit habe Einfluss zu nehmen.

00:27:26: und auch nochmal Gestaltungsmöglichkeiten.

00:27:28: Ja sie behalten

00:27:28: den Einflussen geben Ihnen nur ab wenn Sie wollen und nur in dem Umfang indem Sie es wollen.

00:27:33: Das ist eben dieses was ich sage dieses kreativ Potenzial des Rechts, indem man aus diesen großen Fundus an Bausteinen und Möglichkeiten die herausnimmt und zusammensetzt für die Familie und deren Bedürfnisse.

00:27:49: Und da ist eben der Gesellschaftsratat, der gesellschaftliche Recht ideal weil sie natürlich in gesetzlichen Grenzen aber unglaublich frei sind ganz individuell auf ihre Vorstellung einzugehen.

00:28:02: Also ich finde, das ist ein super Beispiel dafür wie komplex so ein Thema sein kann.

00:28:08: Aber welche Möglichkeiten sich auch dahinter verbieren wenn man die Kenntnis davon hat und sich mit diesem Thema beschäftigt?

00:28:14: Wie man dann, ich sage jetzt mal steueroptimiert und auch so optimiert dass man Gestaltungsmöglichkeiten noch anwenden kann vermögen von der einen Generation in die nächste generation weitergeben kann.

00:28:24: Ich muss natürlich den Wunsch haben als gestalter über den Tellerrand hinaus zu gucken und ganzheitlich zusehen die Familie zu sehen und auch zu beraten.

00:28:32: Das ist natürlich kommunikativ anspruchsvoll, es ist zeitlich ansprungsvoll aber das ist das Mindeste was ich geben möchte und muss in einer Situation in der die Bandanten mir ihr Vertrauen schenken.

00:28:47: Es ist ja das erste was passiert.

00:28:48: Der Mandant schenkt mir seinen Vertrauen dann habe ich die verdammte Pflicht erst so rechtfertigen Und da kann ich eben nicht Kästchen denken machen und sagen Ich mache ihnen einen Vertrauensvertrag Ach, ein Gesellschaftsvertrag.

00:28:58: Ich muss dann denken ja was passiert denn?

00:29:00: Was kann denn passieren in der Familie?

00:29:01: wie mache ich das denn und spreche eben gebe Impulse, spreche Dinge an die sich die Mandanten bewusst machen Wie?

00:29:08: Erbrecht!

00:29:09: Was passiert denn wenn einer geht?

00:29:11: Wieso soll es denn dann gehen?

00:29:12: Was passiert hin zu Lebzeiten Wenn ein beschenktes Kind einen Minderheitsgesellschafter Schwierigkeiten mit seinen Glöbigen hat oder mit seiner Ehefrau unter seinem Ehemann im Scheidungsfall.

00:29:23: Das muss nicht ansprechen, dass macht der Mandant von sich aus nicht.

00:29:27: Also ich merke auch an der Stelle, bei mir sitzen die Leute ja für die Finanzierung und dann wollen sie von mir, wir haben uns da was überlegt.

00:29:33: Wir machen das mal so und so.

00:29:34: Und dann merk' ich ganz oft dass das eigentlich der Zweite vor dem ersten Schritt ist.

00:29:38: also eigentlich macht es mehr Sinn sich erstmal mit ihnen als Fachmann über die Gestaltungsmöglichkeiten, über das Konzept zu unterhalten und dann im Prinzip sehe ich das als meine Aufgabe.

00:29:51: wenn man dann zu mir kommt und sagt wir haben jetzt geklärt.

00:29:54: Wir wollen als GBR so viel Anteile.

00:29:57: Dann kann ich die Finanzierung in dem Sinne so umsetzen dass das Synchrone ist.

00:30:01: Wie

00:30:01: sieht das?

00:30:01: Die Bank, GBR

00:30:03: usw.,

00:30:03: wie ist die Verhaftungssituation, wie sind vielleicht die persönlichen Zwangsversteckungserklärungen seinerzeit beim Kauf der Immobilie ausgefallen, das sind genau Dinge.

00:30:16: Das ist mindestens parallel, aber die Finanzierung ist ja ein Mittel zum Zweck zur Zielerreichung und der muss erstmal das Ziel definieren.

00:30:25: was will ich denn?

00:30:27: Ja gut das stimmt auch natürlich am Anfang muss er erst mal geguckt werden.

00:30:30: können wir uns das leisten usw.

00:30:32: Und

00:30:32: wo will ich hin?

00:30:33: Dann zählt das Konzept auf jeden Fall.

00:30:35: Genau

00:30:35: und das ist natürlich so dass man als Zivilrechtler wie ich auch wenn ich steuerrechtlich infiziert bin nicht ohne den Finanzierer macht.

00:30:44: Das gehört im Beziel zusammen und das ist auch für die Mandanten natürlich ideal, wenn die Beratung insgesamt aus einer Hand kommt und ich gehe erst mal zum Notar, dann zum Steuerberater und dann zum Finanzierter – und die sprechen gleich miteinander!

00:30:57: Und ich muss jetzt alles was die mir so sagen verarbeiten... Ich sitze hier und sage der sagt das, die sagt dass, das sagt das….

00:31:05: und was mache ich jetzt?

00:31:06: Ja, da lässt man noch letztlich mit seinem isolierten Fachwissen den Kunden alleine und das darf nicht sein.

00:31:13: Ganzheitlich heißt wir machen das im Paket!

