#64 Interview mit dem Unternehmer Nils Eiffler
Shownotes
In dieser Podcastfolge spreche ich mit dem Multiunternehmer und Immobilieninvestor Nils Eiffler. Nils hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 800 Wohneinheiten erworben und ist heute an 28 Unternehmen beteiligt.
Sein unternehmerischer Werdegang begann nicht in der Immobilienbranche, sondern mit einer eigenen Supplement-Firma. Im Interview erläutert Nils, wie er den strategischen Wechsel zur Immobilieninvestition vollzogen hat, welche Denkweisen ihn dabei geprägt haben und welche unternehmerischen Prinzipien er heute konsequent verfolgt.
Im Mittelpunkt der Folge stehen neben Immobilien als Assetklasse insbesondere das unternehmerische Mindset, langfristiges Denken sowie der Umgang mit Wachstum, Verantwortung und Risiken. Nils gibt dabei praxisnahe Einblicke in seine Entscheidungen, Fehler und Learnings – authentisch, reflektiert und strategisch fundiert.
Diese Episode richtet sich an Immobilieninteressierte, Investoren, Unternehmer sowie alle, die sich für persönliches Wachstum und skalierbare Geschäftsmodelle interessieren.
Nils Instagram Account: Nils_eiffler
Hier findet Ihr Nils Website: https://nilsisbuden.de/
Podcast
Immobilien
Immobilieninvestor
Unternehmertum
Mindset
Investieren
Vermögensaufbau
Unternehmer
Business
Immobilieninvestment
Erfolg
Persönlichkeitsentwicklung
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen bei R&G Zeit für Neues, dem Immobilien und Investment Podcast.
00:00:09: Begleite Immobilien-Experte und Baufinanzierer Marc Günther auf einer Reise durch die faszinierende Welt der Investoren.
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Podcast-Folge R&G Zeit für Neues Immobilien und Investment Podcast.
00:00:23: Heute beim lieben Nils Eifler.
00:00:25: Hast du aber auswendig gelernt das Intro auch, ne?
00:00:27: Ja, sicher.
00:00:27: Ist nicht das erste Mal, dass ich das erzähle.
00:00:31: Der Nils ist im Immobilienbereich ziemlich aktiv, ziemlich umtriebig, würde ich behaupten, in den letzten sechs Jahren knapp achthundert Wohnungen gekauft und auch teilweise wieder verkauft.
00:00:40: Ähm, achtundzwanzig Firmen, glaube ich, hast du gerade gesagt, die aktuell von dir geführt werden?
00:00:46: Leider ja.
00:00:46: Leider noch so viele, ja.
00:00:49: Also ich würde behaupten, ist auf jeden Fall jemand, den man zuhören kann, wenn es um Immobilien geht.
00:00:54: Und ich freue mich, dass du dir heute Zeit genommen hast, dass wir dir ein paar Fragen stellen dürfen.
00:00:57: Ja, sehr gern.
00:00:58: Danke, dass du extra hingeguckt gekommen bist.
00:00:59: Ja, so weit warst du zum Glück von Hagen nicht, also so fern.
00:01:02: Und wir können ja auch mal die heiligen Hallen hier bei dir dann persönlich sehen, das ist ja auch spannend.
00:01:07: Ja.
00:01:08: Ja, also was mich... Als erstes interessieren würde, ist, wie du überhaupt zu dem Thema Immobilie gekommen bist, weil in der Vergangenheit Nahrungsergänzungsmittel, und dann hast du da, glaube ich, einen Cut gemacht und bist in die Immobilienbranche eingestiegen.
00:01:20: Woher kommt das?
00:01:21: Ich war ja vorher
00:01:21: sogar noch Finanzbeamter.
00:01:23: Auch noch?
00:01:23: Ja, da glaubt mir kein Mensch mehr heute, dass ich mal in den Bums da gesessen hab.
00:01:28: Ich sag bewusst gesessen ab und nicht gearbeitet hab.
00:01:30: Das war schon crazy.
00:01:32: Also, im Jahr zwei Jahrzehnte hab ich meine erste Wohnung gekauft, aber das war so ganz klassisch.
00:01:38: Ich hab irgendwie ein bisschen Geld über ihn, weiß nicht genau, was ich machen soll.
00:01:40: Mein Nachbar war mir geklopft und wollte mir seine Wohnung verkaufen.
00:01:43: Also, noch
00:01:43: ohne Hintergedanken sozusagen.
00:01:44: Genau.
00:01:45: So kam ich auf dieses Thema überhaupt.
00:01:47: Und dann war es dann, dann im Jahr zwanzig neunzehnt einfach so, dass ich, ich war auf einem Seminar von Thomas Gnädel und Olli Fischner.
00:01:55: Und da ging es dann halt darum, man kann nicht nur Bayern holen machen, sondern Immobilien auch handeln.
00:01:59: Und das hab ich, ob Sie den Seminar dann irgendwie verstanden.
00:02:02: und dann... Ich mir gedacht, das ist ja geil.
00:02:04: Und dann halt komplett, komplett aufgedreht.
00:02:08: Aber
00:02:09: hast du wegen der Immobilien dann aufgehört mit den Supplements oder?
00:02:13: Ja, also ich war, also mein Herz war nicht mehr dabei irgendwie.
00:02:16: Also Mitte-Ninzehn war das mit den Emo's so und Richtung Ende-Einzwanzig bin ich raus.
00:02:21: Dann bei Sino in meinem ehemaligen Partner verstehe ich mich dann mit Vorbe auch wirklich ganz, ganz toll.
00:02:25: Und das möchte ich auch gerne so betonen, weil das sehr ungewöhnlich ist, dass das so ist.
00:02:30: Also wir sind nach wie vor sehr gut befreundet, haben sehr hohes Vertrauen ineinander und so.
00:02:32: Und auch ganz viel Dankbarkeit für die Gemeinschaft, weil wir schon echt was Tolles da aufgebaut haben, Gemeinschaft.
00:02:38: Und dann im Prinzip angefangen mit der ersten Immobilie irgendwie, die dann zu flippen, das war so.
00:02:43: dann Hauptfokus dann am Anfang.
00:02:45: Das war der Hauptfokus.
00:02:46: Wir haben aber tatsächlich, also im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, im Mai,
00:02:55: im Mai, im Mai,
00:02:55: im Mai, im Mai, im Mai, im Mai, Alle unternehmerischen Learnings aus dieser Synop-Signalment-Geschichte dann quasi da reingepackt habe und das halt sehr unternehmerisch angegangen bin und jetzt nicht wie viele andere das halt gemacht haben.
00:03:06: Ich war mal in den Baumarkt, also ich war nie in Baumarkt.
00:03:09: Ich habe keine Ahnung, was Laminat kostet.
00:03:10: Also ich finde das ein bisschen anders angegangen dadurch.
00:03:13: Einfach wirklich sehr, sehr stark gedreht dann.
00:03:16: Spannender Ansatz.
00:03:18: Die Angst vor den großen Zahlen.
00:03:20: im Prinzip, das war so der Klassiker, wenn wir uns mit Leuten in die Unterhaltung, ist ja irgendwie immer die Angst-Oren ein.
00:03:24: Ich muss da so einen riesen Darlehensvertrag abschließen, die ist gar nicht so da gewesen, weil du einfach die Erfahrung aus dem Unternehmen schon vorher hattest.
00:03:31: Genau.
00:03:32: Also Angst dahingehend gar nicht, sondern ich habe eher gedacht, das ist ja total geil, weil ich koche ja nicht mit meinem Geld, sondern mit dem Glauben der Bank an mich, in mich, dass ich das Geld irgendwie zurückzahle.
00:03:43: Und da hat die mir das, das ist ja geil.
00:03:45: Einfach.
00:03:45: Und deswegen fand ich es eher... Total schön, diese einfach großen Zahlen zu sehen.
00:03:51: Also mit fremden Geld das zu machen.
00:03:53: Und da kann man ja keinem erzählen, dass du einfach ohne eigenes Geld, sondern nur mit einer Bonität kaufst und dadurch einfach Geld, also Vermögen generiert wird.
00:04:02: Das ist ja völlig verrückt.
00:04:05: Was war denn für dich so der wichtigste Punkt an dieser Stelle?
00:04:08: Also, dass du gesagt hast, ich bleib auch bei den Immobilien.
00:04:10: Der erste abgewickelte Deal, wo das erste Mal Gewinn quasi gemacht wurde, oder gab es da einen anderen Punkt?
00:04:16: Also die Margen sind, glaube ich, ähnlich wie in anderen Bereichen auch, aber die Marge, worauf ist halt die Frage.
00:04:21: Wir haben im Settlementbereich einfach sehr, sehr viel B to B gemacht und deswegen hatten wir da auch Margen von zwanzig, dreißig Prozent, aber halt auf zehn Euro.
00:04:31: Muss das halt viel mehr machen?
00:04:33: Und wir haben auch über zehn Tonnen Eiweiß im Monat verkauft, aber selbst dann... war die Marge bei dem einen Produkt jetzt halt auch also schönes Geld, aber nicht so wie bei Immobilien, wo du einfach mit einer kleinen Wohnung ja schon irgendwie zwanzig Prozent Marge auf hunderttausend Euro machst.
00:04:49: Das ist ja auch völlig verrückt.
00:04:50: Also ich glaube, wir sind jetzt versaut fürs Leben, weil in eine andere Branche wieder rein ist, ist dann schwierig, wenn ihr das einmal so verstanden habt.
00:04:55: Ja,
00:04:56: das ist schon geil.
00:04:57: Also die Auswahl, wenn man sich neu irgendwo selbstständig macht, in welchem Bereich gehe ich, ist glaube ich gar nicht so unwichtig, weil die natürlich am Ende auch darüber entscheidet, wo dein Limit irgendwo ist.
00:05:06: Also das bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt.
00:05:09: Jetzt hast du dann quasi mit dem Fix und Flip angefangen und wenn ich es richtig verstehe, dann machst du im Moment Aufteilergeschäft.
