#024 Interview über das Thema Weininvestments mit Tristan Berghaus, dem Gründer von Berghaus & Cie.
Shownotes
Willkommen zum heutigen Podcastfolge mit dem Berghaus & Cie. Gründer und Geschäftsführer Tristan Berghaus.
Der Begriff Weininvestment war mir bisher völlig fremd, jedoch hat mich Tristan Berghaus in dieser Folge ein wenig abgeholt und mir mal gezeigt, was man mit Weinen eigentlich alles machen kann, außer Sie zu genießen.
In diesem exklusiven Interview gewährt uns Tristan Berghaus Einblicke in die Welt des Weininvestments. Er spricht über seine Erfahrungen und Herausforderungen die er im Laufe seiner Karriere gesammelt hat.
Erfahrt also, wie man in diesem lukrativen Markt investiert, welche Weinarten die besten Renditen erzielen und welche Risiken man beachten sollte.
Taucht mit uns ein in eine Welt voller Geschmack und Geheimnisse, die nur wenige kennen.
Viel Spaß beim Zuhören!
Wenn auch ihr euch näher mit dem Thema Immobilien befassen wollt, meldet euch doch einfach mal in unserem KOSTENLOSEN Immobilienclub an🏡
Link zum Immobilienclub für interessierte: https://meinerg.immobilienbegleiter.com/
Link zur Baufinanzierungsanfrage: https://www.meinerg.de/finanzierung
Hier geht es zu Berghaus&Cie. :
Website: https://www.berghauscie.de
YouTube: https://www.youtube.com/@berghaus_cie
Hashtags:
Investment
Immobilieninvestment
Wein
Wine
Grüneinvestments
Finanzierung
Erfolgreich
Finanzstrategie
Rendite
Investition
Immobilienfinanzierung
Eigenkapital
Darlehen
Hypothek
Immobilienkauf
Immobilienmarkt
Erfolgreichinvestieren
Immobilienexperte
Finanzexperte
Geldanlage
Vermögensaufbau
Immobilien
Immobilieninvestor
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zum R&G Zeit für Neues, Immobilien und Investment-Podcast.
00:00:14: Hallo und herzlich Willkommen zur neuen Podcastfolge R&g Zeit für neues Immobilie und Investment heute mit dem Tristan Berghaus von der Firma Berghaus und
00:00:24: Sie
00:00:25: als Weininvestor oder beziehungsweise als Ansprechpartner für Weininvestoren Der uns heute mal ein paar Einblicke dazu geben wird, wie man sein Geld vor der Inflation schützen kann mit alternativen Investment-Ideen.
00:00:39: Nicht mit Immobilien sondern in dem Fall mit einem guten Weininvestment.
00:00:43: Hallo und herzlich willkommen Tristan!
00:00:44: Hallo Marc vielen Dank dass ich heute da sind darf.
00:00:47: Also Wein ist jetzt nicht so das erste Anlage.
00:00:50: gut, wenn ich an Investment denke.
00:00:52: Bei dir ist das wahrscheinlich was ganz anderes, du wirst als allererstes ein Wein denken.
00:00:56: Vielleicht kannst du uns mal kurz einen Einblick geben.
00:00:59: wie bist Du überhaupt zu dem Thema Wine Investment gekommen und kann man mit Wein Geld verdienen?
00:01:05: Ja, sehr gute Frage vielleicht zum Start.
00:01:08: Wir wohnen ja jetzt in Deutschland.
00:01:10: In Deutschland ist das Thema Weihnachtsinvestment tatsächlich noch ein recht neues Konzept.
00:01:14: also die wenigsten der breiten Bevölkerung wissen dass es überhaupt existiert und dafür sind wir auch als Firma natürlich fleißig unterwegs um das Thema verbekannter zu machen.
00:01:23: Aber woher das Ganze eigentlich kommt?
00:01:25: Ich bin gebürtiger Brite, wurde in Bristol geboren.
00:01:28: Bin auch in England aufgewachsen und dann mit jungen Jahren nach Deutschland gezogen.
00:01:32: aber in England gibt es dieses Thema Weihnachtsinvestment schon seit vielen Jahrzehnten also man kann grob sagen so seit schon gute sechzig Jahre.
00:01:40: Und in der Verwandtschaft habe ich einen verwandten, der das seit über dreißig Jahren sehr erfolgreich betreibt und von ihm kannte ich das Konzept eigentlich ursprünglich.
00:01:50: Und als ich dann, ich sag mal nach der Uni, sonst Berufsleben starten wollte, wollte ich natürlich auch mein eigenes Weendipot aufbauen.
00:01:57: Weil dann vielleicht zu mir... Ich hab in den letzten ja schon sieben- acht Jahren kann man sagen, mich sehr viel in der Weinwelt umher bewegt.
00:02:05: Ich habe so Wein vor allem von der akademischen Seite ein bisschen als meine private Leidenschaft entdeckt gehabt Und das Thema Weindepot, Wine Investments war dann für mich einfach privat spannend.
00:02:15: Ich hatte tatsächlich im Zuge des Brexits gedacht, ich würde jetzt eigentlich ungern auf einen englischen Anbieter gehen, wo auch alles natürlich in Pfund gemacht wird und eben dass auch in England alles gelagert wird.
00:02:28: Und ich hatte danach einen Anbieten auf dem europäischen Festwand geguckt und hatte da aber dann tatsächlich keinen wirklich seriösen gefunden der das auf so einem Niveau anbieten würde, wo ich das gerne machen würde.
00:02:39: Und das war dann tatsächlich so, was den Steinsrollen gebracht hat und der erste Gründungsgedanke auch vom Berghausen zieht.
00:02:49: Also jetzt musst du vielleicht noch mal kurz mich abholen als jemand, also ich trink ganz gerne mal ein Weinchen aber ich würde nicht sagen dass ich mich da großartig drin auskenne.
00:02:57: deswegen verzeihen wir bitte die doofen Fragen.
00:03:00: wenn ich an Geldanlage denke, dann auf der einen Seite kann ich mir schon vorstellen ein Sachwert das Wein als Sachwert gesehen wird anstatt als Geld wert.
00:03:09: Das kann ich ja noch verstehen!
00:03:10: Ich kann die Weinflasche anfassen und sie wahrscheinlich irgendwo lagern.
00:03:13: was mir aber als allererstes in den Kopf kommen würde wäre die Frage wie ich das ganze wieder liquidieren kann.
00:03:18: also jetzt beim Wein.
00:03:20: klar er ist flüssig aber wie kann ich das wieder zu Geld machen?
00:03:23: Jetzt habe ich so eine tolle Flasche Wein gekauft.
00:03:25: dann brauche Ein Markt.
00:03:27: Wenn ich eine Briefmarkensammlung denke, da bin ich immer auf die Leute angewiesen, die gerade auf der anderen Seite eine teure Briefmarke suchen.
00:03:34: Ich kann bei eBay eine Anzeige schalten oder so was.
00:03:37: Läuft das beim Wein genauso?
00:03:39: Oder gibt es andere Möglichkeiten?
00:03:40: Genau.
00:03:40: Es gibt in der Weininvestment-Welt verschiedene Harten wie Wein auch wieder verkauft wird und dann muss man vielleicht ein bisschen weiter ausholen.
00:03:49: Also es gibt in England schon seit etwa zwanzig Jahren eine Weinbörse, die ich etabliert habe ... Leivex.
00:03:57: und im Endeffekt ist es ein großer Händlerbund mit über sixhundert Händlern mittlerweile, die weltweit miteinander darüber Handel betreiben.
00:04:04: Und wir sind auch einen Betrieb, sage ich mal, ein Handelspartner von LeiveX und handeln über die Börse mit Wein Und das ist eben ein liquider Verkaufskanal, wo man dann auch Bestand anbieten kann.
00:04:16: Wenn jetzt zum Beispiel einen Kunde bei uns in Portfolio hat mit ich sag mal zwölf Positionen, können wir diese Positionen auch in der Weinwürze anzeigen und dann können wir sehen wann Gebote für die Weine abgegeben werden.
00:04:28: Je nach Wein ist es relativ frequent.
00:04:31: also ein täglicher Gebot für den gut gehandelten Wein ist nicht selten Und da können wir auch auf unseren Kunden zugehen und sagen, hier es gibt gerade ein Angebot für deine Position drei im Portfolio.
00:04:41: Hast du Interesse vielleicht jetzt nach drei Jahren diese Positionen schon zu verkaufen oder möchtest den Wein weiter lagern lassen?
00:04:48: Weil das ist auch immer sehr wichtig!
00:04:49: Also wir handeln immer mit den physischen Weinen und unser Kunde kauft auch den physische Wein.
