#059 Effiziente Vermögensgestaltung durch Familienpools Teil 3: Kosteneinsparungen im Immobiliensektor mit Nils Ruttkamp

Shownotes

Anbei die Email von Nils Ruttkamp: n.ruttkamp@bwlc.de

Hier könnt Ihr euch melden, damit Nils Team euch die Unterlagen zur verfügung stellt.

In dieser dritten Folge unseres Podcasts beleuchten wir das Thema "Familienpools in der Immobilienwirtschaft" aus der Perspektive eines erfahrenen Experten. Unser Gast, Rechtsanwalt Nils Ruttkamp, bringt seine umfassende Expertise in den Bereichen Steuerrecht, Gesellschaftsrecht und Erbrecht ein, um zu erläutern, wie Familien durch die Bildung von Familienpool-Gesellschaften erhebliche Kosten im Immobiliensektor einsparen können🏡

Das Gespräch bietet einen tiefen Einblick in die Funktionsweise von Familienpools und erörtert, wie diese rechtlichen Konstrukte nicht nur zur Kostenreduzierung beitragen, sondern auch zur effektiven Verwaltung und zum Schutz des Familienvermögens dienen. Herr Ruttkamp diskutiert praxisnahe Beispiele und Strategien, die Familien helfen, ihre Immobilieninvestitionen zu optimieren🚀

Diese Episode richtet sich sowohl an Immobilienprofis als auch an Familien, die daran interessiert sind, ihr Immobilienvermögen strategisch und kostenbewusst zu verwalten. Sie bietet wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge von einem führenden Experten auf diesem Gebiet📝

Kontakt: Kontaktieren Sie uns unter 02331 6289918 oder per E-Mail: mg@meinerg.de. 📞📧

Wenn auch ihr euch näher mit dem Thema Immobilien befassen wollt, meldet euch doch einfach mal in unserem KOSTENLOSEN Immobilienclub an🏡

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00:00:03: Willkommen bei R&G Zeit für Neues, dem Immobilien- und Investment Podcast.

00:00:09: Begleite Immobilien-Experte und Baufinanzierer Marc Günther auf einer Reise durch die faszinierende Welt der Investoren.

00:00:17: Also ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere, der jetzt gerade zuhört und die Mehrwerte dieser Familienpultgesellschaft verstanden hat, jetzt gerade innerlich anfängt zu rechnen und sagt okay, ich habe ja so und so viele Objekte im Bestand.

00:00:28: Ich würde eigentlich gerne so eine Familienpulgesellschaft gründen um diese Vermögenswerte in diese flexible Ausgangssituation zu bringen aber das kostet doch jetzt unmengenang Geld.

00:00:41: Aber welche Mehrwerte, also ich sage mal wir haben jetzt gerade schon eine ganze Menge mehr Werte gebracht.

00:00:45: aber würdest du sagen es macht trotzdem in jedem Fall Sinn sich damit auseinanderzusetzen?

00:00:50: Ich mache ein Beispiel Wir sind jetzt in der dritten Phase und jemand hat Kinder vielleicht die er irgendwann mal beerben möchte.

00:00:57: Also würde so sagen Es lohnt sich trotzdem einmal diesen Kostenaufwand auf sich zu nehmen.

00:01:01: Also

00:01:02: es ist natürlich grundsätzlich so dass ich ganz klar sagen kann sich das lohnt, weil ich muss einen Aspekt berücksichtigen.

00:01:13: Ich habe auch in dem Moment wo ich mich dann zum Beispiel mit dem Thema Nachfolge oder auch steuerliche Optimierung insgesamt beschäftige ja vielleicht nicht in meiner Generation aber spätestens in der nachfolge generation immer steuerlichen aspekte die das ganz auch rechtfertigen können.

00:01:31: Das heißt Einerseits muss man sich natürlich zivilrechtlich mit der Regelung, die man getroffen hat wohlfühlen.

00:01:38: Das muss für die Familie passen, das ist der eine Punkt.