00:05:16: Ja.
00:05:17: Und das ist so das, wo du jetzt aktuell am Aktivsten drin bist.
00:05:20: Genau.
00:05:21: Wir haben jetzt alleine in dieses und letztes Jahr über drehundfünfzig Wohnungen nochmal gekauft, weil es einfach jetzt gerade sehr, sehr viel echt gute Deals gibt und dieses Aufteilergeschäft ist gerade deswegen aus meiner Sicht so geil, weil es gerade zufällig so ist, dass sowohl aus Marktzicht als auch aus Bankensicht das einzelne Haus weniger wert ist als die Wohnung nachher in dem selben Haus.
00:05:44: bekloppt ist an der Stelle.
00:05:46: Aber die Banken müssen halt das Ertragsverfahren nehmen.
00:05:49: Also brauche ich dir nicht erklären.
00:05:52: Und dieselbe Wohnung im selben Haus ist einfach viel mehr wert, weil ein anderes Verfahren genommen werden muss.
00:05:58: Und wir haben wirklich einige Projekte, wo die Bank, die uns in Ankoch finanziert hat, auch einige der Käufer finanziert.
00:06:06: Wenn ich über Arbeiter spreche, ist halt so, was soll ich machen?
00:06:12: EZB war, finden wir auch immer, dass alles so vorgibt.
00:06:14: Irgendjemand gibt das ja vor, auch wenn das völlig was Schwachsinn ist.
00:06:16: Aus meiner Sicht ist es jetzt so, dass wir uns das sehr stark zu nutzen machen und wir damit einfach viel Geld verdienen, dass es jetzt gerade zu völlig kongruent ist, weil das war ja auch vor vier, fünf Jahren war es ja auch aus Bankensicht ähnlich, aber aus Marktzicht einfach anders.
00:06:28: Da waren ja mehr Familienhäuser einfach teurer auf dem Quadrameter, weil du quasi im Paket mehr kaufen konntest und es so wenig Angebot gab.
00:06:34: Es
00:06:35: ist interessant, dass du auch sagst, dass im Moment so eine geile Zeit ist zum Kaufen, weil ganz viele ja sagen, die Zinsen sind so teuer geworden und im Moment gibt es auch keine guten Diets am Markt.
00:06:44: Ich glaube, du beweist, dass das Gegenteil eigentlich der Fakt ist.
00:06:47: Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass viele sagen, gerade ist total scheiße, weil sonst wäre der Markt ja nicht so, wo er jetzt ist.
00:06:52: Das ist ja eh nicht so, wenn es jetzt Kryptomarkt, wo ich irgendwie überhaupt keine Ahnung von habe oder auch Aktiemarkt oder so, wo ich sehr, sehr, sehr wenig Ahnung von habe.
00:07:01: Wenn alle sagen ist voll Scheiße, dann ist ja der beste Zeitpunkt, weil auch da ist ja Angebote Nachfrage, da ist ja noch krasser Angebote Nachfrage als auf dem Immomarkt.
00:07:10: Es müssen ja alle kotzen, damit der Preis günstig ist.
00:07:13: Sonst ist der Preis ja einfach nicht günstig.
00:07:15: Und deswegen bin ich mal sehr froh, wenn ganz viele Leute sagen, ey.
00:07:19: Irgendwie ist ja auch ein Dorfgrad und keine gute Zeit zum kaufen, dann denke ich doch jetzt, genau jetzt ist es eine Spitzenzeit, um alles zu kaufen, was irgendwie Sinn macht.
00:07:26: Dann sollten wir jetzt nicht zu viel Werbung dafür machen, dass die Leute alle kaufen sollten.
00:07:30: Also die aufmerksam zuhörer.
00:07:32: Genau, Leute, ihr musst den weiterhin scheißen.
00:07:34: Ja, total.
00:07:36: Genau, richtig.
00:07:38: Wer ist denn
00:07:39: dein klassischer Endkunde?
00:07:41: Also das sind ja wahrscheinlich nicht die, die auch selber Aufteilergeschäft machen, sondern wer ist so dein perfekter Endkunde für das Produkt, was du am Ende aufgeteilt und verkauft.
00:07:49: Mein kleiner Bruder zum Beispiel.
00:07:52: Und deswegen finde ich die Frage auch sehr gut, die du stellst, Marc, weil in allen Unternehmen, die ich jemals gegründet habe, war das immer die Anfangsfrage, die ich mir gestellt habe.
00:08:00: Wer ist ganz genau mein Kunde?
00:08:01: Wie sieht der aus?
00:08:02: Was ist diesem Kunden wichtig und wie kann ich das bedienen?
00:08:04: Und das ist ja eigentlich schon alles wie ein Unternehmenaufbau.
00:08:08: Und mein kleiner Bruder hat seit fünf, sechs, sieben Jahren gesagt, Bruder, jetzt Ich habe verstanden, dass Emo Sinn machen, was muss ich tun?
00:08:16: Ich habe mir erst mal gesagt, geh mit ein paar kleinen Kaffee trinken.
00:08:18: und er hat hier erst mal gesagt, hau mir ab mit der Scheiße, habe ich keinen Bock drauf, das zu machen.
00:08:22: Und diese Kundengruppe wie meinen kleinen Bruder, die habe ich ganz, ganz viele Jahre nicht auf dem Schirm gehabt, also Menschen, die total verstanden haben, dass Emo Sinn machen, aber mit nichts, was am Hut haben wollen und dafür auch bereit sind, jetzt einen höheren Preis zu zahlen als jemand, der sich halt Zehn Stunden die Woche da reinfuchst und sich Persichtigung macht und alle Preise genau kennen und sonst irgendwas.
00:08:42: Was jetzt überhaupt nicht heißen soll, dass wir teuer verkaufen.
00:08:45: Aus meiner Sicht verkaufen wir sehr, sehr, sehr günstig, was auch wir auch in den Finanzierungen für unsere Kunden merken, dass das das mit VDP und Springdetail mal einwerten.
00:08:53: dass wir meistens zum vdp marktwert wirklich verkaufen und der ist ja meistens schon ein bisschen unter dem tatsächlichen markt also marktwert aus bankensicht quasi und für den wir bewusst vdp bei strengnetter ist ja noch mal meistens zehn prozent drüber.
00:09:05: und also das meistens wir verkaufen aus meiner sicht wirklich sehr sehr fair.
00:09:10: nur natürlich ist das ein teureres produkt weil wir einfach auch ein ganz ganz toll mehr wert dahin gehen bieten also wir restnutzungsdauer gut achten machen wir mit also über unser netzwerk und liefern es mit.
00:09:21: wir packen gelder in die gemeinsame rücklage rein weil Wenn das Haus vorher ganz mir gehört gibt es langsläufig keine Rücklage.
00:09:27: Wir kriegen es in fast allen Fällen hin, das würde ich kaufen, Ebenkosten für den Käufer mit finanzieren.
00:09:31: Und allein das sind schon Punkte, dann packen wir noch Mietsubventionen mit rein, dass wir die Miete garantieren für einen gewissen Zeitpunkt.
00:09:37: Alles Punkte, die macht ja kein normaler Verkäufer.
00:09:40: Und das ist ein ganz, ganz toller Mehrwert.
00:09:43: dahin gehen für den Käufer, weil dem ist es halt wichtig, dass er Ruhe im Karton hat.
00:09:46: Und wenn die Rücklage nur Euro ist, kann ich dir aus Erfahrung sprechen, ich habe ja ein paar hundert Dinger, dann ist nicht Ruhe.
00:09:52: Teure Gewerke alle gemacht worden sind, irgendein Scheiß ist immer.
00:09:56: Und sei es, dass der Sprecher lange kaputt geht, dass ein Briefkasten rostet, dass die Gellertür klemmt, also irgendein Scheiß ist einfach immer so was.
00:10:03: Und ich würde auch die ganzen Geller, die wir in die Rücklage reinpacken, gerne behalten.
00:10:07: So ist nicht, ne?
00:10:08: Kann ich nachvollziehen, ja.
00:10:09: Und das ist, glaube ich, eine ganz klare Werteherarchie.
00:10:11: Also der für mich wichtigste Wert ist, dass das Produkt, die Wohnung, die wir verkaufen, ein tolles Produkt für den Käufreis.
00:10:18: Und dann darf ich damit auch Geld verdienen.
00:10:19: Und deswegen stellt sich die Frage, dann kann ich Panken mit Geld in die Rücklage, weil diese Werte-Rachie für mich halt so klar ist.
00:10:24: Deswegen natürlich Panken mit Geld in die Rücklage rein.
00:10:27: Aus meiner Sicht hast du genau die Schmerzpunkte des Kunden ja gerade angesprochen.
00:10:30: Also, wie viel Geld ist in der Rücklage?
00:10:32: Wie sicher ist meine Miete, die ich da bekomme?
00:10:34: Also, du hast ja genau die Punkte angesprochen, die eigentlich der klassische Käufer immer als Risiko sieht.
00:10:39: und ihr habt quasi aus der Risikobrille des Kunden heraus, euer Produkt entwickeln, habt gesagt, okay, was hat da für Probleme?
00:10:44: Die lösen wir im Vorfeld alle und dann geben wir ihm genau das, was er will, nämlich ich will damit nichts zu tun haben, ich will aber trotzdem eine gute Anlage haben, dann verkauft ihr die.
00:10:52: Also, das ist in meinen Augen ja auch ein fairer Deal.
00:10:54: In meiner Sicht ist es sogar fairer, als wenn man jetzt einfach ein Haus kauft und direkt wieder fair kauft, weil ich ja keinen Mehrwert in der Zwischenzeit geschaffen habe, solange ich nichts daran verändert habe.
00:11:03: Ihr habt aber die Schmerzpunkte gelöst, also die Probleme anderer Menschen gelöst und verdient damit euer Geld, also legitimes
00:11:09: Geschäftsmodell.
00:11:10: Das finde ich auch total.
00:11:12: Ja.