00:04:54: Das heißt, wir haben mir keinen Fonds, nichts Verbrieftes sondern immer den physischem Sachwert.
00:04:58: Und dass auch das was am Ende weiter dann gehandelt wird Und genau, wenn der Kunde dann sagt ich möchte es verkaufen.
00:05:04: Dann können wir eben über also in den Verkaufsprozess gehen.
00:05:07: das wird die Weinbörse verkaufen und dann geht der Wein aus unserem Lager welches bei uns jetzt in Genf in der Schweiz liegt geht das dann zurück in das logistikzentrum von livex und wird von da aus dann in die Welt quasi weitergegeben.
00:05:21: Die Weinböse ist einfach eine Möglichkeit wie wir auch international die Weine eben anbieten können und nicht irgendwie auf den deutschen Marken beschränkt sind.
00:05:28: Weil natürlich gibt es auch in anderen Märkten, ich sag mal andere Kaufkräfte die auch hier den Wein eher kaufen würden zu einem bestimmten Preis als jetzt zum Beispiel auf dem deutschen Markt.
00:05:39: Also wenn ich das einfach mal zusammenfasse mit meinen einfachen Worten Ich kaufe ein Wein einen guten Wein ein lagere den nicht bei mir im Keller.
00:05:50: Das habe ich jetzt schon rausgehört, also der muss in einem Lager gelagert werden.
00:05:54: Reden wir gleich noch mal darüber was das genau mit auf sich hat.
00:05:57: Ich lasse den dort liegen Reifen wahrscheinlich ne?
00:06:00: Also dass er teurer wird.
00:06:02: und das ist die der Idealzustand.
00:06:04: Und ich hab aber die Möglichkeit über diese Börse Die es gibt die auch ja im Prinzip einen großen Handelsplatz bietet und ich nicht auf dieser einzelnen Briefmarkensammler angewiesen bin.
00:06:15: Darüber kann ich dem Wein dann auch am Ende wieder verkaufen.
00:06:17: Und das ist im Prinzip das Geschäftsmodell, was dahinter steht.
00:06:19: Genau!
00:06:20: Das ist das... ich sag mal schnell zusammenfassend schon Es gibt natürlich auch andere Verkaufskanäle.
00:06:24: Also wir sind mit den großen Auktionshäusern der Welt zum Beispiel auch in Kontakt.
00:06:28: Da gibts auch Weinauktionen Auch hier... also seit Corona viele Online-Auktion wo man auch Weine zum Verkaufen anbieten kann.
00:06:36: Aber auch hier ist der Prozess vielleicht ein bisschen langsamer und ich sage mal diesen passiven Verkoffsweg.
00:06:43: Also wollen auch die meisten unserer Kunden, dass wir dann auch die Weine aktiv und auf dem Markt anbieten.
00:06:48: Wir haben auch neben der Weinwürse natürlich auch andere Verkaufskanäle, die wir anknüpfen können oder zum Beispiel auch unsere Händler z.B.
00:06:55: in Frankreich kann man auch Bestandsrück verkaufen, die ja auch wieder ein großes Netzwerk in der Welt haben wo die Weinen dann hingehen können.
00:07:01: also das ist jetzt nicht nur auf die Weinwörse beschränkt aber das ist natürlich einer der großen Verkaufskanläle,
00:07:07: Kann ich jetzt so einen guten Wein einfach hier bei uns im Kaufland oder im Rewe kaufen?
00:07:13: Wie komme ich denn an eine Flasche dran, damit ich überhaupt irgendwie was Tolles im Weinkeller liegen habe.
00:07:19: Also beim Wine Investment gibt es eigentlich drei große Faktoren die eigentlich eine Rolle spielen.
00:07:24: also der Zugang ist der erste Punkt.
00:07:27: Man will natürlich diese, die Weine bekommen, die in sehr limitierter Stückzahl produziert werden.
00:07:32: Die aber an einer sehr großen Nachfrage gegenüberstehen.
00:07:34: also das ist auch das was für uns am wichtigsten ist.
00:07:37: wir haben vielleicht fünfzig bis sechszig Weingüter die da auch für uns interessant sind von über sechzig tausende auf der Welt gibt wo wir auch wissen okay die nachfragen nach diesen weinen ist einfach maximal groß.
00:07:48: Die produzierte Mengen sind einfach auch sehr, sehr gering und diesen Zugang können wir bieten.
00:07:54: Und es ist auch wichtig dass man hier nicht nur eine Flasche hat weil eine Flrasche beim Verkauf bringt den meisten Endkäufern dann nicht so viel.
00:08:01: wenn's jetzt zum Beispiel in Gastronom wäre ein Restaurant Der kann jetzt nicht nur eine Flasche Wein auf seine Weinkarte bringen, weil wenn die Flaschen weg ist, muss er die Karte wieder umschreiben.
00:08:11: Er braucht schon einen gewissen Bestand, was er kaufen kann.
00:08:14: Deswegen handeln wir im Standard mit der sechser Originalholzkiste ... Wir haben hier so ne schöne Flashe, sind sechs Flasches, siebenmal fünfzig Milliliter drin und das ist so das Standard, was auch gehandelt wird.
00:08:26: Und wenn man diesen Wein dann bekommen hat in der Menge die dann auch interessant ist, dann ist die Lagerung eben der zweite wichtiger Faktor.
00:08:35: Also wir haben dann die Kiste Wein – das ist meistens nicht nur eine Kiste, sondern eine etwas größere Menge an Kisten, die dann gekauft wird.
00:08:42: Dann geht dieser Bestand, den der Kunde als Portfolio gekauft hat in unserer Lager und das ist dann der zweite wichtige Faktore, dass natürlich der Wein, der ja in einem optimalen Zustand abgefüllt worden ist, diesen optimalen Zustand irgendwie beibehalten soll unter optimalem... Conditions oder Bedingungen reifen soll.
00:09:02: und in unserem Lager haben wir eben zwei große Vorteile.
00:09:05: Wir haben auf der einen Seite eine optimale klimatische Umgebung, also wir haben hier konstante dreizehn Komma fünf Grad was für ne langfristige Wein lagerung eben optimal ist Und wir haben eine konstante Luftweichigkeit.
00:09:17: Ich glaube das sieht bei uns jetzt so um die fünfe Sechzig Prozent relative Luftweicherkeit und da kann Wein eben optimal langfristig lagern.
00:09:25: Aber dazu kommt dann eben eine sehr wichtige Komponente, dass dieses Lager ein zollfreie Lager ist.
00:09:31: Und das bedeutet, wenn man bei uns jetzt ein Wein-Portfolio kauft, erst mal keine Mehrwertsteuer auf den Wein kauft zahlt.
00:09:38: Sondern der gekaufte Wein geht in das zoll freie System rein zum Nettopreis.
00:09:44: und solange Wein dann in diesem Lagersystem bleibt und am Ende weiterverkauft wird die Umsatzsteuer nicht fällig.
00:09:52: Das ist dann erst der Fall, wenn jetzt zum Beispiel unser Kunde sagt okay ich habe jetzt einen Bestand mir aufgebaut.
00:09:57: Fünfzig Gisten Wein.
00:09:58: Ich möchte jetzt vielleicht für die Hochzeit meiner Tochter mir mal fünf Gisten auslagern lassen nach Hause schicken lassen Dann wird der Wein dieses zaufrere System verlassen.
00:10:08: Dann wird die Einfuhr-Umsatzsteuer ebenfällig weil der Wein auch verkonsumiert wird.
00:10:12: Aber im Normalfall wo der Wein Investmentsweck dann erfüllt wird wird er weiterverkauft und der Käufer.
00:10:19: das ist dann auch nicht was unser Kunde dann irgendwie bedenken muss.
00:10:22: Der ist dann dafür am Ende zuständig, ob er den Wein auslagern möchte in sein Land wo es dann hingeht oder vielleicht lässt er das auch weiter in seinem zäuferer Lager liegen und verkauft das dann irgendwann weiter nach Australien.
00:10:33: Und so bleibt quasi der Wein immer in diesem weltweiten zäufreinen System.
00:10:38: und am Ende ... Der dritte Punkt ist dann eben der Verkaufskanal, den haben wir jetzt gerade schon ein bisschen angerissen gehabt dass man einfach einen liquiden Verkaufen Kanal braucht um dann auch den Investments weg erfüllen zu können.
00:10:49: Weil wir haben viele Leute, die auch in teuren Keller sich irgendwie zu Hause aufgebaut haben.
00:10:53: und dann fragt man mal okay wie viel hast du denn jetzt von deinem Investment zuhause dann auch verkauft?
00:10:58: Und da kommt meistens ja ich hab noch nicht so viel verkauft plus sie haben natürlich auch die Mehrwertsteuer schon auf den Wallen bezahlt und diesen Liquiditätsvorteil dem wir eben im Lager bieten können, den hat man zu Hause eben nicht.