00:01:40: aber häufig habe ich ja dann steuerliche Erwägungen, die ich da mit einbeziehen kann und sagen kann okay wenn ich das jetzt mache und zum Beispiel alle zehn Jahre schenkungssteuerliche Freibeträge zugunsten meiner Kinder ausschöpfe Ja, dann zahlen meine Kinder keine Erbschaftssteuer mehr oder viel weniger.

00:01:59: Das heißt dieser Kostenaufwand den ich für Beratungen notar an der Stelle aufwende, der relativiert sich spätestens in der Nachfolgegeneration.

00:02:08: auf jeden Fall.

00:02:09: wenn ich natürlich sage Ich möchte jetzt schon selber ertrag steuerlich optimieren er zum Beispiel bewusst ins betriebsvermögen verlagern ja affers step up etc.

00:02:18: Dann habe ich natürlich auch sofort den entsprechenden Mehrwert.

00:02:21: Das heißt, das ist ein Rechenexempel was häufig oder fast immer zugunsten des Mandanten ausgeht.

00:02:29: Also da braucht keiner abgeschreckt zu sein also dass es sicherlich auch eine Möglichkeit nachträglich daran zu gehen ohne sich da jetzt kostenmäßig um Kopf und Kragen zu bringen.

00:02:42: Also ich finde das ein ganz, ganz wichtiger Aspekt.

00:02:44: Gerade Erbschaftsteuer... Wenn ich anfange mich mit Immobilien zu beschäftigen dann sind diese Erbsraftsteuer Freigrenzen ruckzug erreicht und an der Stelle wird es ja richtig teuer.

00:02:56: Und ich sag mal wir haben leider im Mandantenkreis den einen oder anderen Fall schonmal miterlebt wo wir als Immobiliermarkler Objekte veräußern mussten weil die Leute Immobilievermögen vererbt bekommen haben Steueraufkommen aus dem Cashbestand zahlen zu können.

00:03:15: Das heißt die waren dann in der Situation, dass sie die Objekte, die sie dann im Bestand hatten verkaufen mussten um die Steuerzahlungen leisten zu können.

00:03:23: und wir haben jetzt hier die Möglichkeit über dieses Instrument Familienpoolgesellschaft Im Vorfeld vorkehrungen zu treffen um einfach steuerlich Da schon Vorsorge zu betreiben das die Steuerzahlungen die anfallen könnten Ja zumindest mal anteilig reduziert werden.

00:03:40: Klar, wir wissen nicht wann die Person verstirbt.

00:03:42: Aber man hat auf jeden Fall Vorkehrungen getroffen, dass man schrittweise das Steuervolumen an der Stelle reduzieren kann?

00:03:49: Auf jeden Fall!

00:03:50: Also vielleicht mal ganz grundsätzlich für die Zuhörer, die sich da noch nicht so mit beschäftigt haben... Was die Freibeträge angeht ist es grundsätzlich mal so.

00:04:00: zum Ehepartner habe ich fünfhunderttausend Euro Freibetrack, Schenkungs- oder Erbschaft steuerlich zu den Kindern jeweils vierhundert tausend, zu Enkelkindern zweihundert Tausend eigentlich allen anderen zwanzigtausend.

00:04:15: Und diese Freibeträge kann ich aber alle zehn Jahre ausschöpfen, Problem ist häufig nur für diejenigen, die abgeben wollen und müssen dass sie sich vor dem problem sehen noch gar nicht in der in der Stimmung, in der Lage zu sein schon abgeben zu können oder zu wollen.

00:04:35: Die sagen das ist Immobilienbestand.

00:04:37: den habe ich mir vielleicht auch aufgebaut unter Altersvorsorgeaspekten.

00:04:41: davon muss ich leben ja würde das gerne.

00:04:44: Ich will meinen Kindern nur das Beste ich will steuern für die ersparen wo ich kann.

00:04:48: aber ich kann mich jetzt meines Vermögens noch nicht entledigen und die Familienpolgesellschaft bietet an dieser Stelle einfach Möglichkeiten Vermögenswerte zu übertragen und trotzdem sowohl die Erträge, also die Ertragshoheit zu behalten.