00:11:12: Wenn ich jetzt mal so, also du hast einen riesen Einheitenbestand betreut, also auch wenn du, glaube ich, langfristig die Objekte nicht hältst, also klassisch buy and hold machst du eigentlich... Gar nicht so.
00:11:21: Also in der Relation, ich hab jetzt irgendwie fünfzig, sechszig Einheiten, das ist in der Relation, dass wir auch noch gekauft haben, jetzt halt ein Witz.
00:11:27: Einfach, weil ich find, Bestand relativ öde irgendwie.
00:11:30: Ich durfte jetzt aber auch lernen, dass das schon sehr viel Ruhe reinbringen kann.
00:11:36: Also gerade erst mal so, ja, dreiundzehnzig war schon, das war schon crazy.
00:11:41: Kannst du kurz beschreiben, warum?
00:11:44: Also wir hatten halt... ausschließlich an Eigennutzer verkauft, also als Beispiel im Jahr einundzwanzig haben wir zweiundachtzig Einheiten verkauft, davon einundachtzig an Eigennutzer.
00:11:57: Also alles an Eigennutzer, ne?
00:11:59: Und die waren halt einfach so ab Mitte, zweiundzwanzig einfach weg, aufgrund der krass stark gestiegenen Zinsen.
00:12:07: Das Problem war, die Immobilien waren zu derzeit mehr wert, wenn sie leer waren, also hatte ich wie mobilen für fünf zwanzig bis dreißig millionen euro alle variabel finanziert und alle leer und und so wird es keine mehr los.
00:12:23: und dann hatten wir auch alle home gestaged.
00:12:25: also das also einrichten lassen das haben wir die ganze runde auch mit gerüchen gearbeitet und sowas und so und das pro objekt irgendwie in tausender möbelmiete im monat zu der zeit gegen die gasabschläge nach oben wie nix die wir nachher wieder bekommen haben.
00:12:38: aber auf einmal war liquidität ein thema und liquidität ist immer ein thema von jetzt sonst wäre es kein liquid thema.
00:12:44: Und deswegen ist es mir relativ wurscht, ob ich die Gasabschläge nachher wieder kriege, weil jetzt sind sie erst mal weg.
00:12:49: Und fast keine Miedeinnahmen.
00:12:51: Und die Zinsen sind von zwei, zweieinhalb, drei Prozent auf sieben, acht Prozent hoch.
00:12:54: im Mariannenbereich.
00:12:56: Und ich weiß noch, Januar, dreiundzwanzig, saß ich hier auf dem Wohnzimmer-Couch und dachte mir auch,
00:13:00: fuck.
00:13:01: Jetzt hat es ja endlich was, was richtig gut gelaufen
00:13:04: ist.
00:13:04: Und auf einmal kommt sowas.
00:13:06: Also da war ich völlig klar, okay, das war irgendwie der schon wieder, ECB, Zinsen scheit.
00:13:12: Und sie sind impeter schon wieder gestiegen oder zumindest nicht gefallen, wo ich aber mir war auch klar war, das wird jetzt hier nichts mehr.
00:13:18: Das Ereignützer sind weg.
00:13:19: Und dann aber ich bin zum Glück sehr stark darin, in die Lösungsenergie zu gehen.
00:13:23: Also fuck und dann kommen wir.
00:13:25: Was machen wir jetzt?
00:13:26: Ganz offen gefragt, wie lange hat das gedauert?
00:13:28: Also, ich würde auch behaupten, dass ich lösungsorientiert bin, aber ich bin so jemand.
00:13:32: Bei mir ist das, meine Scheuklappen gehen erst mal zu, Fokussierung voll aufs Problem, Mitleidsphase, Opferphase, Opferphase, Opferphase, bis man daraus kommt, das kann je nachdem, wie viel externen Unterstützung ich vielleicht dabei habe, auch mal ein paar Tage, Wochen dauern.
00:13:48: Wie war es bei
00:13:48: dir?
00:13:49: Also, eine Stunde.
00:13:52: vielleicht oder so.
00:13:53: Weil ich glaube, das ist falsch.
00:13:55: Ich bin überzeugt davon, dass es also ungefähr alles, was in deinem Leben passiert, mit Verantwortung zu tun hat, mit Verantwortung, um ein Leben zu tun hat.
00:14:06: Und natürlich kann ich mich jetzt da eine Woche einigeln und immer nur denken, oh nein, oh nein, und keine Ahnung, was Merkel schuld, Ausländer schuld, deutschen schuld, aber was auch immer wer schuld
00:14:14: ist.
00:14:16: Oder ich kann einfach sagen, gut, was kann ich jetzt machen, damit es irgendwie besser wird?
00:14:20: Und das Da bin ich zum Glück sehr stark drin, sehr schnell in diese Lückungsenergie zu kommen, auch wenn ich mich immer noch aufgeregt habe zwischendurch.
00:14:26: Aber ich sage aber wusst, ich habe ja auch nicht gesagt, ich habe schon gesagt, fuck.
00:14:31: Also weil da war mir wirklich klar, das Ding ist halt tot hier einfach.
00:14:34: Und war es dann ja einfach auch.
00:14:35: Und ich hatte, wir hatten zum Glück halt vorher einfach sehr, sehr viel Geld verdient, dass mir klar war, okay, das schaffen wir jetzt hier ein bis zwei Jahre, aber nicht drei.
00:14:45: So was halt.
00:14:46: Wir haben zu der Zeit also über fünf Millen am Tag verbrannt.
00:14:48: Ach
00:14:49: du schönes.
00:14:50: Und das war dann
00:14:51: schon eine Größe in Ordnung, wo man nervös wird.
00:14:53: Ja, ja.
00:14:53: Also auch Zahlen affin, ne?
00:14:55: Acht Stunden gepennt, tausend, sechshundert, sieben, sechzig Euro wieder einfach weg.
00:14:58: Also das war schon, das sind halt, das sind halt auch Summen, ne?
00:15:02: Also gerade ich als Finanzbeamter mit zwei Netto.
00:15:06: Früher ist es verbrennig hier fünf Millen am Tag.
00:15:09: Ey, Mann, was machen wir?
00:15:11: Ist das eine Scheiße jetzt hier?
00:15:13: Ja, und dann haben wir halt... ... gedacht, okay, was machen wir jetzt?
00:15:18: Und sind dann halt sehr schnell Richtung Kapitänanleger halt unterwegs gewesen.
00:15:21: Und ich war wirklich ... ... prädestiniert dafür eigentlich, Hopps zu gehen, ne?
00:15:24: Also weil mit dem ... ... mit dieser Summe fast nix vermietet ... ... und alles war ja befinanziert und so.
00:15:30: Und ... ... waren wir schon prädestiniert dafür, dass es eigentlich vor die Wand fährt.
00:15:34: Es war jetzt nicht kurz vor Knapp, aber es war kurz vor Knapp, vor kurz vor Knapp.
00:15:37: So kann man das dann schon sagen, aber wir haben es halt super hinbekommen.
00:15:40: Und da bin ich auch echt stolz drauf, weil wir es halt der Vorragend gelöst haben.
00:15:43: Und dann im Jahr vierundzwanzig das Beste ja geschrieben, das wir hier hatten.
00:15:46: Mega.
00:15:47: Und das geht halt nur dann, wenn du halt Verantwortung übernimmst und den Scheiß Karren aus dem Dreck ziehst und dich nicht die ganze Zeit aufregst und sowas, sondern wirklich halt diese Verantwortung einfach übernimmst.
00:15:58: Mega.
00:15:59: Also ich stelle mir das klassisch so vor, dann gab es eine Krisensitzung sozusagen.
00:16:03: Ey Leute Scheiße, wir müssen jetzt hier irgendwie was umstellen.
00:16:06: Du hast dir wahrscheinlich im Vorfeld die Idee überlegt, wir gehen jetzt auf Kapitalanleger und hast dann angefangen das Produkt umzubauen.
00:16:13: Jetzt hat es aber ja eigen Nutzer immobilien erstmal.
00:16:15: Ja.
00:16:17: Wie bist du da vorgegangen?
00:16:18: Also wir haben erstmal in die ganzen Einfamilienhäuser, Doppelhaus, Hälften, Rheinhäuser, die kannst du ja vermieten, aber es kann es auch sein lassen, weil er lohnt sich ja nicht mal ansatzweise, haben wir mit Monteuern vollgestopft.
00:16:30: Also auch gar nicht ungenutzt, sondern einfach wie die Kurzzeitvermietung, das war zu der Zeit in der Zeit ja dann total hip, also bis zum Ficksenflip total hip.
00:16:37: Dann die Kurzzeitvermietung, jetzt ist ja auch der Geschäft total hip.
00:16:41: Und das wird ja auch dann irgendwann wieder vorbei sein, wenn wieder irgendwas, keine Ahnung ist.
00:16:45: Kommt Bankenregulierung oder ziehen sie wieder hoch.
00:16:48: Irgendwann ist auch das, die da nicht mehr hin.
00:16:50: Außer lang es funktioniert, einfach machen.
00:16:52: Und wir haben halt wirklich auch da, uns versucht, die Brille des Kunden aufzusetzen, wer genau ist der Kunde, was ist diesem Kunden wichtig.
00:16:59: Und wir haben dann wirklich so einen moldarischen Semialkoholiker, weil dann unser Kunden Dami für ein...
00:17:07: Jetzt verstehst du, hat momentan angekommen.
00:17:10: ...
00:17:12: die also komplett wertfrei formuliert einfach, ... ... sondern das war unser Kunden, ... ... damit wirklich Moldavischer Semi-Alkoholiker ... ... oder man überlegt, ... ... okay, wenn ... ... wenn Drakern und Pop-Off jetzt ... ... dann um neunzehn Uhr ... ... von einer zehn Stunden Malocherschicht ... ... in der Hause kommen, ... ... was ist denn wichtig, ... ... wenn die mit ihren anderen vier Kollegen ... ... in einer Wohnung gemeinsam sind, ne?