00:11:09: Also es ist schon ein Unterschied ob ich jetzt Wein als Konsumgut, also weil ich den Wein trinken will.
00:11:14: Kaufe oder ob ich das wirklich als Investment sehe und den Wein handeln möchte?
00:11:19: Genau!
00:11:20: Weil dieses Thema mit der zollfreie Geschichte... Also das ist ja schon ein Riesenunterschied.
00:11:24: wenn ich jetzt hier im Kaufland einen Wein kaufe oder irgendwie die Möglichkeit habe den Wein zu bekommen Das ist ja der Zugangsweg schon mal.
00:11:32: aber wenn ich diesen Wein jetzt habe und ihn anhandeln möchte dann würde er immer mit Steuer gehandelt werden.
00:11:37: Und da alleine schon ist der große Mehrwert in diesem Zoll Freilager.
00:11:42: Was mache ich denn jetzt?
00:11:43: Also, jetzt habe ich irgendwie aus einer Erbschaft oder sowas im Familienkreis.
00:11:47: Gibt es einen ganz tollen Weinkeller den ich habe Da sind tolle Flaschen vielleicht drin.
00:11:52: Wie kann ich die dann einfach an die Börse bringen?
00:11:55: Also da ist es ja nicht in Zollfreilager.
00:11:58: wie kann ich damit mein Geld verdienen?
00:11:59: oder geht das überhaupt
00:12:01: Genauso wenn man, ich sag mal ein Weinkladsorzer hat was man dann veräußern möchte.
00:12:05: Also das geht dann tatsächlich meistens nicht über die Börse weil es einfach nicht in diesem System eingebracht worden ist.
00:12:11: plus man kann in den wenigsten Fällen eben auch vorzeigen dass die weine optimal gelagert worden sind.
00:12:18: und wenn wir an der bürse zum Beispiel handeln oder generell gibt's halt schon einen Handelstandard.
00:12:23: also bei livex heißt er Handel standard Standard in bonds.
00:12:26: Das ist einfach das sind fixe Parameter die vorgeschrieben sind wie die Qualität das Produkt, das sag ich mal sein soll und dass es in jedem Fall immer einwandfrei.
00:12:34: Also es muss ein markloses Produkt sein als im optimalen Zustand.
00:12:38: Und wenn jetzt jemand dreißig Jahre lang Weine gekauft hat, dem Keller eingelagert hat aber ich sage mal jetzt keine Temperierung im Keller, sag ich einmal eingebracht hat dann wissen wir ja auch nicht okay ist der Wein vielleicht im Sommer irgendwie fünf oder zehn Grad wärmer gewesen, und dann im Winter vielleicht auch mal wieder fünf oder zehn Grad kühler.
00:12:59: Das ist einfach nicht gut für den Wein, für eine Lagerung.
00:13:01: Und am Ende können wir nicht mit unserem Wort dafür stehen dass das was wir da auch dann verkaufen ein marktloses Produkt ist und deswegen würden wir es nicht verkaufen.
00:13:11: aber es gibt natürlich auf dem Markt andere Wege wie man dann so einen Bestand auflösen kann Und da muss man einfach mal danach googeln, wie man Weinkeller auflöst.
00:13:20: Da gibt es viele die dann so ein Weinkeler auch aufkaufen würden und das dann auch wieder über bestimmte Kontakte weiter veräußern würde.
00:13:27: aber für unseren Zweck wäre es eben nicht geeignet.
00:13:30: Also es
00:13:31: biegelt im Prinzip meine Briefmarkensammlung wieder also dass man da wieder jemanden bräuchte der gerade in dem Moment Interesse daran hat meinen Weinkelle dann aufzukaufen.
00:13:39: Also finde ich noch mal ein wichtiger Punkt, wenn ich sage, ich möchte Wein als Investment betreiben.
00:13:43: Macht es schon Sinn sich einmal in dieses Zollfreilagersystem einzukaufen?
00:13:49: Weil ich da einfach einen viel breiteren Markt bedienen kann und also wahrscheinlich dann mein Wein auch schneller wieder zu Geld machen
00:13:55: kann.
00:13:55: Genau!
00:13:56: Da braucht man die Infrastruktur und das ist auch der einzige Weg wie man, ich sag mal, ein Weininvestment professionell betreiben kann.
00:14:03: Okay jetzt möchte ich anfangen mit dem Weininvestments.
00:14:05: Ich habe selber gar keine Ahnung davon was Teurer Wein.
00:14:09: Also sag mir mal, vielleicht kannst du ja den teuersten Wein einmal benennen wenn dir...
00:14:14: Ja, also gut den teuersten Wein, den wir jetzt im Bestand hätten dem ihr verkaufen könnten.
00:14:20: Es gibt ein Weingut in Burgunds.
00:14:23: das ist so die nachgefragteste Region eigentlich weltweit weil einfach auch sehr wenig Menge aus der Region rauskommt.
00:14:30: und da gibt es einen sehr berühmtes Weinguth.
00:14:33: die Domäne de la Romane Conti gibt schon seit einiger Zeit und sie haben eben schon sehr sehr geringe Produktionsmenge für ihre Weine Und wir haben auch hier eine Großflasche, das ist hier in der Magnum-Flasche, Chateau Latour.
00:14:47: Das ist jetzt die ... Aber es gibt auch größere Flaschen.
00:14:50: Es gibt auch die drei Liter Flasche bis hoch zu achtzehn Liter flaschen und dann ... In der Champagne zum Beispiel gibt's manchmal noch Sonderabfüllungen, ich glaub bis dreißig Liter, die für bestimmte Clubs eher gemacht sind.
00:15:02: Ähm aber diese Großflashen von der Domäne.
00:15:06: da hätten wir eine sechs Liter Flrasche vom Weißwein Und der Handelswert von dem Wein ist schon im weiten, sechstelligen Bereich angesiedelt.
00:15:15: Wow!
00:15:15: Für eine Flasche.
00:15:16: Das ist aber eine Großflasche... Ich weiß es, also es gibt keine Statistik wie viele Flaschen das davon jetzt jeden Jahrgang gibt.
00:15:23: Aber ich werde mal schätzen, es sind schon weniger als zehn Flaschn dann in dem Jahrgang gewesen?
00:15:26: Okay wow.
00:15:29: Aber wenn ich, du hast jetzt gerade die Weinregion genannt.
00:15:31: Jetzt hab' ich ja einen entscheidenden Marktvorteil.
00:15:34: Ich könnte auch einfach bei Google mal eingeben, bogund das Weingut eingeben.
00:15:38: Fahr da mal eben vorbei, Kopf an der Tür an und sag', hey, ich hätt gern mal ne Flasche!
00:15:44: Kann ich das so kaufen?
00:15:46: Oder dann würde ich doch diesen Marktzugang jetzt auch haben oder nicht?
00:15:48: Genau, nee tatsächlich nicht.
00:15:50: Also der Weinmarkt funktioniert da schon ... Ein bisschen anders ist es sehr verschlossen.
00:15:56: Man hat nicht den klassischen Abhochverkauf, wenn man das aus Deutschland kennt ... Wenn man so an die Mosel fährt und mit dem Wasser eine kleine Verkostung macht ... Und dann vielleicht mit einem Schiff noch weiter an den Pferd die Moseln runter.
00:16:08: Also ich sag mal, die Region, wenn wir auch mal dahin fährt... Es wirkt alles schon sehr bodenständig, ein bisschen verschlafen, weil einfach nicht so viel da los ist.
00:16:19: Vor allem in den kleinen Weindürfern ... und die Türen sind einfach verschlossen.
00:16:23: Und man kann nicht da einfach... Also klar, man kann klopfen aber da passiert nicht so viel.
00:16:28: So ist es halt im Burgund.
00:16:30: ähnliches auch in anderen Regionen also auch im Bordeaux gibt das jetzt eigentlich nicht den klassischen Abhof verkauft.
00:16:35: bei den interessanten großen Schartos Da kann man schauen natürlich auch ich sag mal mit dem Schlüssel können wir dann zum Beispiel auch bei den Weingüttern anfragen und da auch ein Wochenende mit einem Weinproben oder was machen oder bei der Lese vorbeigehen.
00:16:50: Aber so als normaler Tourist würde man das jetzt im Normalfall eigentlich nicht können.
00:16:55: Okay, also jetzt wo du es gerade so ausgeführt hast selbst wenn ich jetzt diese Flasche kaufen könnte weil dich da vielleicht irgendwie besonders nett zu demjenigen war dann hätte ich ja immer noch nicht die Möglichkeit das an der Börse zu handeln.