00:05:03: Und auch die volle verfügungsbefugnis, die Kontrolle über die Geschäfte und alle Möglichkeiten, die ich als Alleineigentümer an der Stelle auch gehabt hätte.

00:05:13: Und insofern habe ich da dann auch einen Gestaltungsinstrument, was sich in der Nachfolge wunderbar einsetzen kann.

00:05:21: Also das ist dann unter dem Aspekt zu sehen dass ich sage, ich bringe Immobilienvermögen oder habe Immobilie-Vermögen in einer Gesellschaft ja oder bringen es eben nachträglich ein und übertrage dann privat schriftlich ohne Notar alle zehn Jahre im Höhe der zur Verfügung der zur Verfügung stehenden Freibeträge Immobilienvermögen mittelbar auf die nächste Generation.

00:05:48: So und das Ganze kann man dann auch dadurch optimieren, dass man eben sagt okay wenn derjenige eh die Erträge für sich behalten möchte sprich die Ertragshoheit behalten Möchte Dann würde das ganze unter Niesbruchsvorbehalt passieren Und zwar unter einem Niesbras Vorbehalt an den Gesellschaftsanteilen nicht an der Immobilie selbst.

00:06:10: Und insofern habe ich die Möglichkeit dann auch schenkungsteuerlich zu optimieren, indem ich sage letztlich wird der Kapitalwert des Niesbrauchs in Bezug auf meine Lebenserwartungen hochkapitalisiert und dann letztlich abgezogen.

00:06:27: So dass ich dann im Grunde da steuerlich optimieren kann.

00:06:31: Also zu diesen Freibeträgen würde ich gerne nochmal sagen, kannst du da vielleicht mal ein greifbares Beispiel nennen?

00:06:37: Nehmen wir die Situation an.

00:06:38: Jemand hat Vermögen und ist einmal als Privatperson und einmal in der Familienpulgesellschaft.

00:06:43: Vielleicht hast du ja einen Kundenfall oder so den du dann als Beispiel nennst.

00:06:46: Wir

00:06:46: können ja auch einen Fallbeispiel konstruieren.

00:06:50: Wir nehmen einen Ehepaar was zwei Kinder hat.

00:06:55: Die sind meinetwegen jetzt schon volljährig an dieser Stelle studieren.

00:06:58: Die haben einen Immobilienbestand In einer gewissen Höhe von acht Millionen Euro meine ich wegen, um einfach mal eine Zahl zu nennen.

00:07:05: Die haben ihr Leben lang aufgebaut und haben natürlich auch entsprechende Erträge daraus.

00:07:10: Nehmen wir mal fünf Prozent vierhundert Tausend.

00:07:13: Dann haben wir da natürlich bei denen dann auch einen Spitzensteuersatz erreicht an der Stelle so dass sie sich mit zweiundvierzig Prozent begnügen dürfen.

00:07:23: Und die überlegen vielleicht schon jetzt an der Stelle, wie kriege ich denn die Vermögenswerte, die ich geschaffen habe auf die nächste Generation?

00:07:30: Also auf meine beiden Kinder übertragen.

00:07:33: Aber wollen vielleicht auch nicht kürzer treten an dieser Stelle und sagen ja gut wir müssen natürlich erst mal noch davon leben.

00:07:39: Ja

00:07:40: und die Herrschaft wäre vielleicht also ich glaube das ist ja auch ein oft genommener Punkt dass sie sagen aber ich will das ja gar nicht.

00:07:44: Ich hab ja Angst, dass meine Kinder Blödsinn machen oder so.

00:07:47: Genau, richtig.

00:07:49: Ich meine das ist ja auch so.

00:07:50: in dem Moment wo man Vermögenswerte aus der Hand gibt kann ich sie häufig schwierig zurückholen oder schwierig die Kontrolle darüber bewahren.

00:07:59: Und, ich sag mal eine Familienpool-Gesellschaft hat dann eben die schöne Möglichkeit über den Gesellschaftsvertrag entsprechende Regelungen zu treffen so dass ich sagen kann Ich regle die Geschäftsführung wert das Sagen Ich kann verfügungsbeschränkungen regeln.