00:17:28: Und dann sagt er, ... ... okay, hochwertige Matratzen auf jeden Fall, ... ... Bilder an der Wand sind denen scheißegal, ... ... auf jeden Fall jeder hat ein Kühlschrank im Zimmer, ... ... damit sehr gay nicht den Drakern ... ... nachts die Fleischfuß aus der ... ... so, ne?
00:17:39: Also wirklich ... Darin sind wir auch wirklich gut, dass wir gucken, was.
00:17:47: wir setzen uns sehr stark in diesen Kunden rein.
00:17:50: Ich glaube, dass das einzige ist, worum es geht.
00:17:52: Was ist der Kunde, was ist den wichtig und wie befriedigen wir das?
00:17:54: Das ist eigentlich schon ununternehmertum.
00:17:57: Also eine der wichtigsten Aussagen ist nicht überhaupt.
00:17:59: Egal in welcher Branche man unterwegs ist, aber das passt ja immer.
00:18:03: Man muss es für sich adaptieren.
00:18:04: Genau,
00:18:04: Branche völlig wurscht.
00:18:06: Und ich finde, fand dieses Wort halt einfach so lustig.
00:18:08: Moldavisch, da sehen wir Alkoholiker, die wollen noch sputzen.
00:18:11: Es hat einen
00:18:11: Moment gedauert, bis es Klick gemacht hat, aber ja, ich geb dir Rechte.
00:18:16: Und damit haben wir nicht wirklich Geld verdient, aber zumindest kam die Qualität wieder rein, dass wir damit die Kosten tragen konnten und so weiter und hatten dann auch noch ein paar Projekte da.
00:18:27: die wir auch dafür nutzen konnten, haben zum Beispiel auch im November ein zwanzig, also ungefähr eine der Beschissens im Zeitpunkte, wo man sowas kaufen kann.
00:18:35: In Dortmund, Maarten, eine alte Schule gekauft, die war schon umgebaut in sechzehn Wohnungen.
00:18:40: Immer eine Wohnung haben wir immer noch.
00:18:42: Eine eigentlich klassische, eigen Nutzerwohnung oder das sind wirklich die schönsten Wohnungen, die ich je hatte.
00:18:46: Und ich
00:18:47: kenne das Projekt tatsächlich sogar.
00:18:48: Ja, man kann sich davon auf den Tisch legen.
00:18:50: Also wirklich wunderschöne Wohnungen.
00:18:54: Aber klassische Eigenutzerwohnungen.
00:18:55: Unser Plan war einfach, dass jeder Mieter geht immer hin und sagt, das ist deine Rate.
00:19:01: Wenn du kaufst, das ist deine Miete, kann man nicht nicht kaufen eigentlich.
00:19:06: Aber da die Rate aufhört, wenn man doppelt so hoch war, wie die kein Mieter ist, war dann einfach klar, okay, ich kann es nicht kaufen jetzt.
00:19:12: Das war halt so aus Mieter Sicht einfach.
00:19:13: Und wir haben tatsächlich, also kein Mieter hat gekauft.
00:19:16: Okay, er hat seine Exzellen verkauft.
00:19:19: Also außer einer, die noch...
00:19:20: Genau, also irgendwie drei... Ich glaube, drei oder vier Eigennutzer haben dann noch gekauft von externen, aber es hat keinen Mieter gekauft, kein einziger.
00:19:27: Und wir hatten aber auch noch ein paar Wohnungen und so was hatten wir dann halt zum Glück auch noch und haben dann halt wirklich geguckt, okay, wie kriegen wir das jetzt hin und haben dann auch weiterhin da ein Gehenprojekt angekauft.
00:19:39: Also das war schon echt nicht ganz ohne wirklich, weil wir dann auch, also wenn du jetzt heute ein Haus ankaufst.
00:19:46: Dass man dann auch aufteilen muss, bis das Geld wieder auf deinem Konto ist, wenn es ultra schnell geht, sind es halt alle, alle, alle mindestens sechs Monate, alle mindestens.
00:19:55: Und kann auch mal schnell vierundzwanzig Monate dauern, wenn das Bauern und das Grundbuchamt nicht die schnellsten sind.
00:20:01: Und die sind oft nicht die schnellsten.
00:20:03: Ich muss einfach mal so sagen, mein Gast sei immer noch Corona-Nahre weh'n und und und.
00:20:09: Ja, wir haben nur eine Rechtslegerin und die ist jetzt in der Jungsurlaub.
00:20:13: Sie haben keine Bearbeiterin, also keine Rechtslegerin da.
00:20:17: Wie
00:20:17: funktioniert das?
00:20:18: Ja, konnte ja keiner ahnen, dass sie weggeht.
00:20:20: Ich sage, sorry, wenn die jetzt in der Elternzeit ist, dann seien sie mir nicht böse.
00:20:23: Doch.
00:20:24: Kann man nur wissen.
00:20:25: Weil die hat ja auch einen dicken Bauch gehabt ein paar Monate und wird ja auch mal gesagt haben, irgendwie so, ich bin jetzt stronger übrigens.
00:20:31: Also natürlich kann man das ahnen, dass sie irgendwann weg ist.
00:20:34: Er sagt, die kannst du ja keiner erzählen.
00:20:36: Das ist ein
00:20:36: System, das kann es mit einem Unternehmen vergleichen.
00:20:39: Also muss man ja ehrlicherweise sagen, ohne jetzt da Bashing zu betreiben oder sowas.
00:20:42: Meine Eltern sind beides Beamte.
00:20:43: Ich glaube, ich darf das sagen.
00:20:44: Also ich weiß schon, dass das in der freien Wirtschaft so nicht funktionieren würde.
00:20:48: Aber dann ist das wieder das Spiel, was du spielen musst und du musst gucken, wie kommst du am besten dadurch.
00:20:52: Genau.
00:20:53: Und irgendwie haben wir es echt gut hinbekommen.
00:20:55: Zum Glück.
00:20:55: Ja, Hut ab.
00:20:56: Also ich will gar nicht wissen, wie viele schlaflose Nächte ich in dieser Situation gehabt hätte mit so einer großen Schuldensommer im Hintergrund und die laufenden Kosten und so.
00:21:04: Also kann ich mir vorstellen, dass das nicht so leicht war.
00:21:07: Aber umso bemerkenswerter wieder dann den Lösungsweg daraus gefunden hat.
00:21:11: Wenn du jetzt also wir sind ja als Baufinanzierer spezialisiert auf Investoren und wenn jetzt nochmal an den Anfang zurückgehst.
00:21:20: Als du angefangen hast quasi die ersten großen Projekte.
00:21:23: bei den Banken vorzustellen.
00:21:25: Was würdest du sagen, war aus deiner Sicht da der wichtigste Punkt, um das Vertrauen des Banken zu bekommen, dass du der richtige bist?
00:21:31: Persönliches Gespräch mit dem Kompetenzträger im Markt, weil mit der Marktfolge darf sie ja nicht,
00:21:37: korrekt?
00:21:38: Also ich hatte auch schon mal, die heißen ja auch bei jeder Bank irgendwie anders, manche heißen die Direktoren, also die ganzen Titel da alle, Gott weiß.
00:21:46: Aber einmal waren dann zwei hier.
00:21:49: Da habe ich immer eine Frage, ich sage, was ist denn eigentlich Ihre Position?
00:21:51: Ja, ich bin quasi Bindeglied zwischen Marktfolge und Vorstand.
00:21:55: Also sind Sie quasi der Chef der Marktfolge?
00:21:57: Ja.
00:21:59: Aber dann dürfen Sie doch gar nicht hier sein.
00:22:01: Ja, ich bin ja der Chef der Marktfolge.
00:22:02: Ich darf das schon, okay.
00:22:04: Das ist aber sehr unnormal.
00:22:06: Ein Normalfall sollen Sie das ja nicht, dass du den Menschen in der Markt davon überzeugst, dass er an dich glaubt.
00:22:15: Das ist das Wichtigste.
00:22:16: Durch persönliche Gespräche.
00:22:17: Ja.
00:22:18: Wie wichtig würdest du sagen, war dein Unterlagenmanagement an der Stelle?
00:22:21: Das ist auch total wichtig, aber das habe ich jetzt als Basic-Force gesetzt.
00:22:27: Ich gehe bewusst
00:22:27: drauf ein, weil wir es halt auch anders erleben.
00:22:30: Deswegen frage ich ja ganz bewusst, weil wenn jemand in deiner Größenordnung unterwegs ist, wird es ja auch immer schwieriger, Banken davon zu überzeugen, noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen.
00:22:39: Und deswegen finde ich, ist das ja so ein elementarer Punkt, irgendwie, der da mit rein spielt.
00:22:44: Unterlagenmanagement, wie wichtig war das für dich?
00:22:48: Also total.
00:22:49: Also für mich gar nicht so, aber für die Bank total wichtig einfach.
00:22:53: Weil es gibt da ja auch verschiedene Menschentypen und ich durfte auch feststellen, die Menschen in der Marktfolge sind halt auch zwangsläufig völlig andere Menschentypen als die im Markt.
00:23:01: Also ob es über Tiere oder über Farben oder wie auch immer sprich, sind halt völlig andere Charaktere, muss ja auch irgendwie so sein.
00:23:09: Und das du quasi um in diesem Fahrbereich so sein, also Gelb, rot, grün, blau, alle Menschen abholst mit den Unterlagen, die du einreichst.
00:23:19: Also, ein Steuerscheid ist halt ein Steuerscheid, ne?
00:23:21: Also, ein Personalscheid ist ein Personalscheid.
00:23:22: Aber zum Beispiel, dass deine, eine Firmenpräsentation organikram, vielleicht ein bisschen wundereist, mit einem Foto von dir dabei.
00:23:29: So, sprich für einen anderen Menschen Typen an als, als eine stinknormale Echsel.
00:23:33: Wir haben so eine Eifelergruppen-Immotransaktionsliste, wo einfach alle Objekte drin sind, die wir hier gemacht haben.