00:17:09: Ich müsste ja im Prinzip auch das direkt ins Zollfreilager bringen um dort das ganze zu lagen damit das System was du grade angesprochen hast die Kiste muss unbeschädigt sein und so dass sie dann überhaupt nutzen zu können.
00:17:20: Also das heißt, ohne einen wirklich professionellen Wegbegleiter habe ich da gar nicht die Chance, das privat zu machen?
00:17:26: Tatsächlich
00:17:27: nicht!
00:17:27: Das ist auch ein sehr komplexes System was eigentlich dahinter steckt vor allem von der steilichen Seite und also das als Privatpersonen zu machen ist schon eigentlich unmöglich.
00:17:37: man muss da schon mal mit einem Anbieter sage ich mal das dann auch machen ...
00:17:41: um das Ganze jetzt auch mal mit Zahlen zu unterlegen, also gut einen sechstelligen Betrag für eine Flasche Wein auszugeben.
00:17:48: Da brauche ich schon ein bisschen Geld in der Hinterhand, dass ich da bereit bin, das zu machen.
00:17:53: Wenn ich jetzt mal mit so einem durchschnittlichen Portfolio werte?
00:17:55: Was für Portfoliowerte habt ihr da als Einstieg bei euch im
00:18:00: Programm?
00:18:00: Genau!
00:18:01: Also ich glaube beim Weinenversmins ist vor allem wieder die Diversifikation so ein Stichwort.
00:18:07: Wenn man ein Investment betreiben möchte, das wird ja auch bei jedem anderen Investment sein.
00:18:11: Wenn man seinen Gesamtportfolio betrachtet, will man immer eine gewisse Streuung haben einfach um das Risiko gut zu streuen.
00:18:16: und auch hier war eines niemals ich sag mal hundert Prozent von einem Portfolio einer Person sondern ist immer als Beimischungen gar gedacht auch.
00:18:24: Wir werden sagen, ich sag mal fünf, vielleicht maximal zehn Prozent die meisten sind auf jeden Fall weiter drunter.
00:18:30: und wenn man dann sich diese Größe zurechtgelegt hat wir sagen immer mit twenty-fünftausend Euro kann man eigentlich schon eine ganz gute Gestreuung auch im Portfolio abbilden.
00:18:38: was heißt das also wir haben nicht nur eine Weinregion hier enthalten sondern ganz klassis haben wir eigentlich einmal vier Weinregionen momentan bei so einem Standortportfolio eine große Gewichtung immer im Bereich Burgund und auch bei Jahrgangsschampagner.
00:18:51: Das sind auch zwei Regionen, die einfach in den letzten fünf Jahren immens gut sich entwickelt haben.
00:18:57: plus vor allem in Burgund haben wir einfach diese unfassbar beschränkten Mengen.
00:19:01: also das ist ein Weingut weniger als ich habe mal von zwanzigtausend Flaschen produziert.
00:19:05: es nicht ungewöhnlich und im Vergleich ist ja mein großes Weingud in Deutschland produziert oft schon weit über ich sage einmal zwei drei vier fünf Millionen Flasche.
00:19:16: Also sind schon wirklich sehr beschränkte Mengen.
00:19:18: Und es hängt natürlich auch sehr viel Tradition noch mal dahinter.
00:19:22: So, das ist Burgund!
00:19:23: Dann haben wir den Jahrgangsschampagner... Auch hier wieder Nachfrage, ich sag mal nach Champagner internationales Produkt, Prestigeprodukt.
00:19:31: Auch der Dom Perignon ist einfach immer immens nachgefragt und wenn man alte Jahrgänge kaufen möchte, zahlt man immer einen großen Aufpreis, je weiter man zurückgeht.
00:19:39: Und dann haben wir in Italien die Toscana.
00:19:42: da gibt's eben die Super-Toscana, die ja auch hier sehr beliebt sind Und dann auch als Stittsfeier natürlich immer die Region Bordeaux.
00:19:48: Wobei es hier jetzt nicht super viele Weingüter gibt, die jetzt so interessant sind sondern eher eine Handvoll oder zwei.
00:19:55: und aus diesen vier Regionen bauen wir dann ein Portfolio im Bestfall jeweils nicht nur eine Kiste sondern eher so zwei drei Kisten und dann ist man schon relativ schnell bei dem Betrag.
00:20:04: aber dazu muss man natürlich auch sagen wir haben natürlich Portfolios auch im kleineren Segment ich sage mal so um die Ich sag mal, fünf bis zehn tausend Euro.
00:20:12: Und dann ich sage mal ein bisschen sechstellige ... Ja ist da eigentlich alles
00:20:15: gut möglich?
00:20:17: Okay und also was mich da jetzt natürlich als erstes interessiert bei Immobilien ist das finde ich immer ein schwieriges Unterfangen.
00:20:24: wenn man mit Immobilen startet Dann ist das Problem immer dass sich den Wert meines Portfolios eigentlich immer nur so virtuell hinten im Hinterkopf halte weil ich habe auf der einen Seite meinen Darlehensstand ... potenziellen Verkaufserlös, den ich heute am Markt erzielen könnte.
00:20:42: Das Schöne bei Aktieninvestments ist... Ich habe irgendwie die Möglichkeit, bei mir ins Online-Banking reinzugucken.
00:20:47: Hab einen Wert, den bezahlte aber am Anfang und einen Wert,... ... den ich jetzt beim potenziellem Verkaufen hätte.
00:20:53: Wie funktioniert das bei Wein?
00:20:54: Genau.
00:20:54: also klar der Finanzmarkt ist natürlich sehr, sehr liquide.
00:20:59: Immobilienmarkt gut je nachdem wo man hinschaut auch.
00:21:03: aber deutlich weniger natürlich.
00:21:05: Und ich glaube, Wine ist auch so ein bisschen mit Immobilien vielleicht vergleichbar.
00:21:08: also wir haben hier auch indikative Marktbewertungen die wir auch anzeigen können.
00:21:13: jeder kann auch im Internet einfach mal auf winesearcher.com gehen.
00:21:16: das ist eigentlich die große Plattform wo man wirklich Marktpreise sich anschauen kann.
00:21:22: da klingt aus Telefon Genau.
00:21:27: Also da kann man auf der einen Seite wirklich transparent sehen, wie wird denn jetzt ein Weinjahrgang gerade im Weinmarkt angeboten?
00:21:33: Und das würde ich auch sagen ist eine ganz gute Indikation so wie es grad dann der Weinmarktpreis und klar dann das was realisiert wird.
00:21:42: je nach Region kann das sehr nah an dem Marktpreis sein.
00:21:44: mal kannst du ein bisschen weniger sein Mal vielleicht auch deutlich höher als der Durchschnitt der angezeigt wird.
00:21:50: Also es ist auch eine gewisse Liquidität vorhanden.
00:21:52: Aber auch da, wenn man ein Weinen-Portfolio oder Bestandteile verkauft ... Das geht nicht so schnell wie am Finanzmarkt.
00:21:58: Man kann nicht einfach mal ein ganzes Portfolio abverkaufen, sondern das dauert halt auch eine Zeit.
00:22:03: So vier bis acht Wochen sollte man schon mit einplanen.
00:22:06: Genau, aber das ist vielleicht ein Vorteil.
00:22:09: Das sieht man auch einfach im Weinmarkt.
00:22:13: Also man hat keine Korrelation mit den Finanzmerken auf der einen Seite, also wirklich wenn es in der Finanzwelt dann mal back-up geht.
00:22:20: Der Weimarkt wird immer sehr stabil und das liegt vor allem auch daran dass man einfach dieses physische Produkt ... Man kann das nicht in großen Mengen einfach abverkaufen wie man jetzt ich sag mal Finanzprodukte einfach ab verkaufen kann und dadurch hat man eine sehr schöne Stabilität Und das ist auch sage ich mal ein großer Vorteil.
00:22:35: dazu kommt natürlich das einfach der Wert zuwachs ... ist ja mal eine sehr interessanten Systematik unterliegt.
00:22:42: Und zwar, genau du hast schon gesagt, Wein reift ja und es gibt eigentlich neben Wein nicht viele andere Produkte die mit den Jahren eben sich selbst veredeln und besser werden... ...und auf der anderen Seite aber verkonsumiert werden.
00:22:54: Das heißt das Angebot von dem Jahrgang was man abgefüllt worden ist wird durch den Konsum immer geringer,... ...aber der Wein wird eigentlich mit der Qualität besser.
00:23:04: Okay, das geht ja wie in so eine Vermögenschere.
00:23:06: Auf der einen Seite, ich sag jetzt mal, ich hab Zehntausend Flaschen die nur von diesem Ein-Jahrgang produziert worden sind und dadurch dass der halt auch verkonsumiert wird also aufgebraucht wird, wird die angebotene Menge von Jahr zu Jahr immer kleiner.