00:08:12: Was darf mit Anteilen an der Gesellschaft passieren?

00:08:14: Auf wen dürfen die übertragen werden?

00:08:16: auf wen nicht?

00:08:18: Was passiert für den Fall, dass vielleicht auch mal was nicht passieren darf aber ein Kind vor mir verstirbt?

00:08:23: Ja.

00:08:24: Was passiert wenn einer der Gesellschaft da hat man vorher gesagt in die Insolvenz geht oder ähnliches?

00:08:30: und gleichzeitig habe ich dann eben die Möglichkeit zu sagen okay Ich übertrage schon Vermögenswerte Und kann eben punktgenau anders als bei Immobilien Die Freibeträge ausschöpfen.

00:08:43: ja also ich sag mal ich hab eine Eigentumswohnung die ist weiß ich nicht, € fourhundertzwanzigtausend Euro wert.

00:08:51: Entweder übertrage ich die jetzt ganz... und habe dann eine geringe Steuer, die ich in Kauf nehme oder ich übertrag sie in einer gewissen Quote würde mit Eigentumsanteile bilden verhältnismäßig aufwändig.

00:09:02: an der Stelle ist häufig gar nicht gewollt.

00:09:06: Sodass ich bei einer Gesellschaftsbeteiligung natürlich dann die Möglichkeit habe die Schenkungsquote auch so zu wählen da sich die Freibeträge punktgenau ausschöpfen kann vielleicht sind ja auch nicht mehr vierhunderttausend übrig sondern es gab ne Vorschenkung sind nur noch dreihundert tausende übrig.

00:09:22: Und insofern kann ich da passgenau die Freibeträge alle zehn Jahre ausschöpfen.

00:09:27: und wenn ich dann eben sage, okay, die Erträge sollen schon noch weiter bei mir liegen, die möchte ich noch gar nicht verlagern an der Stelle, dann habe ich die Möglichkeit das ganze Unternießbrauchsvorbehalt zu tun und dann kann man im Grunde diesen Niesbransvorbehalt wertmindernd abziehen, wenn man so möchte.

00:09:45: Ja ich möchte jetzt gar nicht so detailliert darauf eingehen weil es dann glaube ich auch zu kompliziert wird aber im Grunde kann man sich das Ganze so vorstellen.

00:09:52: also wenn jetzt eine, ich sage einfach mal mal, achtenvierzigjährige Frau auf ein Kind überträgt mit einem Freibetrag vierhunderttausend Euro kann die unter Berücksichtigung des gerade gebildeten Beispiels sicherlich zwei Millionen Euro Wert übertragen.

00:10:14: Weil dieser Nies braucht quasi den Wert mindert und dadurch die Freigrenzen eingehalten werden?

00:10:18: Genau,

00:10:19: also vielleicht ein einfaches oder plastisches Beispiel an der Stelle wenn ich dir eine Immobilie verkaufen würde dann würden wir uns auf einen Wert einigen.

00:10:28: Wir sagen jetzt diese Immobilien ist eine Million Euro wert.

00:10:32: das ist für dich das ist ja auch für mich darüber sind wir uns einig.

00:10:35: Wenn ich jetzt hergehe und sage, Marc klar.

00:10:37: Ich verkaufe dir die Mobilier aber ich möchte noch solange ich lebe die Erträge, die Mieterträge daraus für mich würdest du hergehen?

00:10:46: Und sagen Ja das ist schön Aber dann bin ich auch nicht bereit die eine Million Euro zu bezahlen weil Du ja erstmal noch wahrscheinlich die nächsten fünfzig Jahre laut Sterbetafel, die Erträge für dich vereinnahmes und ich im Grunde gar nichts davon habe.

00:11:04: Dann ist das für dich keine Millionen mehr Wert auch wenn die Immobilie objektiv für dich eine Million wert ist sondern vielleicht nur noch hunderttausend.