00:23:39: Und da ist halt eher so dieser Marktfolge-Tüte, der sich denkt, wow, geil, und krebt sich da ein und bei diesem bunten Organikram, wo ich da noch so drauf bin und auch so grinser, ist dann eher halt der Markt, der sich eher angesprochen fühlt, also bewusst diese verschiedenen Menschen Typen abzuholen, weil die müssen ja alle zustimmen.
00:23:52: Also je nach Kompetenz und Größe.
00:23:54: Ich bin jetzt bei vielen, bin ich jetzt Aufsichtsrat oder Gesamtvorstand, aber es gibt ja auch ein gewisses Obligo, wo einfach nur der Markt zustimmen darf, aber da bist du halt immer sehr schnell raus, dass du zumindest im Marktfolge ja noch jemand mit drüber gucken musst.
00:24:06: Auf jeden Fall.
00:24:07: Also du musst gute Unterlagen haben.
00:24:09: Das ist einfach so.
00:24:10: Und das ist auch kein Hexenwerk.
00:24:11: Und ja, das geht mir auch auf den Sack.
00:24:12: Muss ich dir ganz ehrlich sagen.
00:24:14: Wem nicht.
00:24:14: Wem nicht.
00:24:16: Aber es ist Grund voraussetzung, überhaupt irgendwie durch die Tür zu kommen, weil ohne Unterlagen oder nur mit so halbgaren Unterlagen.
00:24:22: Ich kenne halt also aus Finanzierer sich jetzt wieder gesprochen, diese typischen Rückfragen.
00:24:26: Ja, wenn ich jetzt noch einen Blutest oder eine Urinprobe abgebe, dann haben die doch alles vor mir.
00:24:31: Meine persönliche Einstellung ist, die geben mehr aber auch Millionen damit.
00:24:35: ich mit deren Geld arbeiten darf und wenn die vor mir einen Blutest haben wollen, dann kriegen die den.
00:24:40: Also meine persönliche Einstellung.
00:24:41: Ich pinkele
00:24:42: in jeden Becher, wenn ihr wollt, überhaupt kein Ding.
00:24:44: Weil wenn die uns das Geld geben, dann natürlich dürfen die Rückfragen haben.
00:24:48: Und ich finde es auch so, also wenn es eine Rückfrage gibt, habe ich mich scheiße vorbereitet.
00:24:52: Also das muss man ja auch sagen.
00:24:54: Also ich trete ja auch ein Stück weit unprofessionell auf und verkaufe mich ja dann in dem Moment schlecht, wenn ich einfach nicht alles vollständig habe.
00:25:01: Aber diese Sichtweise tatsächlich, deswegen finde ich das Super spannend, wie du das beschreibst.
00:25:06: Du hast wieder zielgruppengerecht deine Unterlagen aufgebaut, hast geguckt, okay, was wollen die sehen und hast es dementsprechend aufgebaut.
00:25:12: Das ist ja total smart.
00:25:14: Aber die Grundeinstellung tatsächlich, wenn ich mit den, ich sag jetzt mal mit den Leuten, die gerade so ihren Bestand aufbauen spreche, ist dann halt ganz oft, ja, was wollen die denn noch haben?
00:25:22: Und wie ich wollen, von mir eine Gehaltsabrechnung haben.
00:25:24: Und ich soll den Kontrauszug schicken?
00:25:26: Nein, da schick ich doch keinen Kontrauszug.
00:25:28: Wenn
00:25:28: du eine Onlyfans, aber wo hast dann sehen die das?
00:25:30: Richtig.
00:25:31: Ja,
00:25:32: ganz genau.
00:25:33: Unterlagenmanagement sind wir gerade stehen geblieben.
00:25:36: Frage noch von meiner Seite.
00:25:37: Also die persönliche Vorstellung.
00:25:39: Einmal hast du im Prinzip eine Präsentation von dir, die alle Farbtüten irgendwie in der Bank anspricht.
00:25:44: Du hast deine Unterlagen vernünftig sortiert.
00:25:46: Wie wichtig ist das Thema für dich mit dem persönlichen Kontakt mit den Entscheidern?
00:25:52: Ich finde es super wichtig, weil es muss ja der Mensch im Markt von dir überzeugt sein, weil der muss ja in der Marktfolge überzeugen und die müssen ja unter Umständen dann noch gemeinsam zum Leiter der Marktfolge gehen und der muss dann zum Vorstand gehen.
00:26:05: Auf jedem Weg geht ja Energie verloren.
00:26:08: Das heißt, wenn der Typ im Markt nicht sagt, wir müssen mit Nils Eifler Geschäfte machen, weil das ist super hier, dann wird es halt schon schwierig.
00:26:16: Weil ich halte es für ausgeschlossen, dass jemand im Markt sagt, es geht so und der in der Marktfolge sagt, nee, wieso geht es so, der ist auch Spitze.
00:26:23: Also das wird irgendwie einfach nicht passieren.
00:26:25: Wenn es vorne nicht schon hundert Prozent überzeugt ist, dann wird es immer schwer sein.
00:26:28: Es wird nicht besser.
00:26:29: Also im Optimalfall wird der in der Marktfolge genau das Gleiche sagen, was der im Markt sagt, aber besser werden wird es irgendwie nicht aus meiner Erfahrung.
00:26:35: Deswegen musst du den im Markt halt komplett abholen und ich benutze das Wort müssen auch wirklich echt selten, sondern wenn du den nicht abholst, ist das dann eigentlich schon die Messe gelesen irgendwie.
00:26:45: Wie wichtig ist denn für dich, also ich sage mal, bei der Einheitenanzahl, die da auch gedreht wird, die Marge der Bank?
00:26:52: Also bist du jemand, der die Zins aufs Letzte runterhandelt?
00:26:56: Oder... Gibt
00:26:56: man die mit der Bank in Zins verhandelt?
00:26:59: Sehr, sehr interessante Aussage.
00:27:00: Wie kommt das?
00:27:01: Also warum bist du der Überzeugung, nicht verhandeln zu müssen?
00:27:06: Also erstmal verhandle ich Preise sowieso relativ ungern, weil ich finde, dass... Einzige Ausnahme ist, wenn ich mit westasiatischen Partnern fahre, weil die das halt immer wollen, so einfach.
00:27:20: Das ist auch türkische Kumpelt von mir oder so.
00:27:22: Das ist dann schon immer ganz lustig.
00:27:24: Die wollen das irgendwie immer.
00:27:28: Wenn du mir jetzt aber sagst, was aufnielst, mein Preis ist jetzt hier hundert Euro für Dienstleistung A und ich jetzt sagen will, komm mach mal, achts dich und du sagst, ja okay, komm, dann würde ich mir irgendwie auch verarscht vorkommen, weil warum hast du jetzt hundert gesagt?
00:27:39: Das ist zum Beispiel, hat auch das, wie ich es vermindelt, dieses Boden macht.
00:27:43: Der Preis ist der Preis.
00:27:45: Über den verhandle ich deswegen nicht, weil ich vorher aber auch nichts draufgeschlagen habe, um es dann nachher für jeden der Frage wieder abzuziehen.
00:27:52: Also auch da, ich sage jetzt mal, Euro kostet die Wohnung.
00:27:55: Und es fragt ja eh nur so jeder Dritte.
00:27:58: Und wenn ich dem jetzt aber an den Preis nachlassgehe, weil er fragt, würde ich das irgendwie respektlos einen anderen Käufern gegenüber finden, die einfach nur nicht gefragt haben und deswegen keinen besseren Preis kriegen.
00:28:08: Und bei der Bank ist es ja so auch wieder, also die Bank ist ja auch wie ein Kunde.
00:28:14: dann, was ist der Bank wichtig und wie kann ich das bedienen?
00:28:19: Und wenn nicht der Bank jetzt das wegnimmt und mit ihr ihr Geld verdient, dann sagen die ja, boah, ja, aber mit dem Eiflei ist nochmal Geschäfte, bockt ja auch nicht so wirklich irgendwie, weil da verdienen wir ja gar nix mit.
00:28:27: Weil die Banken haben ja einfach auch, muss ich ihre Deckungsbeiträge an und so was, und auch mit jedem Kunden, jedem größeren Kunden, zumindest Werten, die einzelnen aus, gerade wenn es um die Vorstandsebene geht, wird immer geguckt, wie viel Geld verdienen wir mit dem Kunden, will's Eifler.
00:28:39: Und wenn da keine gute Zahl steht, dann lehnen die halt manchmal halt auch Dinge ab.
00:28:43: Und Banken werden einfach deutlich restriktiver gerade.
00:28:46: Können sich das Geschäft einfach auch, wie ich es so ein bisschen aussuchen.
00:28:48: Und gerade im Aufteilergeschäft haben die Banken eh kein Bock mehr drauf, weil es ja irgendwie von der EZB oder was als Hochrisikogeschäft ist.
00:28:54: Deswegen muss die Bank mehr Eigenkapitalen darlegen.
00:28:56: Also noch uninteressanter für die Bank.
00:28:59: Ein irrsinniger Prüfungsaufwand für die Bank.
00:29:01: Und dafür darf ich sie einfach auch bezahlen.
00:29:04: Ich mag die Sichtweise und ich unterstützt die zu einhundert Prozent.
00:29:08: im täglichen Geschäft kommt natürlich ganz oft, ja, aber ich habe daher Null Eins günstiger und also da wird es immer auf den einzelnen Deal geschaut, anstatt das Gesamtkonzept zu verstehen, dass man ja eine langfristige Geschäftsbeziehung aufbauen kann und dann auch immer wieder kernes Geschäft machen kann.
00:29:23: Und da ist in meinen Augen oft leider der Zins, also mir ist auch bewusst, ich glaube dir auch, der Zins ist nicht das entscheidende Kriterium einer Finanzierung, sondern ein Baustein von vielen Dingen, die passen müssen.