00:23:19: Aber diese Weine ... Das ist wirklich ein Schatformagodem hier haben, das ist ein Potenzial.
00:23:24: Also ich sage mal in Reifung, vierzig-fünfzig Jahre ist in der Theorie gar kein Problem.
00:23:29: Auch praktisch nicht!
00:23:30: Man kann jetzt den Neunzehn-Zwei-Nachtziger Chateau Margot sehr gut trinken wenn er gut gelagert worden ist.
00:23:36: aber wir sagen eigentlich schon okay wir wollen diese Portfolios bis zum Start des Trinkfensters bewegen also die ersten zehn Jahre zu überbrücken.
00:23:43: das ist vielleicht das Optimum und dann gucken wir auch auf die Weinkritiker ne?
00:23:48: Das sind die Profis Bepunktungen für die Weine und die Jahrgänge herausgeben.
00:23:53: Und sie sagen auch zum Beispiel, was ist so ein Trinkfenster?
00:23:55: Ab wann kann man den Wein vielleicht gut trinken?
00:23:57: Und ich sag mal der junge Chateau Margaux, vielleicht der zwanzig-zwanziger, der jetzt gerade auf dem Markt gebracht wird, abgefüllt ist... Der wird vielleicht dann ab zwanzig, zweiunddreißig, sag ich mal, laut Kritiker gut trinkbar sein.
00:24:11: Und wir wollen die Produkte, also die Weine zum Start des Trinkenfensters aller Sperresens in den March wieder zurückgeben und diese Zeit zu überbrücken.
00:24:19: Das ist schon eine gute Zeit wo auch trotzdem Wein verkonsumiert wird.
00:24:23: Also der Wein wird auch jung getrunken, wird auch privat gekauft, weggelagert als der Bestand auf dem Weltmarkt geht runter.
00:24:30: aber die Veredelung findet eben noch statt
00:24:32: Total schlau.
00:24:33: Also wenn man so darüber nachdenkt, dass wenn man das jetzt mit anderen Luxusgütern auch vergleicht also Wir hatten ja auch schon mal das Thema mit den Uhren zum Beispiel.
00:24:41: Da haben wir die Stückzahl, die aber gleich bleibt.
00:24:44: also klar es geht vielleicht mal eine Uhr kaputt oder so, die dann am Arkt nicht mehr angeboten wird.
00:24:48: Aber die Stück Zahl ist nicht so limitiert wie jetzt bei einem Wein weil auch ein zweitausender Jahrgang
00:24:54: z.B.,
00:24:54: denn kann man im Nachhinein nicht nochmal reproduzieren, weil er halt nur im Jahr zwei tausend unter der Sonnenreife die Weintrauben da gereift sind.
00:25:02: und auf der anderen Seite der Konsum findet tatsächlich statt was ich mir so erst einmal als normaler Konsument nicht vorstellen könnte.
00:25:10: Wenn ich jetzt so eine teure Flasche habe aus dem Begund, die da im sechstelligen Bereich ist wird sie wirklich verkonsumiert oder ist das ein reines Investment?
00:25:18: Ja also gut am Ende wo die Warniebe und die Börse zum Beispiel für hinverkauft werden, das wissen wir nicht, dass es nicht transparent wäre der Käufer am Ende ist.
00:25:29: Die Weine werden aber getrunken.
00:25:30: Ich hab ein halbes Jahr in Singapur gelebt, und ich sag mal ... In Asien ist es nicht selten, dass ich so ein Portfolio an einem Abend einfach getrunke wird.
00:25:39: Das ist in Deutschland vielleicht weniger oft der Fall.
00:25:41: Der deutsche Markt ist auch beim Weinkaufen, beim Wein-Konsum natürlich irgendwo schon deutlich preisensibler als in anderen Regionen und Märkten.
00:25:50: Und klar, Asien, USA, da wird sehr viel Wein, guter Wein auch getrunkem Und da geht's schon eher hin.
00:25:59: Genau, ob jetzt die sechs Liter Romani Conti dann so oft aufgemacht wird ... Das geht schon eigentlich, was aber nicht so viel davon gibt.
00:26:07: Aber ich sag mal, wo es getrunken wird ist ein sehr großes Erlebnis.
00:26:11: Nichtsdestotrotz für eine Flasche aufzumachen und natürlich einen Riesenprästischbeweis irgendwo, dass man sich die Flaschen erst mal leisten kann
00:26:18: oder auch drangekommen ist.
00:26:20: Ich muss ja erst mal so eine Fläche überhaupt die Möglichkeit haben, so etwas kaufen zu können?
00:26:24: Also du sagst gerade, da wird so ein Portfolio an einem Abend getrunken.
00:26:28: Hast du ein Beispiel dafür, was du mal mitbekommen hast?
00:26:32: Was für so einen Portfoliowert einmal über den Tisch gegangen ist?
00:26:35: Ja also ich sage mal alles von fünfzehn bis fünftigtausend an dem Abend ...
00:26:42: Für Wein!
00:26:43: Also nur für die Getränke.
00:26:45: Und es geht auch noch viel krasser, also ... Das hab ich dann jetzt persönlich nicht vor Ort erlebt.
00:26:51: Aber man hat schon viele Geschichten, wo man hört, dass in Runden so einen Marktwert im hohen Sechsterhängbereich getrunken wird?
00:27:01: Da wird mal eben ein Ferrari oder sowas an einem Abend vertrunken einfach.
00:27:06: Nicht reproduzierbar, verkonsumiert.
00:27:08: und tschüss!
00:27:09: Der Wahnsinn, auf der einen Seite so wertstabil und nachhaltig als Sachwert.
00:27:15: Auf der anderen Seite aber auch dann wieder anders wie bei einer Uhr zum Beispiel.
00:27:19: Du kannst den Wein verkonsumieren, dann ist er weg?
00:27:21: Ja.
00:27:22: Und klar, man kann auch wenn man ein Weimportfolie über uns kauft ... Man ist ja auch mal Eigentümer seines Weins.
00:27:27: Klar die meisten wollen natürlich den Investmentsback erfüllen.
00:27:30: Aber wenn jetzt jemand sagt ich möchte trotzdem zur Hochzeit vielleicht mal in Wein trinken, kann man das natürlich auch nach Hause schicken lassen.
00:27:37: Ja, das ist das Schöne finde ich immer generell bei Sachwerten.
00:27:39: Dass man trotzdem halt die Möglichkeit hat das Ganze irgendwie mal anzufassen und dass es nicht nur so wie eine Aktie irgendwie gefühlt nur im Depot existiert sondern Ich kann mir das ganze auch irgendwie mal anschauen und anfassen Verkonsumieren.
00:27:51: wenn ich es drauf anlegen würde dann muss sich wahrscheinlich so eine ganze Kiste aber mindestens trinken weil ich kann ja nicht eine angebrochene Kiste wahrscheinlich wieder verkaufen.
00:28:00: Wenn ich jetzt so eine Flasche, die wir hier haben, Chateau Magaux.
00:28:04: Ein Jahrgang im Jahr.
00:28:05: Wenn ich keine Ahnung hätte?
00:28:08: Wie könnte ich erkennen, dass ich hier eine tolle Flaschewine ... Was sind die Punkte, wo du als Kenner darauf achten würdest, um zu bewerten, dass es ein schlechter Wein ist?
00:28:18: Ja gut!
00:28:18: Also ohne ihn zu probieren... ihr wisst jetzt nicht, wie die Flasche dann gelagert ist.
00:28:22: Wenn das jetzt irgendwie aus dem heißen Keller kommt kann das natürlich auch nicht so gut schmecken.
00:28:28: Wenn ich weiß okay... Die Flaschen ist ja mal abweingut vielleicht sogar ein Drecknislager gewandert.
00:28:35: Ich hab sie dann raus bekommen und kann sich aufmachen vom Geschmack.
00:28:39: Das sind schon alles fantastische Feinde, das muss man schon einfach sagen.
00:28:43: Aber auch da wie der Geschmack ist ja komplett eigen.
00:28:46: also was mir schmeckt kann auch dir überhaupt nicht schmecken.
00:28:48: Ja,
00:28:49: d.h.,
00:28:49: dass es immer so ein bisschen Personensache... Also wenn du mir jetzt sagst, was du generell für Wein gerne trinkst, dann könnte ich dir auch sagen, was für Flaschen ich dir empfehlen würde und objektiv Das ist bei Wein schon immer schwierig.
00:29:01: Wir haben natürlich jetzt den Vorteil mit Apps wie Vivino, man kann kurz das Label scannen und sie kenn ich auch gerne.