00:11:12: Und in dem Moment würdest du sagen, ich geb dir hunderttausend weil die Erträge fünfzig Jahre lang noch bei dir liegen.

00:11:19: und diesen Effekt den man da erkennt.

00:11:22: Den lässt das Finanzamt, die Finanzverwaltung auch zu unter oder in Schenkungsfällen so dass ich sagen kann wenn ich Unternießbrauchsvorbehalt auf meine Kinder übertrage und übertrage einen Anteil der eigentlich vierhunderttaussent wert ist.

00:11:38: Unter Nießbrauch vorbehalt und die Sterbetafel sagt Ich lebe noch dann ist der Anteil ja nicht Vierhunderttausend Wert, sondern viel weniger weil die Erträge bei mir bleiben.

00:11:51: Und insofern kann man das Schenkungssteuerliche Übertragungsvolumen deutlich erhöhen, weil man eben diesen Kapitalwert den der Schenker sich über diesem Nießbrauchsvorbehalt zurück behält abziehen kann.

00:12:04: Also ich finde, das ist ein sehr gutes Beispiel dafür wie man das ausnutzen kann.

00:12:09: und in einem Nebensatz hast du noch einen Punkt angesprochen den den ich auch total häufig In Gesprächen so mitbekomme.

00:12:17: weil Also mal angenommen, ich habe jetzt zwei Töchter und ich habe fünf Objekte oder so.

00:12:23: Dann sind ja diese Objekten meistens gar nicht im gleichen Wertverhältnis.

00:12:27: Seitdem es sind jetzt Eigentumswohnungen gleich nach Haus, gleich Neubau oder sowas.

00:12:31: Aber in der Regel sind die ja meistens unterschiedlich vom Wert.

00:12:34: Und du hast gerade gesagt wenn ich keine Familie in Puhgesellschaft habe dann müsste ich das Objekt in die nächste Generation weitergeben Und könnte das ja nur im Prinzip vollständig oder ich hätte das mit diesem Mit-Eigentumsanteilen, was man ja eigentlich nicht möchte.

00:12:47: Das heißt, Ich bin eigentlich gezwungen an der Stelle fast schon Steuern zu zahlen wenn ich diese Freigrenzen reise.

00:12:53: und jetzt hier bei der Familienpoolgesellschaft ist es ja total egal welche Immobilie ich übertrage weil sie alle Teil des Pools sozusagen sind und ich da einfach nur die Anteile so ausrechne dass wir genau die freigrenzten einhalten.

00:13:07: Das heisst ich vermeide ja auch total diese Streitigkeiten Aber meine Schwester hat jetzt die bessere Wohnung bekommen.

00:13:13: Und ich wollte aber eigentlich lieber die Wohnung haben, weil sie ist doch viel näher zu meinem Wohnort oder sowas.

00:13:18: Also man vermeidet im Prinzip nicht nur potenzielle Erbschaftsteuer, die da anfällt oder reduziert Erbsraftsteuer sondern man vermeidet auch Streitigkeiten unter den Geschwistern, weil man einfach alle wirklich gleich behandelt an der Stelle

00:13:33: Auf jeden Fall.

00:13:34: Also man kann sagen, wenn ich das unter diesem Pool Gedanken deswegen ja auch Familien-Pool Gesellschaft sehe und sage Ich bringe alle Immobilien meinetwegen in eine Gesellschaft ein und beteilige dort meine Kinder dann bekommen die alle einen Anteil an allem.

00:13:47: Das heißt selbst wenn ich um dein Beispiel aufzugreifen mehrere gleich Artige, gleichwertige Eigentumswohnungen hätte.

00:13:56: Kann es ja trotzdem sein in der einen habe ich dann den Wasserschaden in der anderen nicht?

00:14:00: Dann wird die Schwester zum Bruder wieder sagen Ja du hast die bessere Immobilie gekriegt bei mir schon dreimal was kaputt gegangen.

00:14:07: Also ich stelle das mal überspitzt da an der Stelle.

00:14:10: aber diese Frage wer bekommt eigentlich was?