00:29:35: Aber wir erleben es halt im Alltag ganz oft, dass die Leute halt sagen, nee, nee, aber ich habe jetzt noch ein anderes Angebot und das ist null eins günstiger und deswegen gehe ich zu der Bank anstatt halt diesen langfristigen Horizont zu haben.
00:29:45: Deswegen danke für diesen Einschub unterstreicht zu einhundert Prozent auch meine Sichtweise.
00:29:51: Dazu möchte ich noch sagen, Marc, es ist natürlich für mich auch einfacher, weil ich habe... natürlich Zinszahlungszeiträume für das Projekt A, dann die sind dann zwischen sechs und vierundzwanzig Monaten, deswegen tun nur eins und zwei, sind mir da halt völlig wurscht, einfach wirklich auch.
00:30:06: Da ist für mich eher wichtiger, ich habe eine Bank, die das begleitet, im Optimalfall auch eine, die eher ein bisschen mehr Geld raus, Geld raus gibt und das ist für mich halt wertvoller, als ob ich jetzt nenns Breakup-Fee, Signature-Fee, Strukturierungsendgeld oder wir nehmen für sechs Monate einen doppelten Zins oder keine Ahnung, was die sich da nah anbietet.
00:30:30: Kommt ja mal an, was der Rechtsanwalt von dem da sich irgendwie denkt, was geht und was nicht.
00:30:34: Ist mir auch, ist mir scheißegal, wie ihr das nennt, ihr sollt mit diesem Geschäft Geld verdienen, weil ich mit euch auf Augenhöhe gemeinsam Geschäfte machen will.
00:30:43: Und dass ihr Bock darauf habt.
00:30:44: und wenn ich euch jetzt Geld wegnehmen, dann habt ihr weniger Bock drauf und das hilft ja auch nicht.
00:30:49: Einem Bestandshalter, also Du bist ja jetzt, weil du sagst, das kurzfristig an diesen Darlehensvertrag ja auch nur gebunden irgendwie, bei einem Bestandshalter sehe ich das natürlich auch so, dass der Zins nicht unwichtig ist, aber wenn ich dann teilweise Rückmeldungen kriege, ja, sonst rechnet sich das ja nicht mehr.
00:31:06: Dann ist für mich nicht der Zins das Problem an dem Deal, sondern das Objekt gibt es dann einfach nicht her, dann ist es vielleicht der falsche Kaufpreis oder das falsche Objekt am Ende des Tages.
00:31:16: Aber ich merke halt gerade, bei denen die irgendwie einsteigen, dass das immer so ein Fokus ist, wo die sich dran aufhängen.
00:31:23: Und ich finde, Geschäfte, wenn man Geld verdient, müssen irgendwie alle eine Win-Situation erzielen.
00:31:29: Und deswegen diesen Satz, den du gerade gesagt hast, das ist ja die Bank.
00:31:32: muss ja auch ihr Geld damit verdienen, weil nur dann wollen die auch mit mir zusammenarbeiten, ist ja genau das Endergebnis.
00:31:37: Du verdienst gutes Geld, die Bank darf aber genauso ihr Geld verdienen und wenn ich eine Handwerkerbe auftrage, dann darf der auch sein Geld verdienen, weil er Teil des Ganzen irgendwo ist.
00:31:45: Also die Sichtweise, glaube ich, ist da ganz, ganz entscheidend bei.
00:31:49: Wenn wir jetzt noch weitergehen, die... Netzwerkgeschichte dahinter.
00:31:53: Also jetzt hast du dir mittlerweile deine Bankenkontakte aufgebaut.
00:31:55: Du hast Eingangs, hatten wir gesprochen, achtundzwanzig verschiedene Firmen.
00:32:00: Ganz grob, oder vielleicht kennst du sie doch genau.
00:32:02: Wie viele Banken hast du mit denen du die Zusammenarbeit pflegst?
00:32:06: Bis vor zwei Jahren, einundzwanzig.
00:32:09: Und jetzt sind es noch sechs.
00:32:11: Sechs.
00:32:11: Okay.
00:32:12: Weil die anderen fünfzehn entweder kein Auftalegeschäft mehr machen oder mit der Eifler-Gruppe gar nix machen wollen.
00:32:19: Unsere Zahlen letztes Jahr waren Spitze.
00:32:22: Und auch in... also in... ...dreiundzwanzig hat meine ganze Unternehmensgruppe... ...hundertfünfzigtausend Euro Verlust gemacht.
00:32:30: Das ist für dieses beschissene Jahr ein unfassbar gutes Ergebnis.
00:32:33: Gerade
00:32:33: mit dem Hintergedanken, was da weggekehrt werden müsste.
00:32:37: Ein unfassbar gutes Ergebnis.
00:32:38: Alleine, das hat alles Kapitalgesellschaften, mein Gehalt sind hundertfünfzigtausend Euro, die ich mir dann aussaal... Also nur wegen meines Gehaltes war das meine Gruppe negativ, sonst ist meine Gruppe neutral gelaufen.
00:32:50: Mit allen Sachen wie Vorbildung, Mitarbeiter, Autos, Reisen und dem ganzen anderen Bumps natürlich so.
00:32:57: Und das ist, viele haben das verstanden, dass das unglaublich gutes Ergebnis ist.
00:33:02: Wenn du objektiv aber erst mal drauf guckst, dann hast du erst mal einen Verlust.
00:33:07: Und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt ist, wir haben zum Beispiel eine Volksbank.
00:33:14: Jeden Deal, den wir da gemacht haben, hat Overdelivert.
00:33:17: Jeden.
00:33:19: Overdelivert heißt, ich sag, wir machen damit... ...fünfzigtausend Gewinn und wir machen mehr als fünfzigtausend Gewinn.
00:33:23: Weil das ist der Marktfolge auch ganz wichtig.
00:33:27: Selber Beispiel, wenn ich sagen würde, wir machen siebzigtausend und ich mach sechzigtausend, ist es nicht so schön, als wenn ich sage, wir machen fünfzigtausend und ich mach einen fünfzigtausend, obwohl es neuntausend Euro weniger sind, also aufwählen völlig plimplim.
00:33:37: Muss man aber halt wieder wissen, der Marktfolge ist es wichtig, dass du genau weißt, was du tust und dass du dann so, ne?
00:33:42: Also, jeden Deal Overdelivert.
00:33:44: Hier war auch eine Volksbank.
00:33:46: Da haben wir in einenszwanzig Säfte gekauft und nur Schrott bei dieser Bank halt gehabt.
00:33:52: Ich finde es jetzt ganz gut, dass das schon eine klare Trennung ist, weil die eine Bank bis heute halt sagt, Nils, alles rüber, mega.
00:33:57: Du hast richtig an die andere Bank gesagt, aber Nils, hau mir ab mit irgendwelchen neuen Sachen.
00:34:03: Also wir haben alle Sachen von denen entweder verkauft oder ablösen können oder teilweise mit EK abgelöst.
00:34:08: Außer eine Geschichte noch, bevor die nicht weg ist, brauchst du unsere Folge mit gar nichts mehr kommen hier.
00:34:14: Also finde ich insofern auch gut, weil ich mal klare Ansagen, wenn die immer kämen würden mit, ja, können wir uns vorstellen, wegen irgendwelchen bescheuerten Gründen absagen, habe ich natürlich auch alles schon erlebt.
00:34:24: Dann denke ich, was soll denn der Scheiß jetzt hier?
00:34:26: Sagt doch einfach.
00:34:28: Und das ist eine klare Ansage, mit der kann ich sehr gut umgehen.
00:34:30: Solange der Deal nicht weg ist, brauchst du ja nichts Neues vorstellen, einfach.
00:34:34: Weil der wird auch schon vielmal prologiert und der ganze Mist.
00:34:37: Kann nicht verstehen an der Stelle.
00:34:39: Aber da ist es wichtig, einfach einen... großes Bankennetzwerk zu haben.
00:34:43: Und diese fünf, sechs, mit dem wir es jetzt noch machen, die reichen zum Glück auch aus, da sind wir halt dann auch auf Vorstand teilweise auf Aufsichtsratebene, auf Aufsichtsratebene, so Mensch, genau.
00:34:58: Und deswegen bin ich auch froh, dass es die fünf noch gibt, weil jede Bank, die wegfällt, klaut mir ja quasi je nach Größe der Bank noch mal irgendwie fünf bis fünfzehn Millionen, mit denen ich irgendwas machen kann, weil auch mit den neuen Banken, die wir halt auftun möchten, sagen halt auch ganz oft.
00:35:12: Auftheiler machen wir gar nicht mehr.
00:35:14: Das ist richtig geworden.
00:35:16: Das
00:35:16: ist deutlich.
00:35:17: Und auch in der Sparkarste, mit der wir sehr viel machen, sagt auch Herr Eiffler, mit Ihnen gerne noch Auftheiler, wenn Sie uns neue Kunden bringen.
00:35:24: Anders gesagt, Herr Eiffler, bringen Sie das bitte keine neuen Kunden mehr.
00:35:27: So, sagen die halt einfach.
00:35:29: dann auch eine klare Ansage.
00:35:32: Nur zum Glück auch klar, dass wir das mit mir noch machen.
00:35:38: Wenn du so einen Riesenbestand organisieren musst, also ich würde behaupten, dass das viel arbeitsintensive ist, als ein Bestand zu betreuen in der langfristigen Geschichte.
00:35:49: Ihr seid ja sehr unter Zeitdruck, also je schneller verkauft wird, denke ich, umso höher eure Marge.
00:35:54: Das heißt also, ihr werdet natürlich sehr viel gleichzeitig drehen.
00:35:58: Also da sind jede Menge Baustellen auf der einen Seite, da sind viele Objekte im Verkauf auf der anderen Seite.
00:36:04: Ganz offen gefragt.
00:36:05: Wie behältst du den Überblick?
00:36:07: Also bei achtundzwanzig Unternehmen irgendwie Personal, was da gemanagt wird und wir sitzen hier ganz entspannt in deinem Gartenhaus und du strahlst eine Ruhe aus, die selten erlebe ich so was.