00:31:17: Also ich sehe das tatsächlich auch so, ich meine grundsätzlich stets dem Kunden ja frei mit welchem Dienstleister er zusammenarbeiten möchte.

00:31:22: Aber ich habe es auch aus eigenen Erfahrungswerten schon öfter erlebt dass auch wenn in unserer Zusammenarbeit jetzt, wenn wir gemeinsame Mandaten hatten Das ist ein kleiner Dienstweg man telefoniert mal eben und weiß wie der andere tickt Man weiß auch was der andere für Wertemodelle vertritt.

00:31:37: Und wie sich vielleicht die eine oder andere Klausel gedacht hat sag' ich jetzt mal Ich merke das tatsächlich.

00:31:42: Wir arbeiten auch mit anderen Dienstleisern zusammen aber das ist eine andere Art der Zusammenarbeit Arbeit, weil man da sich nicht so fein abstimmen kann als wenn man sich schon über mehrere Mandanten vielleicht mal gekannt hat und Situation gemeinsam gemeistert hat.

00:31:56: Wenn wir gemeinsame Projekte gemacht haben dann lernt man sich kennen weiß wie der Anno spricht.

00:32:00: und jetzt die Kundensicht!

00:32:02: Wenn er sieht den Notar und der Markler und der Finanzierer die kennen sich die arbeiten die kommunizieren vernünftig zugehobeneinander dann habe ich als Kundin Top-Gefühl.

00:32:12: Dann weiß ich, die machen das für mich?

00:32:14: Die verstehen sich!

00:32:15: Und dann passiert nämlich eben nicht dieses Thema mit der stillen Post, dass irgendwie was falsch auch weitergegeben worden ist.

00:32:21: und dann sagt er Notar der andere... wie meint er das denn?

00:32:24: Das kann doch gar nicht funktionieren.

00:32:25: Als Beispiel, wenn man da nicht weiß, wie der Andere tickt und was er meint, dann gibt es nur Reibereien und dann zieht sich der Prozess etwas länger, als man ihn eigentlich haben

00:32:35: müsste.

00:32:36: Da müssen Sie Ihren Finanzierer fragen.

00:32:38: Dann ist das ein Steuerlich geprüft und dann sagt man, was mache ich jetzt?

00:32:41: Anstatt dass man miteinander...

00:32:43: Und für den Kunden ist es die Unzufriedenheit, die genau an der Stelle entsteht.

00:32:46: Ich habe mir aber einfacher vorgestellt, ihr wollt ja nur einen Haus kaufen nach dem Motor.

00:32:51: Der Kunde hat, finde ich, den Anspruch.

00:32:53: Wir haben Vertrauensberufe und wir bekommen das Vertrauen geschenkt.

00:32:59: Und dann hat der Kunde auch damit aus meiner Sicht ethisch sozusagen auch das Recht, dass die ja den er Vertrauen schenkt und sein Geld gibt in dieser Reihenfolge.

00:33:11: Die er honoriert – das ist für mich ein ganz wichtiges Wort – Honoriert, die er vergütet, dass sie ihre Verantwortung auch nehmen in dem Bewusstsein der Kunde.

00:33:21: Das ist unser Kunde!

00:33:22: Und dann miteinander vernünftig das Paket

00:33:24: schnüren.".

00:33:26: Ich finde es ist ein wunderschönes Schlusswort und bringt das Thema mit dem Erben und Schenken so auf den Punkt.

00:33:31: Vielen, vielen Dank.

00:33:32: erst mal nochmal, dass Sie sich die Zeit genommen

00:33:33: haben.

00:33:33: Sehr gerne!

00:33:35: Ich hätte tatsächlich noch ein Anliegen und zwar im Persönliches aus eigenen Erfahrungswerten, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

00:33:42: Da würde ich unheimlich gerne nochmal einen Interview mit Ihnen darüber führen...

00:33:45: Sehr gerne!

00:33:46: ...weil ich weiß dass Sie da auch ziemlich fit drin sind und super Beispiele aus der Praxis also super in dem Sinne wann so etwas sinnvoll ist Beispiele dazu haben.

00:33:54: Und wenn sie da zu bereit wären wäre ich auf jeden Fall dankbar

00:33:57: Wenn

00:33:58: wir dann nochmal eine interview.

00:33:59: vollkommen

00:33:59: Das ist ne Vorlage weil wir haben seit dem ersten ersten neues Betreuungsrecht.

00:34:04: Das strahlt auch in die Vorsorgevermacht aus, strahelt auch in der Patientenerfügung aus und da ist das Bewusstsein auch da.

00:34:10: Oh!

00:34:10: Das neue Betreuungsrecht wie geht das denn jetzt?

00:34:12: Und das würde ich sehr gerne vorstellen.

00:34:14: Super

00:34:14: spannend viel vielen Dank.

00:34:15: gerne Also nochmal an der Zuhörer da draußen, wenn es euch jetzt auf den Lippen liegt quasi dass ihr ganz dringende Fragen habt die ihr unbedingt noch mal mit dem Notar, mit Herrn Dr.

00:34:26: Lohmeier klären möchtet dann schreibt uns gerne an und den Link dazu findet ihr unten in den Kommentaren Und dann klären wir das natürlich selbstverständlich für euch und ich hoffe es hat euch Spaß gemacht heute Mal wieder zuzuhören.

00:34:37: gebt uns gerne ein Feedback und schreibt eure Meinung dazu und dann würde ich sagen bis zum nächsten

00:34:43: Mal Tschüss!

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