00:14:13: Der eine bekommt das mehr Familie im Haus dafür bekommt andere zwei Eigentum Wohnungen oder andersrum?

00:14:18: Diese frage umgeh' ich damit so ein bisschen und kann dann einfach auch sagen Dadurch, dass ich im Grunde jeden an allem beteilige und ich die Spielregeln im Gesellschaftsvertrag entsprechend festlegen kann, kann ich nachhaltig Streit vermeiden.

00:14:32: Also es klingt nach der Eier legenden Wollmilchsau.

00:14:36: Das ist eigentlich ein schönes Wort dafür finde ich, weil also wenn wir das jetzt mal zusammenfassen ja?

00:14:41: Ich glaube das Thema war schon sehr umfangreich und ich denke mal.

00:14:46: Es ist bewusst dass das hier nicht fallabschließend in dem Podcast komplett aufgearbeitet werden kann aber ich glaube wir haben so ein paar Highlights rausgekitzelt warum es auf jeden Fall sinnvoll ist egal in welcher Phase ich mich befinde ob ich noch im Aufbau bin oder Phase bin oder ob ich schon in der Nachfolgegeneration, wie gebe ich die Vermögenswerte weiter bin.

00:15:07: Ich glaube in jedem Fall ist klar dass es sich lohnt mit der Familienpool-Gesellschaft zu beschäftigen weil wir steuerliche Aspektpunkte haben, wir haben Flexibilität und da ist jetzt nicht nur Vermögenschutz mit gemeint sondern auch Schutz.

00:15:22: Ich möchte weiter Herrscher der Immobilien bleiben.

00:15:30: so dass wir keine Streitigkeiten kriegen, der eine hat die schönere Wohnung bekommen.

00:15:34: Also ich habe jetzt nur ein paar Sachen zusammengefasst aber ich glaube man kann daran schon sehen das es echt sinnvoll ist sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:15:42: Auf jeden Fall ja.

00:15:44: Wie funktioniert das?

00:15:45: Jetzt habe ich Lust darauf.

00:15:46: Ich bin angereizt, da ist ein kleines Flämmchen geweckt worden.

00:15:52: Wie kann man jetzt vorgehen?

00:15:54: Man nimmt Kontakt auf beispielsweise mit dir weil du dich in diesem Bereich sehr gut auskennst und dann würde was passieren.

00:16:01: also wie geht es weiter?

00:16:02: wird eine Analyse gemacht oder wie kann ich mir das vorstellen?

00:16:05: Also man muss natürlich sich erstmal den Sachfall insgesamt angucken d.h.

00:16:08: man muss im Grunde so eine gewisse Bestandsaufnahme machen an der Stelle Gucken, wo liegen die Vermögenswerte?

00:16:15: Wem sind sie zuzuschreiben?

00:16:17: Ich lebe häufig in Mandatsgesprächen.

00:16:20: Ja das Haus hier, wem gehört das denn eigentlich?

00:16:22: Das gehört uns beiden!

00:16:24: Guckt man nach ins Grundbuch, gehört es nur einem von beidem.

00:16:26: Es ist dann eher gefühlt mit Eigentum gewesen.

00:16:29: Da ist natürlich wichtig einfach zu schauen okay wie liegen da zum Beispiel Eigentumsverhältnisse oder ähnliches?

00:16:34: Dann bin ich ein Freund davon sich grundsätzlich das Ganze also ich sage jetzt mal die komplette Struktur anzuschauen.

00:16:42: Das heißt, vielleicht auch wenn betriebliches Vermögen vorhanden ist, weil eine Selbstständigkeit besteht sich das mitanzuschauen?

00:16:48: Auch das kann da ja unter Nachfolgaspekten testamentarischen Aspekten mit reinspielen.

00:16:55: Sich dann anzusuchen okay wie ist man aufgestellt im privaten Vermögensbereich?

00:17:00: und vielleicht wie kann man es letztlich sag ich mal in einem Erbvertrag, im Testament vielleicht auch mit einer Generalunforsorge vollmacht und einen Pflichtteilsverzicht abrunden an der Stelle.