00:36:20: Ja, woher kommt das?
00:36:22: Ich habe einfach in den letzten Jahren sehr, sehr viel lernen dürfen.
00:36:25: Also einmal das bei Sinop war mir zu zehnt und das haben wir schon zu viel, hatte ich keinen Bock drauf.
00:36:29: Wir sind jetzt zu fünf, was für den Bums, den wir drehen eigentlich gar nicht geht.
00:36:35: Wir sourcen halt alles aus.
00:36:36: Okay, also immer mit externen... Ja, okay.
00:36:39: Ich habe bald vor fünf Jahren einen Geschäftsführer eingestellt, den Martin, der jetzt mittlerweile auch mein Geschäftspartner ist.
00:36:43: Wir haben zwei wundervolle Damen im Büro, die das in mehr als in Vollzeit wirklich ganz, ganz toll machen.
00:36:49: Wir arbeiten alle remote, weil ich halt auch keinen Bock habe, dass ihr in meiner Männerhöhle irgendjemand rumtouren den ganzen Tag, was ja auch eine riesen eigene Verantwortung ist für die Mitarbeiter.
00:37:00: Auf der einen Seite riesiges Vertrauen von uns, aber auch eine riesige Verantwortung, weil Homophils musst du halt auch können.
00:37:05: Das ist ja jetzt auch gar nicht so.
00:37:06: Erst mal dieses arbeitigte viel, arbeitigte wenig, weil mache ich Feierabend, dann fange ich an, das ist verschwindelig.
00:37:12: Und das und in unserem Büro in Steinfeld bei Osnabrück ist das, da ist halt eine sechseinhalb Euro Kraft, die einfach den ganzen Tag nur Briefe aufmacht und sie einscanned, weil, wie ihr wisst, da kommt halt echt viel Post bei den Ganzen.
00:37:24: Und diese ganzen digitalen Briefdienstleister klappen halt auch nicht, weil wir ja sehr viel mit Behörden leider arbeiten und die verschicken ja nicht mit der Post, sondern mit irgendwelchen privaten Dienstleistern und das funktioniert halt nicht.
00:37:36: Und ich mache Ankauffinanzierung, Ferkauf.
00:37:41: Aber davon halt nicht alles, weil sonst, ich kann mich halt auch nicht vierteilen und da habe ich auch keinen Bock mehr darauf.
00:37:47: Ich habe jahrelang siebzig, neunzig, hundert Stunden die Woche gearbeitet und das mache ich nicht mehr.
00:37:52: Also ich bin in den zwanzig, zwanzig auch einmal komplett zusammengeklappt mit Burnout, Depressionen und Panikattacken und so.
00:37:57: und das bin ich, also das fühlte ich echt schlimm an gefühlt.
00:38:02: Nur ich bin rückblickend sehr dankbar, dass mir das passiert ist, weil mir das ganz, ganz viel um ein Leben Einfach gezeigt hat, dass irgendwie mein Herz mir gesagt hat, Junge, was machst du denn ja eigentlich die ganze Zeit?
00:38:14: Und ich bin für den Zeitpunkt auch sehr dankbar, weil ich jetzt keiner dieser Unternehmer bin, die irgendwie, wenn die Kids, die sind, feststellen, ach, bis alles verpasst.
00:38:24: So, wenn die Kids dann schon sagen, irgendwie habe ich überhaupt keinen Bock mehr auf dich, Papa, weil du warst ja eh nie da, sondern dass ich das alles noch miterleben darf jetzt.
00:38:32: Das finde ich halt sehr, sehr schön.
00:38:34: Und ich arbeite, in Zeit ist immer so ein bisschen schwierig.
00:38:37: Ich war heute morgen zwei Stunden Tennis spielen.
00:38:39: Ich war schon in der Eistonne heute.
00:38:41: Ich habe meditiert und natürlich auch schon ein paar Stunden gearbeitet.
00:38:44: Aber ich habe eine sehr gute, ich passe sehr gut auf mich auf mittlerweile einfach.
00:38:50: Und deswegen, ich freue mich, dass das so rüberkommt, dass ich sehr viel Ruhe ausstrahle, weil ich auch da mittlerweile sehr in meiner Mitte bin, dass aber auch sehr viel Arbeit und so was halt und auch sehr viel, sehr viel Schmerz wirklich auch verbunden tatsächlich.
00:39:05: Und ich glaube, dass das Wichtigste ist, weißte Marc, dass ich jetzt heute so sagen kann, ich bin echt glücklich.
00:39:12: Das merkt man ja an, also das war jetzt nicht nur so dahergesagt, sondern du strahlst das aus.
00:39:17: Also pur, durchgehend, als wir reingekommen sind, ob wir hier aufgebaut haben, du bist die Ruhe, selbst irgendwie du bist überhaupt nicht, also ich kenne auch andere Unternehmer, die dann immer irgendwie unterwegs sind und ah nee, ich muss noch mal eben ans Telefon oder sonst irgendwas.
00:39:32: Also das ist bei dir überhaupt nicht, du bist total entspannt und gesettelt irgendwie.
00:39:35: Und deswegen das... Das ist halt gerade so der spannende Punkt dahinter.
00:39:39: Wenn man so ein Riesenrad irgendwo dreht und trotzdem diese Ruhe ausstrahlen kann, dann unterstelle ich dir, musst du brutale Prozesse geschaffen haben.
00:39:47: Du hast da gerade schon so ein paar Dinge angesprochen mit Kompetenzen, dass da jeder genau weiß, für was er den Hut aufhat und das auch verantwortungsvoll umsetzt.
00:39:56: Aber trotzdem muss ja das alles in irgendeiner Art und Weise gemanagt werden und das scheinst du ja wirklich sehr gut im Griff zu haben.
00:40:02: Vor allem Martin hat das sehr gut im Griff.
00:40:05: Wir sind seit zwanzig Jahren auch befreundet und ich habe ihn dann in der Nacht nach meiner ersten Panikattacke, habe ich ihn direkt angerufen und gesagt, Martin, ich würde dich jetzt am liebsten als Freund bitten, komm und hilf mir.
00:40:18: Aber ich frage dich jetzt als Freund und Dorf und nicht bald dein Chef oder wie auch immer du das nennen willst, hast du Bock, zur Eifflergruppe zu kommen.
00:40:27: Und dann haben wir uns da uns getroffen und der ist dann halt gekommen.
00:40:31: Und ich habe ihm auch gesagt, War denen egal, was es ist, du, ich pass jetzt auf dich, du musst dir keine Sorgen machen um dein Leben.
00:40:40: Und diese Verantwortung, die, also mir ist Zuverlässigkeiten sehr wichtiger wert und auch in der Krise dann mit dreiundzwanzig und so was habe ich auch toll.
00:40:51: Ich gemerkt, dass Martin auch ganz schön der Stift geht und dass es für ihn aber wichtig war, dass das Kapitän Nilsi quasi wieder so wieder an Bord war.
00:41:00: Ich möchte euch ein Schild kurz sagen, das er mir geschenkt hat.
00:41:03: Also Martin, kann ich es nur gut loben, da haben wir dieses Schild hier gemacht.
00:41:06: Also für die Zuhörer der Podcast-Folge lese ich mal vor, Nilsi Best-Krisen-Manager, Eifler-Gruppe, auf einem goldenen Schild aufgedruckt, sehr hochwertig, Designs, sehr, sehr schick.
00:41:19: Mega.
00:41:21: Und das gerade da Martin eigentlich sonst nicht wirklich lobt, war das für mich halt schon, habe ich das... Militärschlag.
00:41:28: Ja.
00:41:28: Genau,
00:41:29: sich sehr schön angefühlt einfach an der Stelle.
00:41:32: Und das, weil ich habe, ein zwanzig, zwanzig, zwanzig war es dann auch da, weil es mittlerweile schon langweilig war, weil ich da wirklich aufgrund der ganzen Geschichten relativ wenig arbeitsmäßig zu tun hatte.
00:41:43: Ich habe zwanzig, zwanzig, dreißig Stunden die Woche gearbeitet und so.
00:41:46: Und nachmittags habe ich gesagt, ich mach ihn jetzt hier nochmal so.
00:41:49: Noch mal eine Eistonne brauche ich auch nicht.
00:41:50: Noch mal trainieren brauche ich jetzt auch nicht.
00:41:53: Und dann kam halt diese Geschichte mit Nilsis Wuden einfach, wo wir in Kapitalen-Lagervertrieb selber aufgebaut haben, weil wir festgestellt haben, die anderen sind einfach alle Scheiße.
00:42:01: Also, ein, zwei waren geht so und der Rest war wirklich scheiße.
00:42:04: Da muss ich einfach so sagen, können wir schön aufregen jetzt, ne?
00:42:10: Und da bin ich halt auf einmal wieder sehr operativ mit drin.
00:42:15: Und das mache ich aber halt auch gerne und macht mir auch Spaß, sowas.
00:42:18: Und in Stunden ist es schwierig, ne?
00:42:20: war sind es vierzig, war sind es fünfzig, aber einem völlig normalen Rahmen, den, den ich energetisch halt auch hinkrieg.
00:42:29: So, und ich habe gerade seit dem Zusammenklappen ein sehr, sehr gutes Gefühl dafür, will ich das jetzt nicht machen, weil ich keinen Bock habe oder weil es mir nicht gut tun würde.
00:42:38: Das ist ja schon eine sehr starke Gratwanderung, mancher verarscht unser Kopf von uns da ja einfach auch.
00:42:43: Also es wird dir voll gut tun und du hast einfach so keinen Bock, dass dein Kopf dir sagt, es wird mir heute nicht gut tun.
00:42:46: Dabei, da epistie ich mich dann schon selber bei.
00:42:51: Es ist ein Dauer auf der Prozess, das ist ja nicht abgeschlossen.
00:42:53: Im Alltag immer wieder und immer wieder sich darauf achtsam irgendwie besinnen.
00:42:59: Ja, das ist so.