00:29:07: Genau, siehst du was dir der Schwarmwissen so dazu sagt?
00:29:11: Wie dass der breiten Bevölkerung dann so schmeckt.
00:29:14: beim Schatomago wird es wahrscheinlich eine sehr gute Bewertung sein.
00:29:17: Und ja, es kommt auf den Jahrgang an.
00:29:20: also ein großer Wein braucht einfach eine gewisse Zeit um aus dieser jugendlichen Härte vielleicht rauszuwachsen in diese Gereifte Eleganz, wenn man das so sagen kann.
00:29:29: Und ich sag mal jetzt, aus dem sechster Schottemago ist immer noch ein jugendlicher Wein.
00:29:34: Das heißt ... vielleicht will man eher sagen, ja.
00:29:37: Vielleicht warte ich noch mal zehn Jahre oder kaufe mit den sechsenneinzehn Jahrjahrgangs was auch ein sehr gutes Jahr war und trinkt denen, weil er einfach einen besseren Stadium jetzt einfach zeitgerechter um das Stadium vielleicht auch her ist.
00:29:49: Maler mehr gereift es in der Zeit.
00:29:50: Genau.
00:29:51: Und objektiv kann man also... Es gibt dann Heuristiken die man schon ganz urlkig sind.
00:29:56: Also wie gesagt mal je hässlicher das Label ist, je älter das Labell irgendwo aussieht vom Design, desto besser könnte der Wein sein.
00:30:03: Das stimmt auch irgendwo mal.
00:30:05: Also, ich sag mal sehr traditiones bewusste Weingüter die seit vielen Jahrzehnten teils Jahrhunderten auf dem Markt irgendwo sind und etabliert sind.
00:30:14: Sind auch oft in unseren Portfolios drin weil einfach die Weine seit nicht nur kurzer Zeit irgendwie beliebt sind sondern wirklich sich einen Namen über Jahrzehnte und teils im Jahrhunderte dann aufgebaut haben.
00:30:24: Und ich sage mal diesen Innovationsdruck.
00:30:28: Klar, sage ich mal was in der Kälerei passiert im Weingut.
00:30:31: Da ist Technologie mit reingeführt worden, was die Produktqualität in der Flasche immens nach vorne gebracht hat auch in den letzten Jahrzehnten aber teilweise am Marketing und Label wurde dann noch nicht so viel verändert.
00:30:48: Einfach feinguts Stilistik, ob sie jetzt auf einmal vielleicht eine neue Linie noch einführen mit einem wilderen Label oder wirklich ihrer Tradition dann beibbleiben und dann so den Wein weiter abwählen.
00:31:00: Also ich habe es auf jeden Fall jetzt verstanden.
00:31:02: grundsätzlich würde ich das sowieso nicht erkennen können, ob das ein guter oder schlechter Wein ist aber ich würde ihn ja sowieso auch nicht auspacken weil ich ihn ja wenn überhaupt in Kisten kaufe und bei euch direkt im Zolfbeilager einlagern würde.
00:31:15: So, jetzt hab ich mein Portfolio da bei euch eingelagert ... Und der Wert steigt von Jahr zu Jahr.
00:31:22: Was ist so'n Zeitraum?
00:31:24: Wo du empfehlen würdest, macht das mindestens Sinn.
00:31:27: Weil es ja wie bei allen Geldanlagen, man muss auch immer Zeit mitbringen, wenn nicht sofort wieder liquidieren könnte.
00:31:33: Aber was würdest du sagen, wie lange ist die Halte da im Schnitt?
00:31:36: Genau
00:31:37: also bei Wein hier... geht es wieder auf die Reifung eigentlich zurück.
00:31:41: Also wir wollen diesen Zeitfenster von der Abfüllung bis zum Start des Trinkfensters im Optimalfall überbrücken.
00:31:48: und da kann man schon sagen, ich sage mal sieben bis zehn Jahre ist jetzt schon ein guter Zeitraum was man sich schon nehmen sollte.
00:31:54: aber wie gesagt das gibt dann auch Weine, man hat ja auch weisweinige Champagner Die reifen ja zum Beispiel auch ein bisschen anders als Rotwein.
00:32:03: Ein Rotweiner hat vielleicht eine viel langere Lebzeit, als vielleicht einen hochwertiger Weißwein.
00:32:07: aber auch hier ist ja mal fünfzehn-zwanzig Jahre ist da auch kein Problem.
00:32:12: Aber ich sag mal sieben bis zehn Jahre ist es vielleicht eine ganz gute Zahl was man sich vielleicht so vornehmen kann.
00:32:17: Aber was wir eben machen wie gesagt das Portfolio was dann gekauft ist wird von uns direkt in der Weinbörse inseriert also eigentlich meistens ab dem ersten Jahr auch da wieder weil nach einem ersten Jahr die Gewinne nicht besteuert werden privates Veräußerungsgeschäft.
00:32:31: Und dann kommen wir auch mit Angeboten auf den Kunden zu, also ein bisschen Passives verkaufen was man vielleicht so sagen kann.
00:32:37: und wenn der Kunde dann sagt ja nach drei Jahren ich möchte den Teil ab und abstoßen, vielleicht in einen neuen Jahrgang investieren oder auszahlen lassen das kann er machen.
00:32:46: oder er sagt dann vielleicht nach sechs Jahren hier ich würde vielleicht gerne einen größeren Teil abverkaufen oder im Bestfall ... hält er den Wein, ich sag mal bis eine sehr schöne Reifung dann gekommen ist.
00:32:58: Kann ihn dann wirklich für einen sehr bachlichen Attrakten hoffentlich auch
00:33:01: verkaufen.".
00:33:02: Gibt's denn so einen Schnitt, den man sagen kann, Wein wird im Schnitt so und so viel Prozent pro Jahr mehr wert?
00:33:08: Also es ist wahrscheinlich wie an der Börse.
00:33:09: Es gibt Ausreißer natürlich aber wenn ihr jetzt mal so ein Schnitt ziehen müsstest...
00:33:13: Genau also es gibt von der Weinbörse auch Indizes die veröffentlicht werden.
00:33:17: das sind keine Indices die man kaufen kann sondern es zeigt einfach die Wertentwicklung von Regionen oder vom breiten Weinmarkt.
00:33:24: Und der breiteste Index ist der Livex-One Thousand.
00:33:27: Das ist wie der MSCI World.
00:33:29: der Weinenwelt kann man eigentlich
00:33:30: sagen
00:33:31: Und er macht in der langen Frist konservativ, kann man sagen so um die acht Prozent.
00:33:36: Damit würden wir auch sagen, kann mal auf jeden Fall rechnen.
00:33:38: Wir haben aber ... Also, wir gucken uns in den Weinportfolios auch immer Referenzjahrgänge der Weine an, die wir in so ein Portfolio reinbringen.
00:33:45: und da haben wir ich sag mal also schon die große Mehrheit der Weinen.
00:33:51: wenn man sich da einen Referenzjährgang anschaut.
00:33:53: Ich sag mal von vor acht bis zehn Jahren, der abgefüllt worden ist mit einer ähnlichen Bewertung dass sie diese Prozents halt auf jeden fall schon gut übersteigen.
00:34:01: Und genau so ein Beispiel-Portfolio, ich sag mal so ... ... wenn man sich da einmal die Referenzjahrgänge der jungen Weine anschaut... Ich hab das mal gemacht jetzt.
00:34:13: Ich hatte sie ja auch mal eins vorgestellt und da hätten wir jetzt in den letzten fünf Jahren, nicht glaube ich, ... ... pro Anumanweteuren gehabt.
00:34:22: Hätten wir diese ReferenzJahrgänger jetzt gekauft gehabt und die letzten fünf Jahre abgewartet?
00:34:27: Okay, also man kann auf jeden Fall sagen das ist ganz Sinn.
00:34:30: guter Inflationsschutz ist im Prinzip.
00:34:33: Und wenn ich es auch richtig verstanden habe, also mit Referenzwert, da sagst du jetzt einfach ... Wenn dieser Wein aus der Region in den letzten Jahren sowieso schon eine Wertsteigerung hatte, dann ist ja die Wahrscheinlichkeit, weil er scheint beliebt zu sein und zu schmecken sozusagen, sonst würde er nicht im Wert steigen, dass die Wahrscheinigkeit weiter da ist, dass er auch in den nächsten Jahren noch weiter nach oben gehen wird?
00:34:54: Ja wir gucken uns aber auch nicht nur einen Jahrgang an, das ist das was man ... Wir zeigen immer ein Referenzjahrgang an dass man einfach ein Gefühl dafür bekommt, was mir passiert.