00:17:12: Das heißt wir würden erstmal eine Bestandsaufnahme machen gucken wie sind denn die Aktuen also wie ist die Iststruktur wenn man so möchte?

00:17:18: Wir würden dann auf Grundlage dessen unter Berücksichtigung der Erwartungen oder der Motive des Mandanten schauen.

00:17:27: was können wir für Gestaltungsmaßnahmen an der Stelle vorschlagen?

00:17:30: Was macht da Sinn?

00:17:32: Und dann würden wir, ein Verständnis ist man dann vorausgesetzt auch auf der Grundlage die entsprechenden Verträge vorbereiten.

00:17:39: So dass dann im Grunde alles aus einer Hand kommt und an dieser Stelle dann ein Gesamtkonzept geschaffen wird was dann womöglich den Betrieblichen Bereich dem privaten Vermögensbereich und auch dem Bereich der letztwilligen Verfügung dann irgendwo abdeckt.

00:17:56: Und ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere Zuhörer, der als Investor jetzt loslegen möchte im Kopf hat alles klar.

00:18:02: Ich muss eine GBR gründen aber Mist was muss denn da alles in so einen Vertrag rein?

00:18:06: Also das Bonbon war sich am Anfang der Podcastfolge versprochen habe ist ja, dass du etwas vorbereitet hast für unsere Zuhöre.

00:18:16: Ich werde in die Show Notes nochmal deine Kontaktdaten verlinken, dass man nicht anschreiben kann und du stellst dann eine Checkliste zur Verfügung.

00:18:24: Vielleicht kannst du ja mal kurz was dazu sagen?

00:18:26: Genau also wir würden da im Grunde ein kleines Hand-Out mit an die Hand geben wo wir einmal vielleicht verschiedene Aspekte so ein bisschen zusammenfassen ich denke das war sehr viel auch für den Zuhörer an der Stelle eine Checklist in der Aufstellung findet, was zum Beispiel Regelungspunkte für so ein Gesellschaftsvertrag sind.

00:18:47: Mit einer oder anderen vielleicht auch die Möglichkeit hat sich schon im Vorfeld mal über den einen oder anderen Aspekt Gedanken zu machen und dann vielleicht gerade unter diesen Aspekten dann auch in Beratungsgespräch geht.

00:18:59: Super.

00:19:00: Also vielen, vielen Dank erst mal für diese Fülle an Informationen und Mehrwerten.

00:19:05: also ich bin ziemlich sicher dass wir da die ein oder anderen Nachfragen oder Kommentare auch noch einmal bekommen werden.

00:19:13: Also falls ihr irgendwelche Themen habt, die jetzt hier eurer Meinung nach nicht weit genug ausgeführt worden sind dann schreibt es gerne in die Kommentare mit rein oder schreibt uns direkt an.

00:19:23: Ich glaube denn jetzt wird bereit sein hier nochmal Rede und Antwort zu stellen.

00:19:28: Du hast sehr, sehr viel Preis gegeben.

00:19:31: Vielen vielen Dank dafür!

00:19:32: Das ist nicht selbstverständlich und ich freue mich dass du dir die Zeit genommen hast heute mit uns die Podcast-Folge zu machen.

00:19:38: Und ja wie gesagt also wenn ihr noch mehr Informationen haben wollt schreibt uns gerne an, schreibt dem Nils eine E-Mail damit er euch die Checkliste zur Verfügung stellt.

00:19:46: und ansonsten würde ich sagen bleibt dran der nächste Woche Donnerstag um fünf Uhr dreißig kommt wieder unsere nächste podcast Folge R&G Zeit für Neues.

00:19:55: Das war's für heute mit R&G Zeit für neues.

00:19:59: Wir hoffen, du konntest etwas Neues

00:20:00: lernen und bist

00:20:01: inspiriert!

00:20:02: Schau in unseren Immobilien-Club vorbei um die Diskussion fortzusetzen.

00:20:06: Verges nicht zu abonnieren und teile diesen Podcast mit deinen Folgen.

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