00:43:01: Und wie gesagt, dieses Vertrauen, das mir da entgegengebracht wird von den Käufern, das fühlt sich wahnsinnig schön an.
00:43:09: Und ich glaube, das ist auch ganz, ganz wichtig, ist das auch mal sozusagen, ich weiß mit diesem Vertrauen auch unzugehen.
00:43:15: Das ist eine riesige Verantwortung, die ich halt einfach geben kriege.
00:43:19: weil ich könnte einen scheiß verkaufen teilweise und dass deswegen für mich diese ganz klare werte erarchie das für mich der wichtigste wert ist dass das produkt für den kunden einen tollen mehrwert bietet um auch mich selbst auch so ein bisschen zu beschützen dass ich nicht auf die idee kommen irgendwie weil ich glaube wir haben alle schon mal irgendwas das gelbesegen getan und das bin ich sehr froh und dankbar dass ich das nicht machen muss.
00:43:42: Ich sehe das tatsächlich als eine riesen Chance.
00:43:44: Also der Markt, egal auch in meiner Branche, Baufinanzierung, Versicherung oder sowas, da gibt es ganz, ganz, ganz viel schwarze Schafe, die natürlich viel mehr Medienpräsenz haben als die Leute, die da wirklich einen guten Job machen.
00:43:58: Und ich tatsächlich sehe das als riesen Chance, weil es ist dort natürlich auch leichter herauszustechen, mit seiner positiven Leistung, die du bringst, als in einer Branche, die wirklich hart umkämpft ist, wo die Qualität sehr, sehr hoch ist.
00:44:13: Da musst du halt, also wird es vermutlich viel schwieriger sein, auch ein gutes Ergebnis hinzulegen und aus dem Markt herauszustechen.
00:44:21: Und gerade in einer Branche, wo halt viel Schindbluder in den Köpfen der Leute irgendwie betrieben wurde, da ist es dann halt so, wenn man einen guten Job macht, sticht das in meinen Augen schnell auch heraus.
00:44:31: Wenn ich jetzt deine Superkraft aus meiner Sicht einmal so beschreiben würde, dann würde ich behaupten, dass du A. Ein ganz klares Bild davon hast, was dein Endkunde, egal ob jetzt Endkunde der am Ende die Wohnung kauft oder Endkunde, wer ist die Bank, dass du dann ganz, ganz klares Verständnis für hast.
00:44:53: Du in meinen Augen schon ein Organisationstalent bist, indem du deine Mitarbeiter mit Kompetenzen ausgestattet hast, die an der richtigen Stelle.
00:45:01: eingesetzt werden.
00:45:02: Den Mitarbeiter, der ist da gut, den setze ich da ein und der darf in dem Bereich entscheiden, damit ich meinen Kopf an anderer Stelle frei habe.
00:45:09: Wo würdest du sagen, was ist noch ein in einer Superkräfte?
00:45:12: Ich bin echt lieber Kerl.
00:45:15: Gar nicht unterstreichen.
00:45:18: Ich glaube, dass das total wichtig ist.
00:45:19: Empathie ist, glaube ich, etwas, was bei dir auch sehr weit.
00:45:22: Also, egal ob aus deinen Reals, aus deinen Vorträgen, du bist authentisch, du bist echt.
00:45:26: Ich habe dich vorher vor dieser Postcast-Folge gefragt, worüber möchtest du nicht reden?
00:45:34: und du fragst mich, was du willst.
00:45:36: Ich habe mich zu verbergen.
00:45:38: Das unterstreicht das Ganze ja auf jeden Fall nochmal, ne?
00:45:41: Ich glaube, dass es unglaublich wichtig ist, dass du einen herznamen rechten Fleck hast.
00:45:44: Und das Bild kommt mir gerade so... Ich wurde mal gefragt, was ist eigentlich das, was du am liebsten tun würdest?
00:45:51: und irgendwie habe ich davon geträumt, dass ich mit einem Eiswagen, also mit Eisgräben, wagen durch Afrika-Fahr mit einem Schild-Free-Hux und Free-Ice-Cream.
00:46:01: Keine Ahnung, warum ich das mal geträumt habe, aber ich finde dieses Bild total schön.
00:46:05: Also, weißt du, gefühlt würde ich am liebsten Tag irgendwie nur Liebe verteilen und dafür Armonen kriegen.
00:46:10: Also ist ja total, total schönes Bild, ne?
00:46:13: Ich will jetzt nicht sagen, dass jeder von euch das mit dem Eiswagen machen muss, so dass ich das mal nicht meine.
00:46:18: Nur, wie schön ist es, wenn ich ein bisschen mehr Positivität in der Welt verteilen darf.
00:46:24: Durch was auch immer.
00:46:26: Das ist, glaube ich, ganz wichtig.
00:46:27: Mega.
00:46:27: Also, ich weiß gar nicht, wie ich mit den Fragen noch mehr rauskitzeln kann.
00:46:33: Du hast da also von dir heraus total spannend so viele Goldenuggets hier verteilt.
00:46:38: Also, wenn man da wirklich aufmerksam zuhört, glaube ich, kann man da richtig, richtig viel raus mitnehmen.
00:46:45: Eine Frage noch, die ich auch gerne stelle.
00:46:48: Welches Buch würdest du sagen, hatt ich unternehmerisch am meisten geprägt?
00:46:54: Del Canig wie man Freunde gewinnt.
00:46:57: Geil.
00:46:57: Also absoluter Klassiker.
00:47:00: Das hat mir nochmal mehr klar gemacht, was du gerade auch als Superkraft beschrieben hast, was ist mein Gegenüber wichtig.
00:47:07: Ich durfte verstehen, dass es jedem Menschen eigentlich scheißegal ist, was ich will, sondern eben nur wichtig ist, was er selber will.
00:47:13: Und darum geht es einfach.
00:47:15: Was willst du, was ist dir wichtig?
00:47:17: und das bediene ich.
00:47:18: Mega.
00:47:19: Hast du noch einen Tipp für die Leute, die gerade dabei sind, ihren Bestand aufzubauen?
00:47:24: Was wäre das, worauf die am meisten Wert legen?
00:47:28: Schreibt die Zinsen fest.
00:47:29: Keine
00:47:31: Variable-Knäzierung.
00:47:32: Warum nicht auf die Schnaps-ID-Variable-Finanzierung zu machen?
00:47:35: Also jemand aus meiner Familie kauft jetzt gerade seine erste Wohnung bei mir, ne?
00:47:39: Und der hat mir auch gesagt, ja, Zinsen, ich habe letzte Woche nochmal in die zehn Jahre, so ob Null, zwei hoch oder was?
00:47:44: Sollen wir jetzt nicht lieber irgendwie Variable machen?
00:47:47: Ich selber, mein Freund.
00:47:49: Ich schaller dir ein, wenn du die Zinsen-Variale machst.
00:47:51: Glaub mir einfach.
00:47:53: Mach es nicht.
00:47:54: Mach es nicht.
00:47:55: Das ist eine völlige Schnapsidee.
00:47:57: Natürlich kann es sein, dass im Januar fehlbar die Zinsen wieder bei vier Null sind oder was.
00:48:01: Natürlich kann es sein.
00:48:02: Kann auch sein, dass die bei sechs sind, weil man weiß es einfach nicht.
00:48:05: Und ich schon mal gar nicht.
00:48:05: Also deswegen schreibt die Dinger fest.
00:48:08: Ich verkauf die Wohnung uns nicht an die.
00:48:09: Habe ich da so gesagt.
00:48:10: Ja.
00:48:11: Also er schreibt sie jetzt auch fest.
00:48:12: Das ist
00:48:13: wahrscheinlich, also auch aus meiner Sicht gesprochen, wahrscheinlich die bessere Wahl aktuell.
00:48:17: Ja,
00:48:17: weil du kaufst es ja jetzt dann auch mit dem Zins ein, weil du weißt, das Ding rechnet sich jetzt aus meiner Sicht.
00:48:24: Und dann haltest du auch einfach fest.
00:48:27: Weil es kann ein bisschen besser werden, es kann aber auch beschissender werden.
00:48:29: Und wenn es beschissender wird, hast du mehr Probleme als den Mehrwert, den du aus Herrn Spitzer wird.
00:48:33: Das ist einfach so.
00:48:35: Vielen, vielen, vielen Dank für diese ganzen Tipps.
00:48:39: ist aus dem Gespräch heraus so viel drin, was ich also gar nicht erwartet hätte, was wir alles in eine Podcast-Folge quetschen können.
00:48:47: Aber vielen, vielen Dank dafür.
00:48:49: Sehr gerne.
00:48:50: Für
00:48:50: diejenigen Zuhörer, die jetzt im Nachhinein noch irgendwelche Fragen auf den Lippen haben, darf ich doch mit Sicherheit dein Instagram-Profil, wenn man dich nicht eh schon aus dem Instagram-Bereich kennt, verlinken, dass sie die Leute dich dann ansprechen können.
00:49:03: Gerne.
00:49:04: Vielleicht ergibt sich ja auch noch mal ein Thema für eine zweite Podcast-Folge.
00:49:07: Mal schauen.
00:49:07: Gerne.
00:49:09: Vielen, vielen Dank auf jeden Fall für deine Zeit.
00:49:10: Und ansonsten hört gerne weiter zu.
00:49:13: Nächste Woche kommt die nächste Podcastfolge mit einem anderen spannenden Investor, den wir interviewen dürfen.
00:49:19: Und ich freue mich auf alle weiteren Gespräche.
00:49:21: Danke für die Anhörung, Marc.
00:49:23: Danke dir.
00:49:24: Das war's für heute
00:49:25: mit R&G Zeit
00:49:26: für neues.
00:49:27: Wir hoffen, du konntest etwas Neues lernen und bist inspiriert.
00:49:30: Schau in unseren Immobilien-Club vorbei, um die Diskussion fortzusetzen.
00:49:34: Verges nicht zu abonnieren und teile diesen Podcast mit deinen Folgen.
Neuer Kommentar