00:35:02: Aber bei den Weingütern gucken wir uns schon auch andere ältere Jahrgänge an also nicht nur den bestbewertendsten oder den schlecht bewerteten sondern wie ist die historische Entwicklung des Weinguts über die Jahrgänger hinweg?
00:35:13: und wenn Weingut konsistent positiv sich nach oben entwickelt hat dann ist es für uns eigentlich ein gutes Zeichen wo wir auch sagen okay den jungen Jahrgang wollen wir jetzt mit reinnehmen
00:35:24: Haben wir eine Worstcase-Betrachtung?
00:35:26: Also was passiert denn, gibt's auch Negativ... also klar es wird mit Sicherheit irgendwelche Risiken natürlich auch geben.
00:35:33: Aber was könnte denn passieren damit jetzt auf einmal ne Flasche wie die hier jetzt, die am Tisch steht, auf einmal weniger wert wird?
00:35:40: Also ich glaube vielleicht Jahrgangsausweis ist natürlich wichtig.
00:35:45: Wir gucken eigentlich schon dass das auch objektiv einfach bewertbar war.
00:35:49: man weiß ob ein Jahrgang vom Klima ja einfach gut oder schlecht war Und ich habe mal da die guten Jahrgänge, sich darauf zu fokussieren.
00:35:57: Das ist schon, würde ich sagen wichtig, wobei auch da bei Weingütern in den Menschen Nachfrage haben gibt es so Spillover-Effekte.
00:36:04: D.h.,
00:36:05: die besten Jahrgange sind einfach schon so nachgefragt dass auch die schlechteren Jahrgänger anziehen.
00:36:12: aber wir fokusieren uns eigentlich schon auf die guten Jahrgänge.
00:36:15: Und ich sag mal, Worst Case-Szenarien.
00:36:16: Es gibt manche Weinjahre die werden zum Beispiel sehr teuer auf den Markt gebracht.
00:36:21: also im Bordeaux gab es zum Beispiel in dem Jahrgang der wurde relativ teuer bepreist bei Release schon und er hatte erstmal einen kleinen Eingnick.
00:36:29: Also was jetzt der Tiefpublik ist, müsste ich mal nachgucken.
00:36:32: aber ich sage mal so vielleicht zehn Prozent ging der dann in den ersten fünf Jahren vielleicht nach unten Aber jetzt ist er schon wieder über diesen Release Zeitpunkt hinaus.
00:36:40: Das heißt am Ende wenn man diese zehn Jahre sich nimmt Dann hat man Also es gibt nicht so viele Worstcase-Szenarien, kann man einfach sagen.
00:36:48: Es gibt nicht den Wirecard-Fall, wo auf einmal von hundert, zwanzig auf zwei Euro runtergeht weil man auch immer dieses inherenten Wert halt hat.
00:36:57: Also ein Totalverlust ist eigentlich ja gar nicht möglich?
00:37:00: Weil ich hab immer noch den physischen Wein, den ich im allerschlimmsten Fall selber trinken könnte sozusagen.
00:37:04: Ja
00:37:05: genau das das sowieso also klar das ist natürlich der Worst Case.
00:37:08: Ich muss auf einmal mit einer tollen Weinsammlung auskommen.
00:37:11: aber Also mir ist jetzt in meiner Erfahrung, die ich bisher hatte, mir ist auch kein Wein irgendwie aufgefallen.
00:37:19: Der auf einmal signifikant in der langen Frist bei minus irgendwie vierzig-fünfzig Prozent ist.
00:37:25: Das gibt es einfach nicht wirklich.
00:37:28: In dem Segment zum ersten.
00:37:29: Es macht ja auch irgendwo Sinn, weil ich verstehe das schon... Also dadurch, dass der Wein verkonsumiert wird.
00:37:35: Das ist so eine Besonderheit finde ich die man halt im Aktienbereich, im Uhrenbereich oder in anderen Dingen, die ich jetzt als Geldanlage kenne, so ja nicht hat also vergleichbar irgendwie hat und das sorgt natürlich dafür, dass die angebotene Menge weniger wird.
00:37:49: Also selbst bei Bitcoins, also Kryptowährung oder sowas, da habe ich ein begrenztes Angebot.
00:37:53: aber das ist da!
00:37:54: Das wird nicht verkonsumiert, es geht nicht weg und das ist ja hier beim Wein tatsächlich eine andere Situation.
00:37:59: Genau.
00:37:59: Es gibt tatsächlich noch... das fand ich ganz ölkig, es gibt auch Parmesankäse.
00:38:04: Also, dass es irgendwo auch ein Logik ist.
00:38:06: Passt
00:38:06: ja zu Wein?
00:38:07: Genau, passt zu
00:38:07: Wein erst mal.
00:38:09: Ein guter Parmesan mit einem schönen Gereif in Italiena schmeckt immer gut.
00:38:12: Es gibt ja auch beim Parmesan den jungen Parmesan-Käse.
00:38:15: Den gibts dann irgendwie für vier Euro und wenn man denn den gereifteren will, dann zahlt man immer drauf.
00:38:20: Und das ist so das einzige andere Produkt wo ich das kenne.
00:38:23: aber klar da einen liquiden Markt zu finden und wo viel gehandelt wird ... ist bei Käse noch nicht der Fall.
00:38:30: Wer weiß, vielleicht ist das dann... Die Käsebörse.
00:38:32: Genau die Käsegörse!
00:38:35: Das macht die ganze Sache tatsächlich wirklich interessant.
00:38:37: weil das war für mich als wir beide uns das erste Mal unterhalten haben habe ich gedacht ja okay dann ist es wie beim Briefmarken sammeln oder weiß ich nicht andere seltene Sammlawerte.
00:38:46: Das war für mich nicht so greifbehandelbar.
00:38:49: Aber dass diesen Weg, den du beschrieben hast auf der einen Seite klar ich muss erst mal an die Flasche kommen das ist der wichtigste Einkaufsgewinn sozusagen dann die Möglichkeit das Ganze auch wirklich so zu lagern also breit handeln kann.
00:39:02: es macht auch total Sinn weil wenn ich bei mir Zuhause im Keller habe wie Du sagst dann kann die Temperatur ja total schwanken.
00:39:07: und woher soll der Käufer wissen?
00:39:10: Dass Ich Es immer zu der temperatur gelagert habe.
00:39:12: Wenn ich jetzt Den nachweis über So ein lager angemietetes Lagerhabe habe ich natürlich die Sicherheit, dass sich diese Temperatur auch wirklich immer gehalten habe.
00:39:21: und dann der große Zugang über die Börse.
00:39:23: Das macht das Ganze tatsächlich finde ich als Investment auch interessant weil ich sagen kann Ich kann es auch schnell wieder veräußern.
00:39:29: und auch wenn acht Wochen jetzt im ersten Moment länger klingen als natürliche Aktie die ich jeden Tag jede Sekunde irgendwie handeln kann finde ich ist acht wochen ein überschaubarer Zeitraum.
00:39:40: Auf der anderen Seite, wenn ich eine teure Uhr kaufe, die ich am Zweitmarkt irgendwie veräußern möchte.
00:39:45: Da bin ich total auf die Nachfrage natürlich angewiesen und hab da nicht diese Sicherheitsmechanismen, sag' ich jetzt mal, dass ich irgendwie im Internet mal schauen kann.
00:39:53: Es gibt Anbieter, die dann natürlich auch an den Zweitmark handeln aber es gibt keine Börse so wie's hier tatsächlich der Fall ist, die vergleichbar ist mit der Aktienbörse.
00:40:02: Wenn du jetzt mal so deinen Kundenkreis bezeichnen würdest, was ist so ein typischer Kunde?
00:40:08: Jetzt nicht vom Namen her oder sowas.
00:40:09: Aber was sind die Situationen?
00:40:11: Intention heraus aus dem die Leute bei dir kaufen weil die Interesse haben an Wein oder geht es da tatsächlich um Geldanlagen?
00:40:18: Also da würde ich auf jeden Fall jeden aufrufen, auf unserer Webseite zu gucken.
00:40:21: Wir haben einige Testimonies natürlich auch von unseren Kunden die man sich angucken kann.
00:40:26: Ich glaube was man schon irgendwo sagen kann fast alle Kunden sind irgendwo unternehmerisch irgendwo schon aktiv und die Vorteile die Wein einfach als Investment bietet Da muss jeder mal mit seinem Steuerberater vielleicht auch drüber sprechen, sind schon einfach sehr attraktiv.
00:40:41: Und ich glaube das ist so einer der großen Punkte.
00:40:44: also wir haben auch viele Kunden die große Holding Strukturen haben wo sie ja auch andere Investments betreiben.
00:40:50: Manche investieren mit ihrer Holding in Wein aber viele sagen tatsächlich macht er als Privatperson Einfach weil der Gewinn dann eben in der Regel nach einem
00:40:59: Jahr steuerfrei ist.
00:41:01: Genau es gibt noch viele andere Sachen muss man dann mal intern mit seinen Steuerberatern besprechen.
00:41:07: Genau, das ist eigentlich so der ... Ich sag mal, das ganz grobe was man sagen kann.
00:41:10: Also unternehmerisch tätige Leute die hier nach einem Investment suchen womit sie einfach ihr bestehendes Portfolio weiter diversifizieren können.
00:41:19: Wie kann ich mir dann so ein Beratungsgespräch bei dir vorstellen?
00:41:22: Wir haben uns das erste Mal online unterhalten bevor wir jetzt hier den Live-Termin hatten.
00:41:27: Sitzt du da mit dem Kunden bei nem Gläschenwein und besprichts das Investment?
00:41:31: oder wie läuft sowas ab?
00:41:32: Ja
00:41:32: gute Frage also es ist tatsächlich Sehr divers kann man schon sagen, also ich sage mal der ganz der Klassiker ist das wir meistens.
00:41:40: durch eine Empfehlung kommt einer zu uns und sagt hier.
00:41:43: Ich habe von Exitlern gehört Weihnachts Investment.
00:41:46: Das klingt interessant.
00:41:47: erst einmal mehr über das Thema.
00:41:49: Und dann treffen sie wieder in Person die Person kommt zu uns Büro oder machen es einfach digital und stellen das ganze dann vor.
00:41:57: zeigen wir, was passiert eigentlich?
00:42:00: Wie funktioniert Weihnachtsinvestment und wie sieht so ein Portfolio vielleicht auch aus.
00:42:05: Und was sind so Weine die da in so einem Portfolios landen... ...und wie sieht es auch im Lager natürlich aus als Örtlichkeit dann aus, wo das Ganze klagert ist.
00:42:15: Wenn die Person sagt, dass es für mich spannend ist, dann ist es relativ simpel.
00:42:19: Dann sagen wir okay, was für einen Betrag interessant ist.
00:42:22: Arbeiten darf er dann ein Portfoglio aus Und dann werden die Weine in Rechnung gestellt.
00:42:26: Die Weine werden danach Genf bewegt, ins Lager und... ...dann gibt es mit uns ein Onboarding-Gespräch.
00:42:31: Wir haben halt eine digitale Infrastruktur gebaut wo man wie im Aktiendepot auf dem Handy, auf dem Desktop... ...haben wir auch seinen Weindepot und das ist quasi die Nutzhörberfläche, wo man seinen Weendepot eben managen kann.
00:42:46: Wo man auch neue Jahrgänge zum Beispiel dazukaufen kann.
00:42:49: also die meisten unserer Kunden ... kaufen ein Portfolio und haben auch einen Interesse daran, eigentlich dann neue Jahrgänger aufzustocken.
00:42:56: Einfach um, sag ich mal so... ... ein rollierendes Investment irgendwo dann noch
00:42:59: aufzubauen.".
00:43:00: Wie so'n Sparplan quasi
00:43:01: oder?
00:43:01: Genau!
00:43:02: Und das ist der Klassiker.
00:43:04: Wir haben halt viele Partner auch mit dem zusammenarbeiten.
00:43:07: Ist ja einmal Vermögensverwalter, Privatbanken... ...und da machen wir solche Veranstaltungen,... ...wo man dann auch eher sich über ein Glas Wein dann nochmal dort beunterhaltet.
00:43:15: Wir halten den Vortrag zum Thema.
00:43:17: Wo kommt danach ins Gespräch?
00:43:19: Oder...?
00:43:19: ... sag ich mal die simpelste Art, mit uns ins Gespräch zu kommen ist tatsächlich das Leute bei unserer Website.
00:43:25: Wir haben eine Wine Intelligence gebaut... ... da kann man dann mit so ein paar Parametern einstellen was man denn für einen Investmenttyp ist,... ...was für einen Betrag vielleicht interessant ist.
00:43:34: und dann bekommt man ein automatisiertes Portfolio erstellt... ...und zugeschickt.
00:43:38: Und dann sieht man schonmal so'n bisschen was steckt eigentlich dahinter?
00:43:41: Und dann sprechen wie die Leute meistens immer drauf an oder die Leute schicken uns E-Mailrufen an hier.
00:43:47: Sieht doch spannend aus!
00:43:48: Ich möchte mehr erfahren.
00:43:51: Also... finde ich total spannend und smart, auch wie ihr es gelöst habt.
00:43:55: Dass man im Prinzip das Ganze in die digitale Welt geholt hat, weil mein ursprünglicher Gedanke war als ich das erste Mal von deiner Firma gehört habe ... Ihr seid ein Weinhandel!
00:44:03: Also ich hab mir das so vorgestellt einen Weinladen um die Ecke sozusagen mit dem Hintergedanken Man kann auch noch Wein als Investment kaufen aber ist ja eine komplett andere Geschichte.
00:44:13: also ihr seid ein Büro im Prinzip Weil ihr handelt den Wein, also man kann das vergleichen mit einem Aktienhandeln.
00:44:21: Also ich kann jetzt nicht bei euch ins Büro kommen.
00:44:23: Wahrscheinlich hier solche Flaschen könnte man bei euch irgendwie da sehen, aber es ist jetzt nicht dieses Klassische.
00:44:29: Ich komme vorbei und probiere den Wein und dann sage ich ach in denen möchte ich investieren weil der Hintergedanke ein ganz anderer ist Und auch derjenige der einen Wein als Investment betreibt hatten wir ja schon.
00:44:39: Ist dann derjenig der das den kompletten Weg anders geht als jemanden der den Wein verkonsumieren Möchte und zu Hause in seinen eigenen Keller lagern möchte?
00:44:47: genau Ja, wie können die Leute auf dich aufmerksam werden?
00:44:51: Wenn wir jetzt hier im Podcast haben wir jetzt ordentlich also auf der einen Seite sehr viele Mehrwerte mitbekommen weil ich habe heute ganz viel über Wein Investments gelernt.
00:44:59: Auf der anderen Seite kann es ja passieren dass irgendein Zuhörer vielleicht noch mal eine Frage hat oder gerne Wein auch als Investment betreiben möchte Wie kann man am besten Kontakt aufnehmen?
00:45:08: Genau so gerne, ich denke mal unsere Website ist wahrscheinlich dann in den Show Notes irgendwo notiert.
00:45:13: Auf jeden Fall das Verlinkende.
00:45:14: Genau also gerne einfach Kontakt aufnehmen anrufen, e-mail schreiben, divine intelligence mal ausprobieren sehen was in unserem Portfolio drin ist und dann können wir gern weiter sprechen.
00:45:24: ansonsten sind wir ja auch auf allen gängigen Social Media Plattformen unterwegs.
00:45:29: Da kann man uns auch gerne verfolgen, sehr aktiv sind wir tatsächlich auf LinkedIn.
00:45:33: Also auch da vielleicht mal auf LinkedIn vorbei stöbern was Berghaus und CISO treibt und postet.
00:45:38: Wir posten oft dann wie so bestimmte Weine und Jahrgänge sich auch entwickeln.
00:45:43: Das ist auch mal ganz interessant für unsere Follower oder Zuschauer.
00:45:47: Und einfach also tatsächlich.
00:45:50: wir telefonieren sehr gerne oder treffen uns mit Leuten also einfach ganz ungezwungen Kontakt aufnehmen reden wir weiter.
00:45:59: Sehr, sehr cool!
00:46:00: Also vielen Dank auf jeden Fall schon mal für die ganzen Einblicke hier.
00:46:02: Ich würde auch unseren Podcast-Zuschauern anbieten Wenn irgendwelche Fragen noch auftauchen kann man sie auch gerne an uns stellen.
00:46:09: Wir leiten die dann natürlich auch an dich weiter.
00:46:11: Irgendein Weg zur Kontaktaufnahme wird es definitiv eben.
00:46:14: Und wenn das Ganze für euch spannend gewesen ist Dann freue ich mich auch über ein Feedback Weil dann können wir vielleicht noch eine zweite Folge machen.
00:46:21: Vielleicht kommen wir da auch nochmal bei dir im Büro sich treffen oder so was und nochmal ein paar andere Weinsorten besprechen.
00:46:28: Wenn das Interesse da ist, dann lasst mich das Ganze gerne wissen!
00:46:31: Dann werden wir auf jeden Fall nochmal eine zweite Folge abdrehen.
00:46:34: und ja ich würde erstmal sagen vielen Dank Christian dass du da gewesen bist und ich freue mich auf alles weitere was noch so kommt.
00:46:40: Ich mich auch, danke dir.
K. Rickitt
‧Paul Meyer
‧